Female Peace Palace cover art

Female Peace Palace

Female Peace Palace

Written by: Fabienne Imlinger für die Monacensia
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About this listen

Was wird erinnert, wer vergessen? Was tritt zutage, wenn sich der Blickwinkel ändert? Wie können wir Geschichte und Geschichten anders erzählen? Wie entstehen Orte des Austausches, der Solidarität, des Widerstands? In diesem Podcast spricht die Literaturwissenschaftlerin Fabienne Imlinger mit Menschen aus Kunst, Kultur und Bildung. Es geht um Feminismus und um Erinnerungskultur. Es geht um Formen des Widerstands und um feministische Strategien für die Zukunft. Der Podcast entsteht im Rahmen von Female Peace Palace, einem gemeinsamen Projekt der Münchner Kammerspiele und der Monacensia im Hildebrandhaus. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Impressum: Monacensia im Hildebrandhaus Maria-Theresia-Str. 23 81675 München Vertreten durch Anke Büttner Inhaltlich verantwortlich: Fabienne ImlingerFabienne Imlinger für die Monacensia Social Sciences World
Episodes
  • Intro: Female Peace Palace - was ist das?
    Mar 7 2023
    Female Peace Palace - was ist das überhaupt? Nicht nur ein Podcast, sondern viel mehr: ein Festival, ein Ort des Austauschs, ein Denk- und Imaginationsraum! Wie es dazu kam und was bei dem Festival so alles geboten ist, das erzählen Anke Büttner, Leiterin der Monacensia und Olivia Ebert, Dramaturgin an den Münchner Kammerspielen. Und wenn ihr Euch fragt: Woher kommt eigentlich der Name Female Peace Palace? Dann schaut doch mal auf der Seite der Münchner Kammerspiele vorbei. Soviel schonmal vorweg: Den Namen bekam das Festival in Anlehnung an den Internationalen Frauenfriedenskongress von 1915, der ursprünglich im Friedenspalast in Den Haag stattfinden sollte.
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    14 mins
  • "Euer Schweigen schützt Euch nicht!"
    Mar 8 2023
    8. März – feministischer Kampftag! Gibt es einen besseren Tag für den Start des Female Peace Palace Podcasts? In der ersten Folge spricht Fabienne Imlinger mit Laura Freisberg (Frauenstudien München), Diana-Sandrine Kunis (Social Justice Institut München) und Modupe Laja (Netzwerk Rassismus und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.). Intersektionaler Feminismus ist das Schlagwort der Stunde: Es gilt, Sexismus gemeinsam mit anderen Formen struktureller Ungleichheit wie Rassismus und Klassizismus zu bekämpfen. Doch diese intersektionalen Ansätze sind nicht neu, auch in Deutschland nicht. Inspiriert durch die afroamerikanische Feministin Audre Lorde schlossen sich in den 80er Jahren Schwarze Frauen in Deutschland zu einer Bewegung zusammen. Modupe Laja, die Lorde damals persönlich kennenlernte, erinnert sich besonders an deren Appell "Euer Schweigen schützt Euch nicht!". Warum wissen wir so wenig über diesen Teil feministischer Geschichte in Deutschland? Warum kommt rassismuskritisches und intersektionales Denken erst jetzt, gut dreißig Jahre später, im feministischen Mainstream und in der deutschen Öffentlichkeit an? Welche Bündnisse braucht es für den feministischen Kampf?
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    41 mins
  • "Es ist nicht die Einzelne"
    Mar 15 2023
    In der zweiten Folge spricht Fabienne Imlinger mit Jessica Glause und Miriam Ibrahim. Beide Regisseurinnen beschäftigen sich im Rahmen von Female Peace Palace mit Aktivistinnen des frühen 20. Jahrhunderts: Frauen wie Lida Gustava Heymann oder Hope Bridges Adams-Lehmann stehen im Zentrum von Anti War Women von Jessica Glause. Die afro-amerikanischen Frauenrechtlerin Mary Church Terrell, die sich weltweit für die Rechte von Schwarzen Menschen und PoC einsetzte, inspiriert in my hands I carry von Miriam Ibrahim. „Ich klage die Geschichtsschreibung an!“ Mit diesen starken Worten drückt Miriam Ibrahim aus, was den Einsatzpunkt der beiden Regisseurinnen bildet: das Fehlen eines feministischen Erbes. Wir wissen oft wenig von den Akteur*innen, die in der Vergangenheit gegen Krieg und Gewalt, gegen Rassismus, Sexismus und strukturelle Ungleichheit kämpften. Wie lassen sich ihre Visionen, ihren Mut und insbesondere die Kraft des Kollektiven für die Gegenwart fruchtbar machen? Wie mit den Ambivalenzen und Widersprüchen dieser Figuren um gehen? Wie mit einer Sprache, die verletzt, und mit kollektiven Traumata der Geschichte?
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    47 mins
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