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#BePassioneer

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Written by: Marc Rodenkirchen & Michael Braun
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Wir möchten dich herzlich zum #BePassioneer Podcast begrüßen, schön dass du uns gefunden hast.

Wir, das sind Michael Braun und Marc Rodenkirchen, und wir möchten euch in Zukunft alle 14 Tage mit einem kurzen und kurzweiligen Podcast rund um Themen wie (Servant) Leadership, Agile Mindset, New Work, Transformation und vieles mehr versorgen.

Außerdem begrüßen wir regelmäßig spannende Gäste bei uns, die zusätzliche Perspektiven ins Spiel bringen.

Wir sind uns sicher, dass wir neue Impulse auf altbekannte Themen einbringen können.


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Marc Rodenkirchen & Michael Braun
Economics Hygiene & Healthy Living Management Management & Leadership Psychology Psychology & Mental Health
Episodes
  • Folge 39 - Lifestyle-Teilzeit & Krankenstand: Performance-Killer oder Symptom?
    Mar 1 2026

    Friedrich Merz kritisiert die "Lifestyle-Teilzeit". Wir analysieren, warum Vorwürfe statt Ursachenbekämpfung die Produktivität im Mittelstand gefährden.


    Worum geht’s?

    Ist Deutschland faul geworden? Basierend auf aktuellen Aussagen der Politik diskutieren Michael Braun und Marc Rodenkirchen über Rekord-Krankenstände, die sogenannte "Lifestyle-Teilzeit" und den massiven volkswirtschaftlichen Schaden durch innerliche Kündigung. Wir mappen die politische Debatte auf den Führungsalltag im Mittelstand: Warum Top-Down-Bashing die Motivation killt und warum wir endlich anfangen müssen, die Axt zu schärfen, anstatt blind auf den Baum einzuschlagen.


    Darum geht’s in dieser Folge:
    • Mythos Lifestyle-Teilzeit: Warum nur 3% der Teilzeitkräfte aus Freizeitgründen reduzieren und was die wahren Treiber (Pflege, Kinderbetreuung) sind.
    • Krankenstand vs. Verantwortung: Warum 22 Fehltage im Jahr 2024 kein Zeichen von Faulheit, sondern oft Risikominimierung sind.
    • Der Wert der Bildung: Warum Investitionen in Menschen der einzige Hebel gegen den Produktivitätsverlust von 100 Milliarden Euro sind.
    • Gleichberechtigung vs. Gerechtigkeit: Warum gleiche Startbedingungen im Unternehmen oft nicht ausreichen.

    Zentrale Learnings:
    1. Symptom vs. Ursache: Wer nur Fehlzeiten zählt, übersieht die mangelnde psychische Belastbarkeit und schlechte Strukturen.
    2. Motivation durch Einbindung: Motivierte Mitarbeiter sind laut Studien bis zu 3,8-mal produktiver als innerlich gekündigte Kollegen.
    3. Die Axt schärfen: Führungskräfte müssen sich die Zeit für Weiterbildung und Prozessoptimierung nehmen, anstatt im "Hamsterrad des Operativen" zu verharren.

    Weiterführende Links:
    • Gallup Engagement Index: Studie zur innerlichen Kündigung in Deutschland
    • IAB Studie: Realität der Teilzeitbeschäftigung in Deutschland
    • Simon Sinek (YouTube): Why Leaders Eat Last - Über Vertrauen und Sicherheit in Teams

    Kapitelmarken:
    • (00:00) Begrüßung und tagesaktuelles Thema: Friedrich Merz & die Arbeitsmoral
    • (03:15) Daten-Check: Lifestyle-Teilzeit – Mythos oder Realität?
    • (05:40) Unbezahlte Überstunden und der "wahre" Krankenstand
    • (08:20) Das Passionist-Mapping: Symptombekämpfung durch Vorwürfe
    • (12:10) Der volkswirtschaftliche Schaden der innerlichen Kündigung
    • (15:45) Bildung als beste Investition: Die Axt schärfen nach Abraham Lincoln
    • (19:30) Exkurs: Gerechtigkeit vs. Gleichberechtigung (Die Mauer-Metapher)
    • (24:10) Generationen-Konflikt: Sinnsuche vs. "Buckelwund arbeiten"
    • (28:50) Fazit und Ausblick auf Folge 40: IT-Sicherheit mit Martin Wundram
    Zielgruppe:

    Geschäftsführer, Inhaber im Mittelstand und Führungskräfte, die verstehen wollen, warum "Druck von oben" bei Fachkräftemangel nicht mehr funktioniert.

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    40 mins
  • Folge 38 - Selbstführung (Gast Josefine Rutkowski)
    Feb 15 2026

    Selbstführung am Limit: Was wir vom Scheitern bei 60 Ironmans lernen


    60 Ironmans in 60 Tagen? Josefine Rutkowski wollte das Unmögliche, scheiterte und gewann dabei mehr als eine Medaille. Ein Talk über gesunde Härte.


    Worum geht's? Wir leben in einer Gesellschaft, die "Durchhalten" fetischisiert. "Quitters never win", richtig? Falsch. In dieser Folge sprechen wir mit Josefine Rutkowski. Sie wollte es Jonas Deichmann gleichtun: 60 Ironmans in 60 Tagen. Doch dann kam die Verletzung. Und die Entscheidung: Mache ich mich kaputt für das Ego, oder höre ich auf für die Zukunft? Diese Folge ist keine Heldenreise im klassischen Sinne. Es ist eine Analyse darüber, wann Disziplin toxisch wird und warum echtes Self-Leadership bedeutet, den Mut zu haben, "Stopp" zu sagen, wenn alle anderen klatschen wollen.


    Darum geht's in dieser Folge:

    • Die Challenge: Warum tut man sich 60 Ironmans an? (Und was Jonas Deichmann damit zu tun hat).
    • Der Bruch: Der Moment, als der Körper "Nein" sagte und der Kopf zuhören musste.
    • Gesunde Selbstführung: Der schmale Grat zwischen High-Performance und Selbstzerstörung.
    • Transfer ins Business: Warum Führungskräfte wie Ausdauerathleten trainieren (und regenerieren) müssen.


    Zentrale Learnings für Führungskräfte:

    1. Strategisches Aufgeben: Ein Projekt zu stoppen, bevor es Ressourcen (oder die Gesundheit) verbrennt, ist kein Scheitern, sondern Management-Kompetenz.
    2. Identität vs. Rolle: Du bist nicht deine Leistung. Wenn der Umsatz (oder das Rennen) wegbricht, wer bist du dann noch?
    3. Das "Warum" muss schusssicher sein: In der Krise trägt dich keine Motivation, sondern nur tiefer Sinn. Prüfe dein "Warum" bevor es wehtut.


    Weiterführende Links:

    • Webseite: Josefine
    • Video: Jocko Willink – "GOOD" (Wie man Rückschläge mental umdeutet)
    • Studie: Harvard Business Review – The Making of a Corporate Athlete


    Kapitelmarken:

    (00:00) Intro & Die verrückte Idee: 60 Ironmans

    (05:15) Die Vorbereitung: Wie man sich auf die Hölle freut

    (12:30) Der Wendepunkt: Verletzung und das Ende des Traums

    (18:45) Mental Game: Umgang mit dem "Scheitern" und öffentlichem Druck

    (26:20) Transfer: Was Manager von Extremsportlern lernen müssen

    (35:00) Self-Leadership: Werkzeuge für mentale Stärke

    (42:10) Outro & Fazit


    Zielgruppe: High-Performer, Unternehmer in Krisenzeiten, Sportbegeisterte und alle, die lernen wollen, wie man nach einem Knockout wieder aufsteht.

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    38 mins
  • Folge 37 - Experte vs. Blender
    Feb 1 2026

    Experten-Inflation: Warum 10.000 Stunden nicht reichen (und die TikTok-Universität lügt)


    Meta-Description: Wann ist man wirklich Experte? Marc und Michael diskutieren über Pseudo-Wissen, die „80 Millionen Bundestrainer“-Mentalität und warum Kompetenz ohne Charakter wertlos ist.


    Worum geht's? Es begann mit einer Frage, auf die wir keine Antwort hatten: „Wie gestaltet man eine Weihnachtsfeier neuroinklusiv?“ Michael musste passen. Und genau das war der Startschuss für diese Folge. Wir leben in einer Zeit, in der sich jeder auf LinkedIn oder TikTok „Experte“ nennen kann, nachdem er drei Bücher gelesen hat. Aber Wissen ist nicht gleich Erfahrung. In dieser Episode sezieren Marc und Michael den Unterschied zwischen theoretischer Bildung und den „Narben“ der Praxis. Sie diskutieren, warum wir heute 80 Millionen Gesundheitsminister und Bundestrainer haben und warum echte Expertise immer auch eine menschliche Komponente braucht.


    Darum geht's in dieser Folge:

    • Die TikTok-Universität: Warum die Hürde, sich „Experte“ zu nennen, gefährlich niedrig geworden ist.
    • Theorie vs. Praxis: Warum 10.000 Stunden Autofahren dich nicht zum Formel-1-Fahrer machen.
    • Der Vertrauens-Faktor: Warum der kompetenteste Berater scheitert, wenn er ein menschliches Arschloch ist (das „Navy Seal“-Dilemma).
    • Betroffenheit als Kompetenz: Warum wir öfter diejenigen fragen sollten, die das Problem leben, statt die, die es studiert haben.


    Zentrale Learnings:

    1. Mut zur Lücke: Ein echter Experte gibt zu, wenn er keine Ahnung hat. Das schafft mehr Vertrauen als gefährliches Halbwissen.
    2. Charakter schlägt Kompetenz: In der Zusammenarbeit ist der menschliche Fit („Will ich mit dir im Schützengraben liegen?“) oft wichtiger als das letzte Quäntchen Fachwissen.
    3. Verifikation ist Pflicht: In Zeiten von KI und Content-Schwemme müssen wir Quellen härter prüfen. Algorithmen füttern uns Bestätigung, keine Wahrheit.


    Weiterführende Links:

    • Simon Sinek: Performance vs. Trust (Navy Seals Leadership) – Das im Podcast erwähnte Konzept.
    • Dunning-Kruger-Effekt (Wikipedia) – Warum Inkompetente oft das größte Selbstvertrauen haben.
    • Passioneers LinkedIn – Diskutier mit uns über echte Expertise.


    Kapitelmarken:

    (00:00) Intro & Rückblick auf die Live-Folge

    (01:50) Der Auslöser: Die Neurodivergenz-Frage

    (03:45) Definition: Wann ist man eigentlich Experte?

    (05:20) Das „80 Millionen Bundestrainer“-Phänomen

    (08:15) Die TikTok-Universität & Pseudo-Wissen

    (11:30) Arzt-Vergleich: Globuli vs. Knie-OP

    (15:40) Die 10.000-Stunden-Regel (und ihre Grenzen)

    (18:20) Klopp vs. Matthäus: Spielen oder Lehren?

    (22:10) Simon Sinek & Navy Seals: Performance vs. Trust

    (27:30) Takeaways & Ausblick auf Josefine Rutkowski


    Zielgruppe: Geschäftsführer, Entscheider im Mittelstand, HR-Verantwortliche und alle, die externe Berater einkaufen und „Blender“ von „Könnern“ unterscheiden müssen.

    Impressum:

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    39 mins
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