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Börsenradio IR Podcast by Manuel Taverne

Börsenradio IR Podcast by Manuel Taverne

Written by: Börsenradio.de
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Der Börsenradio IR Podcast ist ein B2B-Format von erfahrenen Investor-Relations-Managern für IR-Profis. Unsere Folgen liefern kompaktes Know-how und konkrete Umsetzungstipps für den IR-Alltag: Reporting, Guidance, Disclosure, Q&A, Finanzkommunikation, Roadshows, Capital Markets Days, ESG und Krisenkommunikation. Dazu Best Practices, Tools, Checklisten sowie kurze Interviews mit Praktikern, die offen teilen, was funktioniert – und was nicht. So wird IR messbar wirksam.Börsenradio Network AG Economics Management Management & Leadership Politics & Government
Episodes
  • IR Podcast - M. Taverne: "Die Extra-Meile für Corporate Access gehen - nichts ersetzt den persönlichen Kontakt!"
    Oct 15 2025
    In diesem "IR-Podcast: Kapitalmarkt-Kompass - verständlich, ehrlich, aktuell" - geht IR-Manager Manuel Taverne sehr tief auf erfolgreichen Corporate Access ein. Die Corporate-Access-Teams bei einer Bank sind dafür zuständig, institutionelle Anleger mit dem Management von Unternehmen zu vernetzen. Es geht um höhere Liquidität in einer Aktie. Doch das Problem seit MiFID II ist: Banken dürfen Research- und Corporate-Access-Dienstleistungen nicht mehr "kostenlos" im Paket mit Handelsprovisionen anbieten ("Research-Bundling"). D.h. Asset Manager müssen diese Leistungen nun separat bezahlen oder sie selbst tragen. Folge: Viele Banken haben ihre Research-Abteilungen verkleinert und decken deutlich weniger Unternehmen ab - vor allem Small- und Mid-Caps, weil diese weniger Handelsvolumen und damit weniger Provisionen bringen. "Erstmal muss man auch erkennen, dass sich die Bankenwelt gerade konsolidiert, dass einige Banken sich aus dem Eigenkapitalgeschäft zurückziehen, dass Player größer werden und dass es für kleine Unternehmen zunehmend schwieriger wird, hier den Anschluss zu gewinnen oder zu halten. Mein Tipp: ohne Banken auf Konferenzen zu gehen, sprich, sich hier bestmöglich breit aufzustellen, um sichtbar zu bleiben und sichtbar zu werden."
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    22 mins
  • IR-Podcast: "IPO ist kein Sprint, sondern Being-Public-Marathon" -
    Sep 30 2025
    Ein erfolgreicher Börsengang beginnt lange vor dem Gong. Manuel Taverne (20 Jahre IR-Praxis u. a. Polytec, FACC, Knaus Tabbert) macht im Gespräch mit Host Peter Heinrich klar: Wer die Equity Story erst nach dem Listing schärft, startet mit Vertrauensminus. Kernpunkte sind ein belastbarer Track Record, saubere Prozesse (Reporting, Governance, Quartals-/Zwischenberichte) und Sichtbarkeit - von Kapitalmarkt-PR über Interviews und Podcasts bis zu einer gut gefüllten IR-Website. Prospekte sind Pflicht und technisch, die Kür ist die frühzeitige Platzierung der Story und ein breiter Corporate-Access-Ansatz mit den richtigen Banken. Pre-Marketing ("Pilot Fishing") misst sich an ehrlichem Feedback, nicht an Lautstärke. Für Bookbuilding und Emissionspreis liefert IR Marktstimmen, steuert aber nicht die Bewertung - Ziel bleibt eine positive Erstnotiz statt "gefloppt"-Überschrift. Verschiebungen entstehen meist an zwei Stellen: Preisvorstellungen (Altaktionäre vs. Unternehmensinteressen) und plötzliches Marktumfeld. Abbruch? "Bis fünf vor zwölf" möglich - solange die Tinte nicht trocken ist. Nach dem ersten Kurs fängt die eigentliche Arbeit an: Guidance, die ersten Quartale und kontinuierliche Information, um das typische Post-IPO-Kursloch zu vermeiden. Entscheidend ist außerdem die Allokation: Nicht nur "Long-only", sondern eine sinnvolle Streuung inklusive Retail-Investoren erhöht Liquidität und Stabilität. Tavernes Fazit: IPO-Readiness ist Chefsache, wer früh beginnt, konsistent kommuniziert und Beziehungen wie ein Guthabenkonto pflegt, hat die besten Chancen auf nachhaltigen Kapitalmarkterfolg.
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    22 mins
  • IR-Podcast. Company Angst vs. Reden ist Gold!
    Aug 28 2025
    Der IR-Podcast als Kapitalmarkt-Kompass: "Verständlich, ehrlich, aktuell". Gute IR-Arbeit gleicht einem Sprint, einem Marathon, so Manuel Taverne. Den Erfolg sehe man dann in einer gesteigerten Wahrnehmung am Kapitalmarkt. "Es geht um die Kapitalmarktkommunikation." Diese ist messbar, wenn auch eher nicht am Aktienkurs. Die Öffentlichkeit, darunter natürlich viele Investoren, wünscht sich diesen produktiven Austausch: "Wir sind ein fairer Gesprächspartner, und kein Münchhausen." Ein vorbildliches Beispiel für solch eine Kommunikationskultur ist das Unternehmen KTM während seiner "Nahtoderfahrung", "wenn einem die Juristen auf dem Schoß sitzen": "Das verdient Respekt." Die Angst einiger Unternehmen in der Öffentlichkeitsarbeit frisst die Authentizität auf: Transparenz ist besser als das Versteckspiel. "IR muss ein weiterer Repräsentant des Unternehmens sein."
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    17 mins
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