Folge 115 - mit Marcel Kittel
Failed to add items
Add to cart failed.
Add to wishlist failed.
Remove from wishlist failed.
Follow podcast failed
Unfollow podcast failed
-
Narrated by:
-
Written by:
About this listen
Wir sind zurück aus der Winterpause. Und Winterpause klingt sportlicher, als es war. In Wahrheit war es eher mentale Regeneration auf Couchbasis. Aber wenn man zurückkommt,
dann bitte nicht so: „Hallo, wir sind wieder da.“
Sondern so: Wir haben jemanden dabei, der früher ganze Fahrerfelder wie ein Software-Update aussehen ließ -notwendig, aber schmerzhaft.
Heute bei den Jan Ullrich Ultras: Marcel Kittel
Der Mann, bei dem Massensprints ungefähr so spannend waren wie ein Spoiler, den man leider schon kennt. Wenn im Peloton jemand sagte „Heute Sprintankunft“, haben 180 Fahrer angefangen zu rechnen - und Marcel dachte sich: „Gut. Dann heute halt gewinnen.“
14 Tour-Etappensiege. Zweimal Champs-Élysées. Und diese Haare. Blond. So perfekt, dass sie selbst bei 70 km/h noch aussahen, als hätten sie einen eigenen Betreuerstab.
Früher: Tunnelblick. Puls 190. Zielstrich.
Heute: Funkgerät. Taktik. Und erwachsene Männer beruhigen, die 200 Meter fahren wie Leute, die gerade merken, dass sie den Herd angelassen haben.
Wir sprechen über brutale letzte 200 Meter, über Druck, Erwartungen und darüber, wie man vom schnellsten Mann im Raum zu dem wird, der entscheidet, wer es wird. Und das ist vielleicht seine größte Leistung: Früher hat er Rennen in zehn Sekunden entschieden. Heute erklärt er anderen, warum sie genau diese zehn Sekunden nicht verkacken dürfen.
REINHÖREN, LIKEN, KOMMENTIEREN!
DAS LEBEN IST SCHÖN!