Episodes

  • #5nach 12 mit Prof. Dr. Christian Stöcker und Enrico Eberlein
    Apr 16 2026
    In Zeiten von Krieg, explodierenden Öl- und Gaspreisen und geopolitischer Unsicherheit wird deutlich, wie eng Energie, Wirtschaft, Sicherheit und Klimapolitik miteinander verknüpft sind. Genau dort setzt die neue Folge von #5nach12 an: Mit Prof. Dr. Christian Stöcker, Journalist, SPIEGEL-Kolumnist, Autor und Professor für digitale Kommunikation, spreche ich über die dramatische Kluft zwischen Realität und öffentlicher Wahrnehmung. Warum hängen wir bei Energiewende, Klimakrise und Transformation noch immer alten Denkmustern nach? Wir erleben eine Revolution und Deutschland ignoriert sie tapfer. Christian Stöcker zeigt eindrücklich, wie rasant sich die Welt tatsächlich verändert: 2024 waren bereits 92,5 Prozent der neu zugebauten Stromkapazität weltweit erneuerbar. Gleichzeitig wuchs der globale Markt für Batteriespeicher zuletzt um rund 71 Prozent pro Jahr. Und trotzdem dominieren fossile Narrative. Die Öl- und Gasindustrie macht im Durchschnitt 3 Milliarden Dollar Gewinn. Also pro Tag. Sehr strategische Interessen, Desinformation, politische Beharrungskräfte verzerren die Debatte massiv. Unser Gehirn hilft nicht: Unser kognitiver Apparat ist sehr schlecht darin, mit exponentiellem Wachstum umzugehen. Wir unterschätzen systematisch, wie schnell sich Dinge tatsächlich verändern. Diese Folge ordnet ein und soll auch Mut machen. Denn die Transformation läuft ob bei Photovoltaik, Speichertechnologien, Wärmepumpen und Elektromobilität. Rasant wachsende erneuerbare Energien sind längst der globale Königsweg. Es ist gegen jede ökonomische und geopolitische Vernunft an fossilen Brennstoffen festzuhalten. Perfektes Timing für eine klare Einordnung, starke Argumente und viel Stoff für das nächste Gespräch über Klimaschutz, Energiepreise und die Transformation unseres Energiesystems. Bei #5nach12 suche ich, Enrico Eberlein, nach Lösungen die Wirkung zeigen und die Transformation bewegen. Hören, was wirkt. Die Zukunft hat längst begonnen.
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    1 hr and 1 min
  • #5nach12 mit Prof. Dr. Pia Münster & Kim Münster und Enrico Eberlein
    Apr 2 2026
    Heute geht es bei #5nach12 um Landwirtschaft, Verantwortung und die Zukunft unserer Ernährung. Und zwar nah dran, ehrlich, ohne Schwarz-Weiß-Denken und der Frage, wie wir als Gesellschaft mit einem der wichtigsten Systeme unseres Alltags umgehen. Zu Gast sind Prof. Dr. Pia Münster, Agrarbiologin und Umweltwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und Nachhaltigkeit, sowie Kim Münster, Regisseurin und Produzentin im Dokumentarfilmbereich. Gemeinsam sprechen wir über ihr Buch „Erde, Arbeit, Leidenschaft – Landwirtschaft hautnah“ und ihre Reise durch zwölf deutsche Bauernhöfe, über echte Einblicke in die Landwirtschaft und über die komplexen Herausforderungen zwischen Tierwohl, Klimaschutz, regionale Lebensmittel, Wirtschaftlichkeit, Hofnachfolge, Planungssicherheit und gesellschaftlicher Wertschätzung. Wie gelingt nachhaltige Landwirtschaft heute und in Zukunft in Deutschland? Die Folge zeigt, warum Landwirtschaft weit mehr als ein Thema für Fachleute ist: Sie betrifft uns alle, ob als Konsument*innen, als Gesellschaft und als Menschen, die täglich essen und trinken. Es geht um die Herausforderungen landwirtschaftlicher Betriebe, um den Druck durch Preise, Bürokratie und gesellschaftliche Erwartungen, aber auch um Innovation, Kreislaufwirtschaft, regenerative Landwirtschaft und neue Wege zwischen konventionell und Bio. Im Mittelpunkt stehen die Menschen auf den Höfen, ihre Verantwortung, ihre Unsicherheiten und ihre Leidenschaft für die Produktion unserer Lebensmittel. Gleichzeitig geht es um die Rolle von Politik und uns Konsumenten. Wenn du dich für Themen der gesellschaftlichen Transformation interessierst, dann ist diese Folge genau wieder richtig für dich. Hören, was wirkt. Mein Name ist Enrico Eberlein und ich bin Host von #5nach12. Ich spreche über Lösungen, wie mit Veränderung der Weg von der Ambition zur Wirkung gelingt.
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    1 hr and 6 mins
  • #5nach12 mit Lea Grosse, Eva Södermann und Enrico Eberlein
    Mar 19 2026
    In dieser Folge von #5nach12 spreche ich mit Lea Grosse und Eva Södermann über ein zentrales Thema unserer Zeit: Klimakommunikation und warum sie darüber entscheidet, ob nachhaltige Transformation gelingt. In der aktuellen Zeit stehen wir vor weiteren tiefgreifenden Veränderungen, wie Künstliche Intelligenz, die ebenso eine erfolgreiche Kommunikation dieser Transformation erfordern. Obwohl die Klimakrise wissenschaftlich klar belegt ist, bleibt Handeln oft aus. Warum? Weil Fakten allein nicht reichen. Das sogenannte Informationsdefizit-Modell greift zu kurz. Menschen wissen viel, aber handeln nicht automatisch danach. Die Gründe liegen in psychologischen Mechanismen wie Verdrängung, optimistischer Verzerrung oder der sogenannten pluralistischen Ignoranz: Viele unterschätzen, wie groß die Bereitschaft anderer ist, sich für Klimaschutz zu engagieren. Genau hier setzt wirksame Kommunikation an. Lea und Eva zeigen, wie wichtig es ist, soziale Normen sichtbar zu machen, Werte anzusprechen und die Lebensrealität der Menschen zu verstehen. Denn Kommunikation wirkt dann, wenn sie nicht nur den Kopf, sondern auch das Umfeld und die Emotionen erreicht. Die Folge macht deutlich, welche Ansätze nicht funktionieren – etwa Angstkommunikation, Schuldzuweisungen oder Verzichtsnarrative – und was stattdessen wirkt: faktenbasierte Zuversicht, konkrete Zukunftsbilder und Co-Benefits wie Gesundheit, Sicherheit oder wirtschaftliche Chancen. Ein zentraler Gedanke: Wir müssen nicht alle überzeugen. Schon eine engagierte Minderheit kann gesellschaftlichen Wandel anstoßen. Eine Folge über die Kraft von Sprache, Wahrnehmung, Dialog und darüber, wie wir Menschen motivieren, Teil der Lösung zu werden. Als Podcast-Host von #5nach12 moderiere ich praxisnahe Gespräche mit Expert*innen wie hier aus Klimafakten‑Akademie und Wissenschaftskommunikation. Für mich, Enrico Eberlein, geht’s um die Kernfrage: Wie wird aus Wissen Wirkung?
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    1 hr and 4 mins
  • #5nach12 mit Alex De Vito und Enrico Eberlein
    Mar 5 2026
    Ein kurzer Film kann 5000 Menschen das Leben retten. Was wie eine zugespitzte These klingt, ist in dieser Folge von #5nach12® gelebte Realität. Ich spreche mit dem Filmemacher und Visionär Alex de Vito über die Kraft von Bildern und über die Verantwortung, die entsteht, wenn man sie in die Welt setzt. Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist ein siebenminütiger Film über ein Vernichtungslager in Afrika. Zwei Jahre nach Veröffentlichung trägt dieser Film über politische und diplomatische Wege dazu bei, dass rund 5000 Menschen befreit werden. Eine Geschichte, die zeigt, dass Storytelling weit mehr sein kann als Dokumentation. Es kann konkrete Veränderung auslösen. Wir sprechen über noch mehr, wie nachhaltige Wassersysteme, die Dorfgemeinschaften ihre Selbstbestimmung sichern. Über Dreharbeiten in Krisen- und Kriegsregionen, in denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Über den schmalen Grat zwischen Beobachtung und Verantwortung. Und darüber, warum echte, ungeschönte Geschichten oft stärker wirken als jeder Hochglanz-Imagefilm. Alex beschreibt Film als „Waffe“, als Werkzeug mit enormer Wirkung. Entscheidend ist, wofür wir es einsetzen. Seine Arbeit führt uns zu vielen Schauplätzen und immer mit der gleichen Haltung: hinschauen, zuhören, sichtbar machen, verändern. Diese Episode ist eine intensive Reise durch Themen wie Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Wasser, Krisenjournalismus, Kinderrechte und gesellschaftliche Verantwortung. Vor allem aber stellt sie eine Frage, die bleibt: Was machen wir mit dem Wissen, wenn wir einmal wirklich hingesehen haben? Raus aus der Komfortzone, ist der Appell an die Jugend und Zukunft von uns beiden. Hinsehen statt wegzuschauen. Nachhaltigkeit bei #5nach12® diesmal durch die Kamera-Linse.
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    1 hr and 3 mins
  • #5nach 12 mit Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg und Enrico Eberlein
    Feb 19 2026
    Was wäre, wenn wir Nachhaltigkeit bisher falsch gedacht haben? Nicht in Kennzahlen, sondern beim Menschen beginnt sie. Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg ist Zukunftsforscherin, Buchautorin von über 50 Büchern, Unternehmerin und eine der gefragtesten Stimmen, wenn es um die Verbindung von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Führung geht. In der neuen Folge #5nach12 sprechen wir genau darüber: Wie gelingt Transformation wirklich? Für Anabel steht fest: Ohne soziale Nachhaltigkeit ist alles andere Fassade. Sie stellt das „S“ in ESG an die erste Stelle. Es ist nicht allein aus Menschenfreundlichkeit, sondern aus Überzeugung, dass langfristiger Erfolg nur entsteht, wenn wir Potenziale entfalten, psychologische Sicherheit schaffen und Gesundheitskennzahlen genauso ernst nehmen wie (CO₂) Bilanzen. Wer heute nur noch verwaltet, verliert Gestaltungsmacht. Wir tauchen ein in konkrete Lösungen: Wie wird aus der (CSRD) Berichtspflicht ein Innovationsmotor? Wie sieht Green Leadership im Alltag aus? Und welche drei Kennzahlen für Innovation, Gesundheit und Klima sollten Unternehmen wirklich einführen? Nachhaltigkeit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Qualitätsversprechen. Dabei geht es immer um Haltung. Anabel erzählt, warum sie genau dann Pause macht, wenn alles in ihr schreit: „Mach weiter!“ und wie diese Momente der Stille ihren Erfolg ausmachen. Besonders persönlich wird es, wenn Anabel über Krankheit und Grenzen spricht Ihre Botschaft: Veränderung beginnt bei uns selbst. Statt in Dauerkrisenmodus und Empörung zu verharren, plädiert sie für Zuversicht, Gestaltungsraum zu sehen, Verantwortung und Risiken einzugehen, gerade in unsicheren Zeiten. #5nach12 - Höre rein, für frische Perspektiven auf Nachhaltigkeit, die bewegen.
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    56 mins
  • #5nach12 mit Toralf Staud und Enrico Eberlein
    Feb 5 2026
    Was passiert, wenn sich das Klima nicht mehr Schritt für Schritt verändert, sondern plötzlich kippt? Wenn aus schleichender Erwärmung abrupte, unumkehrbare Prozesse werden? In dieser Folge von #5nach12 spreche ich mit dem Klima-Journalisten und Bestseller-Autor Toralf Staud über Kipppunkte im Erdsystem. Über die kritischen Schwellen, nach deren Überschreiten sich Entwicklungen selbst verstärken und nicht mehr aufzuhalten sind. Wir sprechen über das Abschmelzen der großen Eisschilde, über die Atlantische Umwälzzirkulation (AMOC) und über den Amazonas als fragiles, sich selbst regulierendes System. Toralf erklärt, warum Kipppunkte kein theoretisches Randthema der Klimaforschung sind, sondern eine reale Risikofrage für Gesellschaft, Wirtschaft und politische Stabilität. Selbst wenn Eintrittswahrscheinlichkeiten unsicher erscheinen, sind die möglichen Schäden so groß, dass Wegsehen rational kaum zu rechtfertigen ist. Gleichzeitig bleibt das Gespräch nicht bei den Gefahren stehen. Denn Kipppunkte existieren auch in die andere Richtung. In Wirtschaft, Gesellschaft und Innovation. Am Beispiel der Photovoltaik zeigt Toralf, wie politische Rahmenbedingungen selbsttragende Dynamiken auslösen können, mit rasant sinkenden Kosten und weltweiter Verbreitung. Positive Kipppunkte machen deutlich: Veränderung kann schneller gehen, als wir oft annehmen. Ein zentraler Gedanke dieser Folge ist der Perspektivwechsel in der Debatte: Klimaschutz ist keine Verzichts-, sondern eine Stabilitätsfrage. Es geht darum, das stabile Klima zu bewahren, auf dem unsere Zivilisation basiert. Oder wie Toralf es formuliert: Nach dem Kipppunkt hilft auch Abkühlen nicht mehr. Ein Gespräch über Risiken, Verantwortung und darüber, warum jedes Zehntelgrad zählt. Es ist natürlich noch nicht #5nach12.
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    1 hr
  • #5nach12 mit Prof. Dr. Katharina Reuter und Enrico Eberlein
    Jan 22 2026
    Zukunftsmut statt Unterlassertum Was braucht es, damit nachhaltige Wirtschaft nicht gebremst, sondern beschleunigt wird? In dieser Folge von #5nach12 spreche ich mit Prof. Dr. Katharina Reuter, einer der profiliertesten Stimmen für nachhaltige Wirtschaft in Deutschland. Sie ist Geschäftsführerin des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft (BNW), der rund 700 Unternehmen mit über 200.000 Arbeitsplätzen vertritt, und wurde für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts geht. Im Gespräch geht es um Zukunftsmut in Zeiten politischer Unsicherheit, um die Frage, warum Jammern der Wirtschaft schadet und weshalb Nachhaltigkeit längst kein Idealismus mehr ist, sondern ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Katharina erklärt, warum wir kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem haben, welche Risiken kurzfristiges Denken für den Wirtschaftsstandort Deutschland birgt und weshalb Rückschritte bei Klimazielen Investitionen eher bremsen als entlasten. Wir sprechen über konkrete Fakten: warum 82 % der Unternehmen von ihren Transformationsinvestitionen profitieren, weshalb Biodiversität der blinde Fleck vieler Unternehmen ist und warum aktuell nur 57 % der Mittel aus dem Sondervermögen tatsächlich auf die Klimaziele einzahlen. Sie erklärt wie Finanz- und Versicherungswirtschaft mit einer nüchternen Risiko-Perspektive dafür sorgen, dass Klimarisiken und Biodiversität endgültig in den Bilanzen ankommen. Gleichzeitig zeigt Katharina anhand praxisnaher Beispiele, wie Transformation im Unternehmensalltag funktionieren kann. Zukunftsstrategie statt Nice-to-have. Eine inspirierende Folge #5nach12 für alle, die Wirtschaft neu denken wollen.
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    46 mins
  • #5nach12 mit Robinga Schnögelrögel und Enrico Eberlein
    Jan 8 2026
    Was haben Forsythien, Thujahecken und Baumarkt-Insektenhotels gemeinsam? Sie stehen sinnbildlich für vieles, was gut gemeint, aber ökologisch problematisch ist. In dieser Folge von #5nach12 spreche ich darüber mit Robin König, besser bekannt als Robinga Schnögelrögel: Plantfluencer, Naturschützer, Grimme-Online-Award-Gewinner und eine der lautesten Stimmen für Biodiversität im deutschsprachigen Raum. Robin erreicht Hunderttausende auf Instagram und YouTube, indem er Humor, Fachwissen und klare Haltung verbindet. Er erklärt, warum heimische Wildpflanzen echte Klimahelden sind, weshalb „ordentliche“ Gärten oft ökologische Wüsten darstellen und wie wenig es braucht, um Artenvielfalt im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu fördern. In dieser Episode von #5nach12 geht es um invasive Pflanzen, naturnahe Gärten, Wildbienen, Schmetterlinge, Klimawandel und die Frage, warum Nachhaltigkeit nichts mit Verzicht, sondern mit besseren Entscheidungen zu tun hat. Robin erzählt offen von seinem Weg vom Bankkaufmann zum Plantfluencer, von absurden Kooperationsanfragen, von Gegenwind und von den Momenten, die ihn antreiben: Wenn Menschen plötzlich Raupen entdecken und Natur neu erleben. Diese Folge ist ehrlich, laut, witzig und tiefgründig zugleich. Ein Gespräch über Verantwortung, Reichweite und die Kraft kleiner Veränderungen. Und diese Folge ist besonders. Versprochen! Jetzt unbedingt reinhören! Neu: #5nach12 gibt es ab sofort auch auf YouTube.
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    53 mins