• Präsentieren mit Persönlichkeit: Wenn der Mensch zum wichtigsten Medium wird
    May 21 2026
    In dieser ganz besonderen 25. Episode feiern David und Barbara ein kleines Jubiläum und widmen sich einem Kernthema jeder Vermittlung: der Persönlichkeit des Präsentierenden. Barbara macht deutlich, dass unsere Persönlichkeit das wichtigste Instrument ist, das auch dann noch funktioniert, wenn Strom und Internet ausfallen. Wir diskutieren die spannende Frage, ob eine Bühnenpräsenz angeboren ist oder ob man sich – wie David von seinen anfänglichen Hemmungen berichtet – zu einer präsentierenden Persönlichkeit entwickeln kann. Zudem erhalten Sie praktische Einblicke, warum die Wahl der Kleidung ein Zeichen von Respekt ist und wie sogar unsichtbare Bühnenschuhe im Homeoffice die eigene Präsenzenergie steigern können.
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    32 mins
  • Schluss mit betreutem Lesen
    May 14 2026
    In dieser Episode diskutieren David und Barbara die Gefahren und Chancen moderner Präsentationstechniken. Sie beleuchten, warum PowerPoint in Schulen oder in Trainings oft als Krücke genutzt wird, die den eigenen Präsentationsmuskel schwächt. David berichtet von der Unsitte des betreuten Lesens, bei dem Folien eins zu eins vorgelesen werden. Barbara zeigt auf, wie man durch emotionale Bilder – etwa ein gestelltes Konfliktmodell mit ihrer Tochter – Inhalte merkwürdig und einprägsam macht.
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    32 mins
  • Wege zu einer lebendigen Präsentationskultur
    May 7 2026
    In dieser Folge knöpfen sich David und Barbara ein Werkzeug vor, das fast jeder nutzt, aber kaum jemand beherrscht: PowerPoint. David beschreibt, wie das Programm in Schulen oft als digitales Skript genutzt wird, was zum ermüdenden Phänomen des betreuten Lesens führt. Barbara sieht PowerPoint eher als Krücke oder Stützräder, die man ablegen sollte, sobald man das Laufen gelernt hat. Die beiden diskutieren die alles entscheidende Frage: Für wen präsentiere ich eigentlich?
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    31 mins
  • Selbst denken oder anpassen
    Apr 30 2026
    Ist selbständiges Denken in unserem Bildungssystem überhaupt erwünscht? In dieser Episode gehen David und Barbara der Frage nach, was es bedeutet, wirklich eigenständig zu denken: Informationen kritisch zu prüfen, Widersprüche auszuhalten und den Mut aufzubringen, auch gegen den Strom zu schwimmen. Sie diskutieren, warum Schulen oft eher Anpassung belohnen, während die moderne Arbeitswelt händeringend nach kreativen und kritischen Köpfen sucht. Vom Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf unsere geistige Ausdauer bis hin zur Kopfstandmethode für frische Ideen – diese Folge ist ein Plädoyer für mehr intellektuelle Selbstverantwortung. David und Barbara beleuchten dabei auch die Rolle der Lehrperson als Vorbild und die Bedeutung psychologischer Sicherheit im Klassenzimmer.
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    30 mins
  • Die Angst, nicht gemocht zu werden
    Apr 23 2026
    In dieser Episode teilen David und Barbara sehr persönliche und herausfordernde Momente aus dem Führungsalltag an Schulen. Wir sprechen darüber, wie der Drang zur Beliebtheit dazu führt, dass notwendige Gespräche – etwa über mangelnde Leistung oder sogar unangenehmen Körpergeruch – oft jahrelang vermieden werden. Es wird deutlich, dass Klarheit und eine feste Haltung für Schüler und Mitarbeitende Sicherheit schaffen, während ein liebesdienerisches Verhalten oft in Unfairness, Spannungen und einem Verlust an Respekt mündet. Wir diskutieren, wie Sie eigene Muster der Anpassung aus der Kindheit erkennen und aufbrechen können, um vom angepassten Lehrer zur profilierten Persönlichkeit zu reifen.
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    32 mins
  • Nähe und Distanz
    Apr 16 2026
    In dieser Episode diskutieren David und Barbara über ein Thema, das jede Lehrperson und jeden Coach täglich begleitet: das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz. Während David im schulischen Alltag eine Tendenz zu mehr Distanz wahrnimmt, zeigt Barbara auf, wie gezielte Nähe – bis hin zur Umarmung – die Atmosphäre in einer Gruppe radikal verändern kann. Es geht um die Frage, wie wir uns nahbar machen, ohne die professionelle Grenze zu überschreiten, und warum der Kontext dabei die entscheidende Rolle spielt. Wir beleuchten verschiedene Facetten der Nähe: von der körperlichen Geste im Judo-Training bis hin zur räumlichen Gestaltung im Workshop. David teilt ein praktisches Beispiel, wie er durch ein Schulter-an-Schulter-Gespräch im Treppenhaus eine Vertrauensbasis zu einem schwierigen Schüler schuf, anstatt ihn frontal zu konfrontieren. Zudem diskutieren wir, warum gerade im digitalen Zeitalter körperliche Präsenz und Geborgenheit wichtig sind, um das Nervensystem der Lernenden zu beruhigen. Die Folge regt dazu an, den eigenen Tanzbereich und den Umgang mit dem Cockpit – dem persönlichen Schutzraum der Lehrperson – zu reflektieren. Wir sprechen über Tabuzonen, den Mut zur Transparenz und die verbale Nähe durch das Du oder das Sie. Lassen Sie sich inspirieren, mit Distanzen zu spielen und Nähe als wertvolles Werkzeug für echte Berührung und Lernen einzusetzen.
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    26 mins
  • Ist neu wirklich besser?
    Apr 9 2026
    In dieser Episode ergründen David und Barbara das Phänomen der Neomanie – der Gier nach ständig neuen Methoden und Heilsversprechen im Bildungs- und Pflegebereich. Sie diskutieren, ob das Neue automatisch gut ist oder ob wir vor lauter Begeisterung für das Unbekannte das stabilisierende Alte übersehen. Anhand des Paradoxons vom Schiff des Theseus gehen sie der Frage nach, wie viel Veränderung wir vertragen, ohne unsere Identität zu verlieren. Barbara teilt die radikale Erfahrung, wie sie ihre jahrelang genutzte Methode der Wäscheleine buchstäblich verbrannte, um Platz für neue Themen zu schaffen. David reflektiert über den Wert der Handschrift gegenüber der Digitalisierung und warum das Mühsame manchmal befreiend wirken kann. Erfahren Sie, warum ein Clown tausendmal dasselbe tun kann und dabei jeden Tag etwas Neues entdeckt und wie Sie Ihren eigenen Methoden-Einkaufswagen kritisch hinterfragen. Eine Folge über den Mut zur Zensur im eigenen Repertoire und die Kunst, das innere Feuer durch neue Zugänge zum Bewährten am Lodern zu halten.
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    32 mins
  • Vertraue dem Prozess: Zwischen Loslassen und Beeinflussen
    Apr 2 2026
    In dieser Episode wagen David und Barbara ein Experiment: Sie starten ohne feste Vorbereitung und vertrauen ganz dem gemeinsamen Prozess. Dabei gehen sie der Frage nach, ob Vertrauen in Bildungskontexten eigentlich eine Form von Manipulation ist, da jede Handlung – auch das Schweigen – den Raum beeinflusst. Ein zentrales Thema ist die Macht der kleinen Kursänderungen, die langfristig zu völlig neuen Zielen führen können. Wir diskutieren den Unterschied zwischen dem Vertrauen in den Ablauf einer Veranstaltung und dem tiefen Glauben an das Potenzial eines einzelnen Menschen. David erzählt eine berührende Geschichte darüber, wie ein einziger Satz eine Kollegin dazu bewog, Schulleiterin zu werden. Zudem erfahren Sie, warum echtes Loslassen nur möglich ist, wenn man genug Asse im Ärmel hat, um im Notfall das Ruder wieder herumzureissen. Es geht um das Spiel mit dem Tempo, die Irritation durch die Wäscheleine und die wichtige Erkenntnis, dass wir manchmal auch unserem eigenen Misstrauen vertrauen müssen, wenn Dinge nicht stimmig sind. Eine Folge über die innere Haltung des Wohlwollens und die Fähigkeit, in schwierigen Momenten zu fragen: Wofür ist das gerade gut und was darf ich daraus lernen?
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    30 mins