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Eintracht Frankfurt: Kaua Santos ist nicht das Problem (mit Daniel Höhr)

Eintracht Frankfurt: Kaua Santos ist nicht das Problem (mit Daniel Höhr)

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Nach dem 2:3 in Stuttgart steht bei Eintracht Frankfurt Torhüter Kaua Santos im Fokus – als Sicherheitsrisiko, als Unsicherheitsfaktor, als Problem. Doch genau das ist der Denkfehler.
„Frankfurts Problem ist kein Torwartthema“, sagt Daniel Höhr im Fever Pit’ch Podcast. Nicht, weil Santos fehlerfrei wäre – sondern weil seine Fehler nicht die Ursache der Frankfurter Probleme sind. Santos ist nicht der Grund für die defensive Instabilität, sondern einer ihrer sichtbarsten Leidtragenden.
36 Gegentore nach 17 Spielen, zweitschlechteste Abwehr der Liga – diese Zahlen sprechen nicht gegen einen Torwart, sondern gegen ein System. Fehlender Druck auf den Ball, offene Räume im Mittelfeld, mange
lnde Tiefensicherung: Gegner kommen regelmäßig in beste Abschlusspositionen, oft in Eins-gegen-eins-Situationen. Für einen jungen Torhüter bedeutet das, dass jeder Fehler maximal bestraft wird.
„Das ist ein gesamt defensives Gebilde“, argumentiert Höhr. Und dieses Gebilde war bereits instabil, bevor Santos zur Nummer eins wurde. Auch mit Michael Zetterer gab es keine Ruhe, keine Serie, keine Stabilität. Der Torwartwechsel brachte keinen Effekt, weil er am Kern des Problems vorbeiging.
Dass die Kritik inzwischen ungewöhnlich scharf formuliert wird, zeigt ein Satz von Markus Krösche nach dem Spiel in Stuttgart: „Das lernst du in der C-Jugend.“ Gemeint sind keine Torwartfehler, sondern Basics des Verteidigens: Ordnung, Kompaktheit, Absicherung. Prinzipien – keine Personalien.
Genau deshalb wäre es, so Höhr, „ein Riesenfehler, ihn jetzt wieder rauszunehmen“. Solange Eintracht Frankfurt defensiv so wackelig bleibt, wird jeder Torwart zum Risiko – und Kaua Santos zum Gesicht eines Problems, das er nicht verursacht hat – aber ausbaden muss.

Takeaways
Eintracht Frankfurt hat einen schwierigen Start ins Jahr 2026.
Die Defensive ist die zweitschlechteste der Liga.
Der Druck auf die Mannschaft ist spürbar und führt zu Fehlern.
Kaua Santos hat Potenzial, aber auch viele Fehler gemacht.
Die Abwehrproblematik ist nicht nur auf den Torhüter zurückzuführen.
Ein stabiler Sechser fehlt der Mannschaft.
Die Kaderplanung ist entscheidend für die Rückrunde.
Dino Toppmöller steht unter Druck, die Mannschaft zu stabilisieren.
Die Neuzugänge müssen sich schnell integrieren.
Das Spiel gegen Werder Bremen ist ein Schlüsselspiel für die Eintracht.

Chapters
00:00 – Der Denkfehler nach Stuttgart
01:20 – Wie brisant ist die Lage wirklich?
02:00 – Hellmanns Klartext und die wachsende Unruhe
03:10 – Druck als ständiger Begleiter
04:10 – Krösches C-Jugend-Satz: Kritik an Prinzipien
04:50 – Nationalspieler, aber keine Stabilität
05:50 – Kaua Santos: Talent, Fehler, Verunsicherung
07:10 – Warum ein Torwartwechsel nichts lösen würde
08:35 – Santos als Leidtragender eines wackeligen Systems
10:00 – Wortgefecht auf dem Platz – hilft das wirklich?
11:55 – Offensiver Torwart vs. defensive Instabilität
14:45 – Trainerfrage: Warum greift Toppmöllers Idee nicht?
16:20 – Der Schlüssel liegt im Mittelfeld
18:00 – Transferwinter: Impulse statt Reparaturen
20:40 – Ebnoutalib, Amaimouni & Krösches Transferlogik
23:50 – Trainer unter Druck, aber nicht angezählt
27:30 – Schwieriges Programm, realistische Ziele
31:10 – Bremen als Wendepunkt?

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