Das große Bild cover art

Das große Bild

Das große Bild

Written by: private banking magazin
Listen for free

About this listen

In unserem Podcast „Das große Bild“ gehen wir mit Portfoliomanagern, Analysten, Family Officern, institutionellen Investoren und Rechtsanwälten den wichtigsten Fragen für große und komplexe Vermögen nach. Alle zwei Wochen spricht Podcast-Host Christian Hammes mit seinen Gästen über neue Inputs für Anlageausschuss und die Verwaltung großer Vermögen.Edelstoff Media GmbH Economics Personal Finance
Episodes
  • Folge 162: Iran, Silicon Rallye – und Value. Mit Harald Sporleder
    Apr 29 2026
    In dieser Episode spricht Christian Hammes mit Harald Sporleder, CIO von Lingohr Asset Management, über Kapitalmärkte in einer Phase geopolitischer Verdichtung, strukturell höherer Kapitalkosten und wachsender Zweifel an passiven Standardallokationen. Sporleder verbindet die Perspektive eines systematischen Value-Investors mit einer ausgeprägt makroökonomischen und geopolitischen Lesart der Märkte. Im Zentrum steht die Frage, wie Investoren auf eine Welt reagieren sollten, in der Energie, Rohstoffe, politische Handlungsfähigkeit und regionale Wachstumsräume wieder zu entscheidenden Bewertungsfaktoren werden. 1. Der Iran-Konflikt und ein dauerhaft höherer Ölpreis werden als Belastung für Inflation, Europa und energieabhängige Volkswirtschaften eingeordnet. 2. Die Dominanz amerikanischer Technologie- und Hardwarewerte wird als Konzentrationsrisiko beschrieben, das passive Indexstrategien verletzlicher macht. 3. Emerging Markets, Small und Mid Caps sowie traditionelle Bewertungskennzahlen erscheinen als mögliche Alpha-Quellen jenseits überfüllter Marktsegmente. Das Gespräch ist damit eine nüchterne Einladung, Diversifikation nicht nur als Streuung, sondern als bewusste Emanzipation von dominierenden Indexlogiken zu verstehen.
    Show More Show Less
    1 hr and 16 mins
  • Folge 161: Alleskönner Infrastruktur – mit Sascha Hasterok
    Mar 25 2026
    In Folge 161 von Das große Bild sprechen Christian Hammes und Sascha Hasterok, Investment-Spezialist bei Wellington, über Infrastruktur als strategischen Portfoliobaustein zwischen Stabilität, Wachstum und Diversifikation. Im Zentrum steht der Wellington Enduring Infrastructure Fund und die Frage, weshalb Infrastruktur gerade in einem Umfeld aus geopolitischen Spannungen, Energieumbau, Bewertungsrisiken und hoher Technologiekonzentration an den Aktienmärkten besondere Relevanz gewinnt. Hasterok erläutert aus Sicht eines globalen Asset Managers, warum Wellington Infrastruktur nicht als konjunkturgetriebenes Bau- oder Rohstoffthema versteht, sondern als investierbare Basis realer, regulierter und langfristig planbarer Vermögenswerte. Christian Hammes ordnet das Thema aus Sicht der strategischen Asset Allocation ein und misst den Fonds an Diversifikation, Risiko, Bewertung und Ertragsqualität. Drei Schwerpunkte tragen das Gespräch: Erstens die Definition von Infrastruktur als Anlageklasse, die auf stabile Cashflows, reale Assets und langfristige Investitionszyklen setzt. Zweitens die globale Energietransformation mit Stromnetzen, Pipelines, Speichern und digitaler Infrastruktur als strukturelle Wachstumstreiber. Drittens die Portfoliofunktion von Infrastruktur als möglicher Gegenpol zu technologie- und bewertungsintensiven Aktiensegmenten. Die Episode zeigt, weshalb Infrastruktur weit mehr ist als ein defensives Nischenthema.
    Show More Show Less
    1 hr and 14 mins
  • Folge 160: Der Irankrieg und der bleibende Imperativ der Diversifikation – mit Dr. Martin Lück (Franklin Templeton)
    Mar 13 2026
    In dieser Episode von Das große Bild spricht Christian Hammes mit Martin Lück, Chef-Kapitalmarktstratege für Deutschland und Österreich bei Franklin Templeton, über die Frage, wie sich Vermögensallokation in einer Zeit verdichteter geopolitischer Risiken, politischer Unberechenbarkeit und struktureller Marktverschiebungen neu justieren lässt. Das Gespräch verbindet makroökonomische Diagnose mit unmittelbaren Investmentfolgen und richtet den Blick auf drei Trageachsen der aktuellen Kapitalmarktdebatte: 1. die strategische Notwendigkeit, Portfolios aus der Übergewichtung von USA, US-Dollar und US-Technologie heraus zu diversifizieren, 2. die Folgen von Iran-Krieg, Inflationserwartungen, Zinsrisiken und politischen Eingriffen für Aktien, Anleihen und Währungen, 3. die Frage, welche Rolle Emerging Markets, Rohstoffe, Nachhaltigkeit und aktives Management in einer robusten langfristigen Vermögensarchitektur spielen. Hammes argumentiert dabei aus der Perspektive des strategischen Portfoliobaus, Lück aus der Sicht eines globalen Kapitalmarktstrategen mit Blick auf Bewertungsniveaus, volkswirtschaftliche Bruchlinien und reale Kapitalströme. Das Ergebnis ist ein dichtes Gespräch über Ordnung in der Unruhe und über die Kunst, aus einem lauten Nachrichtenumfeld belastbare Leitlinien für das eigene Portfolio abzuleiten. Dabei wird deutlich: 1. Geopolitische Schocks erhöhen nicht die Sinnlosigkeit strategischer Allokation, sondern deren Notwendigkeit. Das Gespräch behandelt den Iran-Krieg ausdrücklich als Ereignis, das bestehende Diversifikationsargumente verschärft, nicht entkräftet. Gerade weil politische Verwerfungen kurzfristig Preise verzerren, gewinnt ein robuster Portfolioaufbau gegenüber situativem Reagieren an Bedeutung. 2. Die gegenwärtige Marktphase spricht für eine bewusste Emanzipation von den USA und vom Technologiesektor. Christian Hammes formuliert Diversifikation weg von USA und Tech als bereits zuvor sinnvolles Rezept, das durch die jüngsten Entwicklungen noch dringlicher geworden ist. Diese Aussage ist falsifizierbar, weil sie sich in relativen Risiko-Rendite-Profilen alternativer Regionalallokationen messen ließe. 3. Der Iran-Krieg ist im Gespräch primär als temporärer Beschleuniger bestehender Marktbewegungen und nicht als dauerhaft neues Marktregime eingeordnet. Martin Lück begründet dies mit der Erwartung eines zeitlich begrenzten Konflikts, dessen kriegsbedingte Verwerfungen auf Sicht wieder verschwinden könnten. Ob diese Einschätzung trägt, hängt empirisch von Konfliktdauer, Opferzahl und Kostenentwicklung ab. 4. Politische Kommunikation aus den USA ist marktrelevant, selbst wenn sie inhaltlich erratisch erscheint. Das Gespräch verweist auf die Möglichkeit, dass ein US-Präsident Kriegsverläufe medial instrumentalisieren kann; damit wird politische Rhetorik selbst zu einem Preisfaktor. Die These ist überprüfbar über Marktreaktionen auf politische Statements und deren Persistenz.
    Show More Show Less
    1 hr and 25 mins
adbl_web_anon_alc_button_suppression_c
No reviews yet