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Ich bin kompliziert — oder doch nicht? cover art

Ich bin kompliziert — oder doch nicht?

Ich bin kompliziert — oder doch nicht?

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Kompliziert im Bett — Shownotes Kompliziert. Das war das Wort, das alles erklären sollte. Im Alltag, im Gespräch, im Bett. In dieser Folge erzählt Silke, wie ein einziges Etikett jahrelang dafür gesorgt hat, dass sie sich für ihre eigenen Bedürfnisse entschuldigt hat — bevor überhaupt jemand danach gefragt hat. Und warum das Wort "kompliziert" weniger über sie aussagt als über die Regeln, nach denen sie gelebt hat. Wenn du dir seit der Kindheit sagst: ich bin zu viel — dann verändert das etwas. Nicht auf einen Schlag. Sondern Stück für Stück. Die Oma, die das Gesicht macht. Die Geschwister, die sagen, du durftest zu viel. Die Freunde, die irgendwann den Blick haben: ist jetzt mal gut. Irgendwann hörst du auf zu zählen, wie oft du diesen Satz gehört hast. Und fängst an, ihn dir selbst zu sagen. Auch im Bett. Zusammenfassung und das Wichtigste auf einen Blick Diese Episode verfolgt das Wort "kompliziert" von der Kindheit bis ins Schlafzimmer. Silke beschreibt, wie sie im Alltag irgendwann gelernt hat, sich nicht mehr für ihre Energie zu entschuldigen — aber im Bett das Etikett kleben blieb. Zusammen mit der Gewohnheit, sich vorher schon kleinzumachen. Die Folge dreht sich um den feinen Unterschied zwischen "zu viel sein" und "zu viel wollen". Und um die Frage, warum sich dieser zweite Satz so vernünftig anfühlt — und trotzdem nicht stimmt. Wer sich jemals gefragt hat, ob sie kompliziert im Bett ist, findet hier keine Antwort. Aber eine Frage, die sich lohnt. Das Kindheitsmuster: Zu schnell für die Oma, zu laut für die Geschwister, zu viel Energie für Freunde — und der Satz, der sich daraus formt: du bist zu viel. Silke beschreibt, wie sich das summiert. Nicht die einzelnen Sätze, sondern die Summe. Und wie man irgendwann aufhört zu zählen und anfängt, es zu glauben.Der Trigger — ausgebremst werden: Was passiert, wenn du voller Begeisterung über ein Thema redest und jemand sagt: ich kann dir gerade nicht folgen. Warum dieser Moment jedes Mal wehtut. Und warum er im Alltag mittlerweile anders endet als im Bett.Der Alltags-Deckel ab: Silke beschreibt den Punkt, an dem sie im Alltag aufgehört hat, sich für ihre Art zu entschuldigen. Schief parken, laut reden, zu viel Energie — ja, bin ich halt so. Fertig. Aber warum genau diese Sicherheit im Schlafzimmer nicht ankam.Kompliziert im Bett — der Deckel der blieb: Ihr Körper braucht mehr Reize, mehr Abwechslung, mehr Stellen. Was das Wort "aushalten" über die eigene Lust verrät. Und warum Silke sich jahrelang entschuldigt hat, bevor überhaupt etwas passiert ist — als Vorwarnung.Nicht zu viel sein, aber zu viel wollen: Der Satz, der sich wie Einsicht anfühlt — und in Wirklichkeit Selbstabwertung ist. Warum "ich will zu viel" so lange funktioniert hat. Und was passiert, wenn du aufhörst, deine Lust zur Störung zu erklären. Du hörst LUST — na dann… überall wo es Podcasts gibt. Wenn dich ein Satz in dieser Folge angesprochen hat — eine kurze Bewertung bei Apple Podcasts oder Spotify hilft den Frauen, die genau das gerade suchen und diesen Podcast noch nicht kennen. Shownotes und Episodendetails Episode 008 — Ich bin kompliziert — oder doch nicht? Silke beginnt bei ihrer Oma. Bei dem Gesicht, das sagt: Kind, langsamer. Nicht böse gemeint. Aber klar genug, um als Kind zu verstehen: ich bin zu viel. Ich muss weniger sein, damit die andere Person mitkommt. Und von da zieht sich das Muster durch ihr ganzes Leben. Die Geschwister, 14 bis 17 Jahre älter, fanden: sie durfte zu viel, war zu laut, bekam zu viel durchgelassen. Ob das stimmt — keine Ahnung. Aber der Satz blieb. Dann Freundinnen, Freunde, Bekannte. Immer wieder: ist jetzt mal gut. Du hast da ein bisschen viel Energie drin. Irgendwann summiert sich das. Es sind nicht die einzelnen Sätze. Es ist die Summe. Im Alltag hat Silke das irgendwann abgelegt. Wenn jemand heute sagt: du bist zu viel, sagt sie: ja, bin ich halt so. Sie ist auch diejenige, die schief parkt und sagt: ich bin eine Frau, ich darf schief parken. Im Alltag funktioniert das. Da hat sie aufgehört, sich zu entschuldigen. Aber im Bett war das anders. Weil im Bett Humor nicht reicht. Weil es da intim ist. Und weil "kompliziert" dort kein Etikett mehr war, das man lässig tragen konnte — sondern ein Urteil. Silke beschreibt offen, was ihr Körper braucht. Mehr Reize. Mehr Stellen. Mehr Abwechslung. Nicht als Sonderwunsch, nicht als Diva-Nummer. Einfach so. Manchmal simpel, manchmal alles auf einmal. Eine Welle, kein Schalter. Und die Männer in ihrem Leben fanden das anfangs toll — feuriges Häschen im Bett. Bis sie merkten: das ist nicht einmal so. Das ist immer so. Und dann konnten oder wollten sie es nicht mehr leisten. Die zentrale Erkenntnis: nicht die Männer haben gesagt, sie wäre zu viel. Sie hat sich das selbst gesagt. Den alten Satz aus der Kindheit. Nur nicht mehr "ich bin zu viel" — sondern "ich will zu viel". Ein feiner Unterschied. Und genau der hat ...
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