• Arm gerechnet – Warum Österreichs Armutszahlen in die Irre führen
    May 8 2026

    Jede fünfte Person in Österreich soll arm sein – stimmt das wirklich? Sandra Kepplinger und Ökonomin Carmen Treml rechnen nach und zeigen, warum die meistzitierten Armutszahlen kein Armutsmaß sind, sondern ein Verteilungsmaß. Sie erklären, welcher Indikator tatsächlich etwas über echte Bedürftigkeit aussagt, warum die Gießkannenpolitik den wirklich Betroffenen schadet – und was Financial Literacy mit Armutsbekämpfung zu tun hat.

    Kapitel:

    00:00 – Armut steigt? Ein kritischer Blick auf die Schlagzeilen

    03:33 – Wie die 1,7-Millionen-Zahl zustande kommt – und was sie wirklich bedeutet

    08:39 – Der bessere Indikator: Wer ist tatsächlich depriviert?

    14:44 – Das beste Mittel gegen Armut: Arbeit, Bildung und Financial Literacy

    28:42 – Gießkannenpolitik schadet den wirklich Bedürftigen


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    32 mins
  • Pensionen, Steuern, Stillstand: Warum die Bürgerliche ihre Wähler verrät – mit Franz Schellhorn
    May 1 2026

    „Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn

    Warum hat die SPÖ mit ihrem schwächsten Wahlergebnis einen taktischen Meistersieg errungen? Wieso jubeln ÖVP und NEOS über eine Lohnnebenkostensenkung, die ihre eigene Klientel bezahlt? Und was hat die Erbschaftssteuer als trojanisches Pferd damit zu tun? Ein Gespräch mit Franz Schellhorn über fehlende Reformen, politisches Versagen bei den dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone – und die Frage, ob nur noch der Druck von außen das schaffen kann, was die Politik verweigert.

    Kapitel:

    01:09 – Erste Einschätzung: Wer hat bei den Budgetverhandlungen gewonnen?

    04:08 – Das trojanische Pferd: Erbschaftssteuer und die KöSt-Erhöhung

    08:39 – 5,1 Milliarden vs. 20 Milliarden: Was echte Konsolidierung bedeuten würde

    13:09 – „Hohe Abgabenquote ist Entlastung für den Mittelstand" – eine Chuzpe?

    19:04 – Pensionisten vs. Junge: Wer hat in Österreich eine politische Vertretung?

    27:07 – Wo sind die starken Persönlichkeiten? Schröder-Moment für Österreich

    33:19 – Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit: Was kann sich noch bewegen?

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    37 mins
  • Pensionsreform in Österreich: Warum das System wackelt – und was jetzt passieren muss
    Apr 24 2026

    „Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno Lorenz

    In dieser Episode von Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Julian Illsinger mit Ökonom Hanno Lorenz über eines der größten politischen Dauerthemen: die Pensionen in Österreich.
    Warum ist das System trotz jahrelanger Warnungen noch immer nicht nachhaltig? Was bedeutet die Demografie fürs Umlagesystem – und warum steigen die Zuschüsse aus dem Budget so stark? Gemeinsam räumen sie mit Mythen rund um „Solidarität“ und „Kapitalmarkt-Risiko“ auf und diskutieren, welche Reformen Österreich wirklich helfen würden – von Pensionsalter & Automatismen bis zur Stärkung der 2. und 3. Säule.

    Themen dieser Folge:

    06:14 Warum die staatliche Pension unter Druck steht: Umlagesystem, Demografie, Babyboomer

    09:44 Milliarden-Zuschüsse & Budgetproblem: Warum „jeder vierte Euro“ ins Pensionsloch fließt

    11:04 Blick ins Ausland: Mercer-Ranking, Skandinavien, Automatismus & höheres Pensionsalter

    16:49 Warum Reformen politisch blockiert werden: Populismus, „Generationenspaltung“-Narrativ

    30:41 Zweite Säule im Fokus: Generalpensionskassenvertrag, Abfertigung neu, Opt-in

    36:20 Dritte Säule & private Vorsorge: Warum sie in Österreich schwach ist – Steuern, Anreize, Vollkasko-Logik

    Mehr Einordnung, weniger Aufregung: Das Weekly liefert jeden Freitag fundierte Analysen zu Wirtschaft und Politik – auf YouTube, Spotify und allen Podcast‑Plattformen. Jetzt abonnieren.

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    45 mins
  • Künstliche Intelligenz: Wer entscheidet – Markt, Staat oder Militär?
    Apr 17 2026

    „Das Blöde ist, dass all diesen KI-gestützten Lösungen halt irgendwo der moralische Kompass fehlt." – Andreas Grassl

    Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Wirtschaft – sie verändert, wie Kriege geführt werden. Und die Frage, wer dabei die Regeln setzt, ist offener denn je.

    In dieser Folge von Das Weekly spricht Host Sandra Keplinger mit Andreas Grassl, geopolitischem Analyst, und Vitus Ortner, wissenschaftlichem Mitarbeiter bei der Agenda Austria, über den spektakulären Konflikt zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium, autonome Waffensysteme, Chinas Rolle im KI-Rennen – und warum Europa vielleicht doch nicht so abgehängt ist, wie man meinen könnte.

    Themen dieser Folge:

    1:47 – Anthropic vs. Pentagon: Was steckt hinter dem Konflikt?

    4:32 – Autonome Waffensysteme: Die Ukraine testet den Ernstfall

    7:18 – KI ohne moralischen Kompass – und was das im Krieg bedeutet

    9:02 – Anthropics zurückgehaltenes Modell & Project Glasswing

    11:55 – China, DeepSeek und das Chip-Embargo

    17:15 – Europas Rolle: ASML, AI Act & der Brüssel-Effekt

    19:46 – Geschäftsmodelle, Brain Drain & Europas KI-Nischen

    26:30 – Energie als Achillesferse: Kann Europa im KI-Rennen mithalten?

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    33 mins
  • Steuerlast am Limit, Budget am Kipppunkt – Österreich im Reformstau
    Apr 10 2026

    „Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz

    Mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Österreichs landet beim Staat – und trotzdem wächst das Defizit, bleiben Reformen aus, und irgendwo in der Mitte der 2030er Jahre droht ein Kipppunkt, der alles verändert. Sandra Kepplinger spricht mit Ökonom Hanno Lorenz darüber, wie viel Steuerlast ein Land eigentlich tragen kann, warum das Budget strukturell aus dem Ruder läuft – und was die Politik seit Jahrzehnten konsequent vermeidet.

    Themen dieser Folge:

    04:54 Defizit 4,2 % – besser als erwartet, aber kein Grund zur Entwarnung
    09:07 Wer zahlt wirklich? Die Verteilung der Steuerlast in Österreich
    13:17 Der Kipppunkt 2035 – warum Österreich bald Überschüsse erwirtschaften muss
    16:21 Reformstau der großen Koalition – keine Kammer für die NEOS
    24:33 Wie Österreich 30 Milliarden sparen könnte
    29:06 Pensionen: Die größte Zeitbombe im Budget
    34:00 Zweite und dritte Säule – warum Kapitalmarkt keine Bedrohung ist
    40:42 Schweden, Dänemark, Schweiz – was Österreich von anderen lernen könnte

    🎙️ Jeden Freitag neu

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    43 mins
  • Wohnen mit Mietpreisbremse: Privileg für Insider, Falle für alle anderen
    Apr 3 2026

    „Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge

    Österreich hat gerade die nächste Runde seiner 100-jährigen Interventionsspirale eingeläutet: Mit dem einem neuerlichen Preiseingriff manipuliert die Dreierkoalition nun auch den freien Mietmarkt. Doch wem nützt das wirklich?

    Host Sandra Keplinger spricht mit Ökonom Jan Kluge, dem Wohnexperten der Agenda Austria, darüber, warum die Mietpreisbremse vor allem jenen hilft, die ohnehin schon günstig wohnen – und warum sie für alle anderen den Wohnungsmarkt weiter austrocknet. Von der Kaiserlichen Mieterschutzverordnung 1917 bis zur heutigen Zweiklassengesellschaft zwischen Mieteradel und freiem Markt: Eine ehrliche Analyse, die niemand hören will – aber alle hören sollten.

    Themenübersicht:

    01:55 Spritpreisbremse, Lebensmittelmehrwertsteuer, Mietpreisdeckel – was treibt die Regierung eigentlich sonst noch

    03:48 Wo sich die Österreicher bei den Ausgaben fürs Wohnen im europäischen Vergleich befinden

    05:45 1917: Das Provisorium, das nie endete. Wie eine Kriegsnotmaßnahme zum Dauerzustand wurde

    08:01 So funktioniert die Interventionsspirale

    13:14 Die statistische Zweiklassengesellschaft in Wien: Warum viele günstig wohnen, die es eigentlich gar nicht bräuchten

    20:02 Warum Neuverträge immer teurer werden müssen

    22:05 Wien vs. London: Warum Österreicher nicht kaufen

    25:43 Die Stadt schaut auf Dich: Das politische Kalkül hinter dem System

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    37 mins
  • Das Erbschaftssteuer-Märchen: Warum sie kaum etwas bringt und trotzdem gefordert wird
    Mar 27 2026

    “Eine Erbschaftssteuer trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml

    Finanzminister Markus Marterbauer sorgt mit einer steilen These für Aufregung: Erbschaftssteuern seien die liberalste Idee, die man sich vorstellen kann – und kein Ökonom sei dagegen. Wirklich?

    In dieser Folge von Das Weekly – Make Austria Think Again nimmt Host Sandra Keplinger gemeinsam mit Ökonomin Carmen Treml die Aussagen des Finanzministers unter die Lupe. Ist eine Erbschaftssteuer wirklich das Gerechtigkeitsinstrument, als das sie verkauft wird? Oder ist sie vor allem politisches Theater – während Österreichs echtes Haushaltsproblem ungelöst bleibt?

    Themen:

    01:07 Was sagen liberale Ökonomen wirklich? Hayek, Friedman & die österreichische Schule

    03:08 Der entscheidende Haken: Erbschaftssteuer braucht ein Gesamtsteuerkonzept

    05:04 Wen trifft die Erbschaftssteuer wirklich – und wen nicht?

    07:29 Österreichs Einnahmen- vs. Ausgabenproblem

    09:20 2029 und die Verfassungsmehrheit: Politisches Wunschdenken?

    11:49 ÖVP, Bauern & Betriebe: Warum so viele Ausnahmen nötig wären

    13:39 Red Bull als Fallbeispiel: Was passiert, wenn große Unternehmen zahlen müssen?

    17:18 Steigt die Vermögenskonzentration wirklich? Was die Daten zeigen

    20:50 Das eigentliche Problem: Faktor Arbeit, Eigentümerquote & der Mittelstand

    🎙️ Jeden Freitag neu – abonniere Das Weekly!

    Du willst wirtschaftspolitische Debatten nicht einfach konsumieren, sondern wirklich verstehen? Das Weekly liefert dir jede Woche die Argumente, die in der öffentlichen Diskussion fehlen – klar, pointiert und ohne Schönfärberei.

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    28 mins
  • Journalismus in Österreich: Zu links, zu einseitig, zu staatsnah?
    Mar 20 2026

    Michael Fleischhacker (ServusTV) und Franz Schellhorn (Agenda Austria) sprechen mit Host Sandra Keplinger über eine Frage, die viele spüren, aber nur wenige offen aussprechen: Wie einseitig ist der Journalismus geworden? Im Mittelpunkt stehen linke Mehrheiten in Redaktionen, die Rolle der Öffentlich Rechtlichen, die Verschiebung politischer Begriffe und die Frage, warum sich immer mehr Menschen von klassischen Medien abwenden.

    Die Diskussion geht dabei über reine Medienschelte hinaus. Themen sind unter anderem Redaktionskulturen, Themenauswahl, die Berichterstattung zu Corona, Migration, die Schlagseiten der öffentlich-rechtlichen Medien und die grundsätzliche Frage, ob die Mehrheit der Journalisten längst selbst Teil einer politischen Blase geworden ist.

    Themen dieser Episode:

    01:06 Wie links ist der Journalismus wirklich?

    03:53 Warum Eigentümerstrukturen wenig über die Redaktion verraten

    06:00 Wie „rechts“ zum Kampfbegriff wurde

    09:23 Was Journalisten wählen – und warum das relevant ist

    13:16 Corona, ORF und der Vertrauensverlust in klassische Medien

    16:36 Migration, FPÖ-TV und die Folgen einseitiger Berichterstattung

    18:59 BBC, NDR, ZDF: Warum auch andere Öffentlich-Rechtliche unter Druck stehen

    20:01 Haushaltsabgabe, ORF und die Frage nach Reformen

    24:13 Braucht es öffentliche Finanzierung für verlässlichen Journalismus?

    27:25 Iran, Themenauswahl und die blinden Flecken der Medien

    Jetzt reinhören und besser verstehen, warum das Vertrauen in Medien sinkt und wie redaktionelle Blasen entstehen. Das Weekly – Make Austria Think Again. Jeden Freitag. Überall, wo es Podcasts gibt.

    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber, Redaktion: Sandra Keplinger, Christoph Beranek

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    39 mins