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Der Soundtrack meines Lebens

Der Soundtrack meines Lebens

Written by: VISIONS
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VISIONS-Redakteur Jan Schwarzkamp nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch das musikalische Leben seiner Gäste. Die fällt mal nerdig, mal erhellend und immer persönlich aus. Ein Austausch zu Popkultur im Allgemeinen und ein Blick auf das Leben unserer Gäste durch die Linse der Musik im Speziellen.

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VISIONS / VISIONS Verlag GmbH
Music Social Sciences
Episodes
  • Jason Williamson
    Feb 11 2026

    Zu Gast in dieser Episode von „Der Soundtrack meines Lebens“ ist Jason Williamson.

    Der ist zu Ruhm gekommen als Sänger des britischen Duos Sleaford Mods. Wobei es Sänger nicht recht trifft. Williamson liefert eher Spoken-Word-Beiträge, in denen er sich über alles und jeden auskotzt. Und die Menschen lieben das, hängen ihm an den Lippen, wenn er seine Gossen-Poesie über die trockenen, monotonen Electro-Beats seines Kollegen Andrew Fearn kübelt.

    Williamson kommt im November 1970 in Grantham zur Welt. Sein Vater beschreibt ihn als Arschloch und Versager. Zumindest so lange, bis er mit Sleaford Mods erfolgreich wird.

    Zuvor verdingt er sich in Scheißjobs, macht nebenbei Musik. Mit dem Trio Unity Crescent entsteht 2006 immerhin ein Album. Das wird aber nie veröffentlicht.

    Mit seiner "French Crop"-Frisur und den Stirnfalten ist Williamson immer gut zu identifizieren. Er lebt mit seiner Frau Claire und den Kindern in Nottingham. Das Saufen hat er aufgegeben. Dafür ist er zum Läufer geworden und hat zuletzt immer mal kleinere Rollen in Filmen und Serien übernommen.

    Und damit herzlich willkommen zum Podcast „Der Soundtrack meines Lebens“ mit Jason Williamson.

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    1 hr and 20 mins
  • Mathias Modica
    Jan 28 2026

    Mathias Modica ist ein Mann von Welt. Er wird 1977 in Rom geboren und verbringt dort die ersten drei Jahre seines Lebens, bevor es für drei Jahre nach Paris geht.

    Pünktlich zur Schulzeit wird die Familie in München sesshaft. Seine Mutter ist Italienerin, sein Vater der Komponist Robert Maximilian Helmschrott.

    Folglich ist Modica immer von Musik umgeben, schon als Fötus im Mutterleib. Modica bekommt die klassische Ausbildung.

    Er ist fünf, als er beginnt, Klavier zu spielen. Später studiert er das Instrument, spielt drei Jahre Saxophon und acht Jahre Schlagzeug.

    Zu Schulzeiten singt er in einer Hardcore-Punk-Band. Sein erstes Konzert spielt er mit 14.

    Mit seinem Vater bereist er immer wieder die Welt, wenn der Konzerte gibt. "Musik ist für mich so wichtig! Wichtiger als alles andere, außer vielleicht die Luft zum Atmen. Und die Liebe", sagt Modica.

    Nach dem abgebrochenen Studium arbeitet er beim Privatradio "Jazz Welle Plus", ab 1996 agiert er auch als Veranstalter in München.

    Zur Jahrtausendwende wird Modica mit Gomma zum Label-Macher für handgemachte Dance-Music. Er selbst tritt mit Munk in Erscheinung, wird zum deutschen Verbündeten von James Murphy und dessen LCD Soundsystem und ist Entdecker von WhoMadeWho.

    Gomma ist zwar Geschichte, dafür hat Modica 2014 das Dance-Label Toy Tonics gegründet. Neben seiner DJ-Crew wirbt Modica dafür weltweit Künstler*innen und Bands an, die via Soul, Funk, Afro, Italo Disco und mehr wieder Farbe, Freude und das Analoge ins House-Geschehen bringen.

    Seine Vorliebe für Jazz, Krautrock, Ambient und Artverwandtes lebt Modica außerdem seit 2018 mit dem Label Kryptox aus. Er veranstaltet europaweit regelmäßig Veranstaltungen und Label-Nights.

    Bei denen tritt er unter seinem DJ-Pseudonym Kapote in Erscheinung. Darunter hat er im März 2025 sein zweites Album "Para Mytho Disco" veröffentlicht.

    Über das und vieles mehr gibt er ausführlich Auskunft. Kein Gast war musikalisch bisher so breit aufgestellt.

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    2 hrs and 9 mins
  • Frank Iero
    Jan 14 2026

    Frank Iero ist ein umtriebiger Typ. Selbst, wenn die Band, mit der er bekannt geworden ist, My Chemica Romance, nicht aktiv ist, hat er zu tun. Für den Podcast "Der Soundtrack Meines Lebens" treffen wir uns in den Katakomben des Berliner Velodroms.

    Mit LS Dunes supportet er hier Rise Against. Es ist eine Band mit Freunden, eine Supergroup mit Mitgliedern von Circa Survive, Coheed And Cambria und Thursday.

    Es gab nie eine Zeit in Ieros Leben, die nicht von Musik bestimmt war. Geboren wird Frank Antony Iero, Jr. im Oktober 1981 in Belleville, New Jersey.

    Schon sein Großvater ist Musiker. Frank Senior ebenfalls. Der ist Schlagzeuger und Schlagzeuglehrer. Im Proberaum poliert der Junior als Kind die Becken und darf dabei Platten aus Vaters Sammlung auflegen: The Beatles, Led Zeppelin, BB King, das klassische Fundament.

    Iero berichtet, dass sein Vater, als Session-Musiker der Plastic Ono Band, einer der Letzten war, mit denen John Lennon gesprochen hat, bevor er ermordet wurde.

    Iero beginnt als Kind ebenfalls mit dem Schlagzeug, schwenkt mit zwölf auf Gitarre um. Er beginnt als junger Teenager in ersten Bands zu spielen, zwischen Punk und Nirvana-Rip-off.

    Seine erste richtige Band sind Pencey Prep. Als die aus der Emo/Punk/Hardcore-Szene von New Jersey geboren werden, ist Iero 17, aber seit Jahren aktiv dabei.

    2002 wird er Gitarrist von My Chemical Romance. Die werden zu Stars. Ihr Sound begeistert, weil der teils auf die Spitze getriebene Mix von Queen über The Smiths bis Misfits und Musicals alles miteinbezieht.

    Ab 2007 tobt sich Iero in Seitenprojekten aus. Mit Leathermouth spielt er krassen Hardcore. Er gründet eine The-Cure-Coverband, hilft als Bassist bei Reggie And The Full Effect aus, macht Digital-Hardcore mit Death Spells und Black Metal mit Bloodnun.

    Unter seinem Namen tritt er gleich mehrfach in Erscheinung. Die erste Inkarnation sind The Cellabration, die zweite The Patience und die dritte The Future Violents. Da spielt er einen Sound von Indierock bis Folk, von Pop-Punk bis Emo.

    Über all das gibt der dreifache Papa lebendig Auskunft. Die Freude, die ihm diese Interview-Zeitreise bereitet, ist zu jeder Zeit zu spüren.

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    1 hr and 8 mins
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