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#4 So einfach geht naturnaher Garten

#4 So einfach geht naturnaher Garten

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*Links ganz am Ende*

In dieser Folge spreche ich mit Kai Pulver von der Geschäftsstelle Bioterra über die Arbeit der Organisation und ihr Engagement für nachhaltige, naturnahe Gärten. Bioterra zeigt, wie Gärtnern ohne Pestizide und künstlichen Dünger funktioniert.

Wir klären, warum ein „Naturgarten“ eigentlich nie ganz Natur ist, weshalb der Begriff naturnaher Garten treffender ist und ob ein naturnaher Balkon überhaupt möglich ist. Zudem gehen wir der Frage nach, wie es dazu kam, dass heute die Biodiversität in Städten zunimmt, während sie im ländlichen Raum abnimmt und es früher genau andersrum war.

Ein weiteres Thema ist der rasante Klimawandel: Wie müssen sich unsere Gärten anpassen? Und was können wir konkret tun, um mit veränderten Bedingungen umzugehen?

Eine gute Hilfe für naturnahe Gärten, sind die von Bioterra zertifizierten Gartenbauerinnen und Gartenbauer, die hohe Anforderungen an Pflanzen-, Tier- und Insektenwissen erfüllen. Sie arbeiten ausschliesslich mit zugelassenen Hilfsmitteln des FiBL, vermeiden unnötige Eingriffe, reduzieren den CO₂-Ausstoss (etwa durch den Verzicht auf den Import von Steinen oder Materialien aus anderen Kontinenten) und achten darauf, dass im Garten keine Tierfallen entstehen.

Wir sprechen darüber, warum sich eine Zertifizierung lohnt: Der Kundenstamm wächst, Gemeinden erkennen zunehmend den Wert naturnaher Flächen und der Austausch unter Gleichgesinnten wird als grosser Gewinn erlebt. Gerade weil es noch nicht viele zertifizierte Betriebe gibt.

Zum Schluss werfen wir einen Blick auf Gentechnik (GMOs), ihre Vor- und Nachteile sowie auf unsere zunehmende Abhängigkeit von wenigen Saatgutsorten und warum wir in einer Saatgutkrise sind.


Bioterra

Natura DB

Wildstauden

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