• Gut geschlafen!? Warum das wichtig ist - und wie es klappt. Mit Dr. Michael Sommerauer und Julia Schröfel
    May 6 2026

    „Schläft man schlecht, bleibt der Müll im Gehirn.“

    Warum guter Schlaf wichtig ist, erfahren Sie in der neuen Folge des Mitarbeitenden-Podcasts `Lass ma hören´

    Wie ausgeschlafen sind Sie heute? Ehrlich … Abends wünschen wir uns eine ´gute Nacht´. Meint, hinlegen, umdrehen, einschlafen und erholt aufwachen. Bei vielen läuft´s (leider) anders. Man kriegt kein Auge zu, liegt ab 3 Uhr nachts wach oder ist lange wach, ehe der Wecker klingelt. Alles nicht so schön … Und mit Auswirkungen auf unseren (Arbeits-)Alltag: Wer zu wenig oder schlechten Schlaf bekommt, ist oft gerädert, gereizt, muffelig oder trifft andere Entscheidungen als im ausgeruhten Zustand.

    Warum schlafen wir schlecht?

    Gründe gibt es natürlich viele und das ist sehr individuell. Eine Sache, die Auswirkungen auf den Schlaf haben kann: nicht abschalten zu können. Das berühmte Gedankenkarussell, das sich dreht. Auch dann, wenn eigentlich Schlafenszeit ist. Bei der Beschäftigtenbefragung von Healthy Campus Bonn (HCBN) haben viele Kolleg*innen angegeben, dass es ihnen schwerfällt, abzuschalten und sie Pausenzeiten nicht einhalten. Weil Arbeitszeit und Freizeit „verschmelzen“, gestalten sich das Abschalten und der Übergang in die Ruhephase schwierig. Am Ende fehlt ausreichende Regenerationszeit - die Basis für unser Wohlbefinden und gesundes Arbeiten.

    Was passiert im Körper, wenn wir schlafen?

    „Schlafen ist das wichtigste Regenerationsprogramm für unser Gehirn“, sagt PD Dr. Michael Sommerauer, Neurologe und Schlafmediziner am UKB. „Wenn wir schlafen, entspannt unser Körper und das Gehirn legt währenddessen so richtig los. Es sortiert, filtert und macht sozusagen einmal Ordnung für den Tag danach. Schläft man schlecht, bleibt der Müll im Gehirn.“ Psychologin Julia Schröfel, ergänzt: „Schlaf ist keine verschwendete Zeit, sondern ermöglicht uns Tolles am Tag.“

    Sollten wir dem Schlaf also nicht ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenken …?!

    Wir machen das - mit einer Podcast-Folge zum Thema „Schlaf“. Dr. Michael Sommerauer und Julia Schröfel arbeiten und forschen am UKB und sind genau die richtigen für ein Gespräch über guten und schlechten Schlaf. Was bereitet den Menschen schlaflose Nächte? Wie reagiert der Körper bei Schlafmangel? Was kann man tun für eine gute Nacht?

    Wenn Sie außerdem interessiert, ob ein kurzes Nickerchen zwischendurch (Powernap) etwas bringt und ob dicke Socken als Einschlafhilfe funktionieren, hören Sie gerne den Podcast!

    Am Ende nimmt uns Julia Schröfel übrigens mit auf eine sogenannte Traumreise. Eine Entspannungsmethode, die helfen kann, besser in den Ruhemodus zu kommen. Probieren Sie´s mal aus! Für uns war das eine neue Erfahrung und gleichzeitig ein angenehmer, wertvoller Moment nach der Podcast-Aufnahme. Danke dafür Julia Schröfel 😊

    Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei den Kolleg*innen, die unserem Aufruf im Februar-Newsletter gefolgt sind und ihre Fragen geschickt haben! Wir haben alle Fragen im Interview berücksichtigt und hoffen, dass die Antworten hilfreich sind und nützliche Impulse geben. Danke für Ihr Interesse am Thema!

    Mehr Infos von HCBN zum Thema „Schlaf“

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    50 mins
  • Wie geht es den Beschäftigten an der Uni Bonn? Der Gesamtbericht der uniweiten Befragung ´ Gesundheit am Arbeitsplatz´ liegt nun vor
    Nov 17 2025

    Wie gut es uns am Arbeitsplatz geht, hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und damit auf unsere Gesundheit. Geht es uns gut, sind wir ausgeglichener, leistungsfähiger und können auch mal verknuseln, wenn´s mal nicht so läuft.

    Damit es den Beschäftigten gut geht, darum kümmert sich an der Uni das Team von Healthy Campus Bonn (HCBN). Und um ganz genau zu wissen, wo der Schuh drückt und was die Mitarbeitenden sich für ein gesünderes Arbeiten wünschen - dafür hat HCBN eine große Befragung durchgeführt.

    Mehr dazu unter:

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    31 mins
  • Gestatten, Kollege KI? Im zweiten Jahr mit KI in der Verwaltung fragen wir nach: Was hat sich getan
    Oct 10 2025

    Künstliche Intelligenz ist in der Uni-Verwaltung oft Alltag. 2Jahre nach dem Startschuss für Verwaltungsmitarbeitende sprechen wir mit Holger Impekoven, Direktor Handlungsfeld Services an der Universität Bonn und Ständiger Vertreter des Kanzlers. Michael Prill, Leiter Programm Digitalisierung administrativer Prozesse (PDaP) und Nicola Thiele, Leiterin Stabsstelle Personalentwicklung, Organisationsentwicklung und Gesundheitsmanagement im Mitarbeitenden-Podcast „Lass mal hören“. Zwar ist es bis zum "Kollegen KI" noch ein bisschen hin. Dennoch erwartet Sie Spannendes darüber, welche Tools die drei privat und dienstlich nutzen, was die Communities of Practice leisten, wie die Schulungen angenommen wurden, warum KI kein Hype ist, sondern bleibt – und wie die nächsten Schritte aussehen.

    1. Wie hat sich die Arbeit mit KI in der Verwaltung verändert?

    Impekoven: „Es ist auf allen Ebenen wahnsinnig viel passiert – bei den Modellen, aber auch innerhalb der Universität. Der Think Tank KI des Rektorats, der sich unter anderem mit dem Einsatz von KI in Forschung, Lehre und Verwaltung beschäftigt, hat verschiedene Empfehlungen gegeben, darunter auch für die Verwaltung. Die wichtigsten Meilensteine waren die beiden KI-Tage, die den Rahmen geschaffen haben, das Thema anzugehen. Wir haben die Communities of Practice ins Leben gerufen, bei denen sich Mitarbeitende über Anwendungsszenarien austauschen und von Erfahrungen profitieren. Wir haben mit ‚Kilian‘ eine sichere Sandbox für Experimente angeregt und Schulungen gestartet. Besonders wichtig war die klare Botschaft: Wir dürfen ausprobieren, wir dürfen Fehler machen. Wir haben uns Gedanken über einen transparenten Change-Prozess gemacht, um Sorgen in der Verwaltung zu nehmen. Da waren die COP ein gutes Instrument.“

    2. Was ist an den COP-Treffen so besonders?

    Prill: Vielleicht ist es der dynamische, spielerische Ansatz, der die Community of Practice ausmacht. Dort sitzen die Leute mit unterschiedlichen Wissensständen zwei bis drei Stunden zusammen, probieren verschiedene KI-Tools aus und tauschen Erfahrungen. Von ChatGPT über Vertonungstools wie Elevenlabs, aber auch SAP-eigene Tools oder Bildgeneratoren – jedes Mal etwas anderes. Das macht Spaß, ist praxisnah und nimmt Hemmungen. Wir sehen immer wieder neue Gesichter und haben festgestellt, dass unsere Präsenztreffen, die „KI-Werkstätten“, besonders gut ankommen. Deshalb finden sie jetzt alle zwei Monate statt. Und es geht nicht nur um neue KI-Tools, sondern auch um Anwendungsfälle, die sich kombinieren und nutzen lassen. Wir haben gemerkt, wie sich das Lernverhalten vieler Teilnehmenden verändert hat.“

    3. Welche Schulungen bietet man für die Mitarbeitenden an und wie werden diese wahrgenommen?

    Thiele: In Teilen ist das Missverständnis ausgeräumt, dass KI wieder verschwindet. Sie wird Arbeitsinhalte und Profile verändern. Deshalb haben wir verschiedene Formate entwickelt, damit jede und jeder den passenden Einstieg findet. Es gibt Grundlagenkurse für Neugierige, aber auch vertiefende Angebote für Fortgeschrittene. Neue Schulungsformate kommen hinzu, und gemeinsam werden Tools erprobt. Die Werkstätten gehen weiter, der Austausch wird intensiver, und die Möglichkeiten wachsen. Wer Lust hat, kann die Entwicklung aktiv mitgestalten – und erleben, wie KI den Alltag leichter macht. Wir sprechen bei Schulungen nicht nur über Software-Einführungen oder Toolkenntnisse. Beim Thema KI geht es um ein großes Veränderungsprojekt. Das spiegelt sich in den Qualifizierungsangeboten wider, die Kollaboration und Ko-Kreation stärken und dazu beitragen, „AI-Literacy“ sowie eine Haltung dazu in die Organisation zu bringen.

    Mehr:

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    45 mins
  • Mit Prozessmanagement besser zusammenarbeiten
    Sep 30 2025

    Oft laufen Abläufe irgendwie – aber nicht unbedingt gut. Diese besser zu gestalten, insbesondere mit Blick auf die Digitalisierung, ist eine Aufgabe von Prozessmanagement. Das Team Organisationsentwicklung verantwortet das Prozessmanagement an der Uni Bonn. Zum Team gehören Steffi Freyberger, Tatjana Fuchs, Alina Albrecht und Rolf Packmohr. Sie begleiten Veränderung, moderieren Prozesswerkstätten, bieten Schulungen, Vorlagen und Beratung an. Kurz: Sie haben eine ganze Werkzeugkiste, um Prozesse sichtbar zu machen und gemeinsam zu verbessern. In den Prozesswerkstätten wird das konkret: Geht es etwa darum, Anforderungen für eine neue Software zu erarbeiten, werden alle an einen Tisch geholt. Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen sitzen zusammen, klären Schnittstellen, entwickeln Ideen und gestalten bessere Abläufe.

    So entstehen Klarheit, Motivation und Mitgestaltung. „Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe“, sagt Steffi Freyberger. Ziel ist es, Prozessdenken in die DNA der Uni zu bringen – nicht als Projekt, sondern als Haltung. Das ist auch Kanzler Holger Gottschalk wichtig: „Prozessmanagement ist ein Schlüssel, um den Herausforderungen von Digitalisierung, steigender Serviceorientierung, Arbeitsverdichtung und Fachkräftemangel wirksam zu begegnen. An unserer Universität treiben wir dieses Thema aktiv voran – federführend durch das Team Organisationsentwicklung."

    Mehr dazu erzählen Steffi Freyberger und Prozessmanagerin Tatjana Fuchs in der neuen Podcast-Folge – reinhören lohnt sich!

    Das bietet das Team Prozessmanagement

    Die Verantwortung für das Prozessmanagement liegt beim Team Organisationsentwicklung (Stabsstelle Personalentwicklung, Organisationsentwicklung und Gesundheitsmanagement). Es steuert das zentrale Prozessmanagement, entwickelt Standards, Methoden und Vorlagen und koordiniert die Einführung an der Universität. Gleichzeitig befähigt das Team die Organisationseinheiten der Universität, im Rahmen des dezentralen Prozessmanagements ihre Prozesse eigenständig zu managen.

    Unterstützungsangebote:

    • Serviceportal ‚Prozessberatung und Prozessmanagement‘ /

    • Confluence: ‚UNI-Prozessmanagement an der Uni Bonn‘

    Jetzt in der forsch lesen:

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    37 mins
  • „Wer auf Spitzenniveau forschen will, kann auf KI nicht verzichten“ - Christian Bauckhage
    Sep 15 2025

    Prof. Dr. Christian Bauckhage spricht im Interview über Herausforderungen und Chancen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz an der Uni Bonn.

    Wie wird der Einsatz Künstlicher Intelligenz Forschung, Lehre und Verwaltung an der Universität Bonn prägen? KI-Experte Prof. Dr. Christian Bauckhage, Professor für Informatik an der Uni Bonn, Co-Direktor des Lamarr-Instituts und Sprecher des universitätsweiten Think Tanks KI erklärt, wie solche Systeme bereits heute den Arbeitsalltag verändern und warum menschliche Urteilskraft in Zukunft immer wichtiger werden wird.

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    44 mins
  • Pflege von Angehörigen mit Job und Studium vereinbaren - aber wie? Mit Steffi Lohmer
    Sep 10 2025

    Was tun, wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird? Wie umgehen mit der neuen Situation und den Dingen, die zu regeln sind? Und, was ist überhaupt alles zu regeln? Das Familienbüro der Uni Bonn unterstützt pflegende Angehörige mit individueller Beratung und einem offenen Ohr. Wenn Eltern, Partner*innen oder das eigene Kind zum Pflegefall werden, verlangt einem diese Situation viel ab. Zeitlich und emotional. Das Familienbüro begleitet Betroffene bei ihren Sorgen und bietet beratende Unterstützung - damit aus ´Wie soll ich das alles schaffen?´ ein Fahrplan wird.

    Im Podcast „Lass ma hören“ erzählt Steffi Lohmer uns ganz viel über ihre Arbeit und mit welchen Bedarfen die Uni-Angehörigen zu ihr kommen. Mal ist es ein Anruf und eine Antwort von ihr. Eine Kontaktvermittlung. Mal begleitet sie Betroffene immer wieder. Wenn sich zum Beispiel der Zustand der zu pflegenden Familienmitglieder verändert und eine Lösung her muss: für die Vereinbarkeit der Verantwortung im Job und der Verantwortung zuhause. Steffi Lohmer liebt ihre Aufgabe. Auch wenn der Kopf nach den Beratungen nicht Feierabend macht.

    Weitere Inhalte:

    Pflegetag — Universität Bonn

    • https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/organisation/universitaetsverwaltung/dezernat-3-personalmangement/stabsstelle-familienbuero

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    35 mins
  • Digitalisierung kann nicht Top Down funktionieren
    Jun 11 2025
    "Digitalisierung kann nicht top down funktionieren" Drei Fragen an Valentin Stein, Sprecher der IT-Komission für Digitalisierung an der medizinischen Fakultät

    Prof. Dr. Valentin Stein ist der "Digi" der medizinischen Fakultät. Im Podcast spricht er über die Herausforderungen einer Klinik-IT-Infrastruktur und der Frage, wie man Patientendaten für die Forschung nutzbar machen kann, und was es bei der Digitalisierung zu beachten gilt und warum man ihn auch mal auf hoher See findet.


    Welche aktuellen Projekte beschäftigen die Medizinische Fakultät im Bereich der Digitalisierung?

    Aktuell arbeiten wir an drei zentralen Digitalisierungsprojekten. Erstens bauen wir eine neue Benutzerverwaltung auf, das für die Integration zukünftiger Dienste unverzichtbar ist. Zweitens erweitern wir unsere Datenspeicherinfrastruktur, die derzeit drei Petabyte umfasst, und streben in den nächsten Jahren eine Erweiterung auf bis zu zehn Petabyte an. Drittens richten wir einen neuen Hochleistungs-PC-Cluster ein, der für anspruchsvolle Datenanalysen genutzt wird. Dabei stellen Datenschutz und die sichere Verarbeitung von Forschungsdaten eine große Herausforderung dar.


    Was unterscheidet die Medizinische Fakultät im Bereich der Digitalisierung von anderen Fakultäten?

    Ein großer Unterschied liegt darin, dass wir neben Forschung und Lehre auch einen Krankenhausbetrieb mit einer eigenen IT-Infrastruktur und Rechenzentrum haben. Das heißt wir haben getrennte IT-Strukturen für Verwaltung und Patientenversorgung, die zur KRITIS-Infrastruktur gehören sowie für die Forschung, um höchste Datensicherheit für Patientendaten zu gewährleisten. Hinzu kommt noch, dass die Forscher an Dienste des Hochschulrechenzentrums angebunden sind.

    Zusätzlich arbeiten wir eng mit den anderen „Digis“ der Universität zusammen, besonders bei der Entwicklung digitaler Tools und Systeme, die auch für andere Fakultäten nützlich sein könnten. Dazu gehrt etwa unser Prüfungsverwaltungssystem UCAN, welches die direkte elektronische Erstellung von Klausuren ermöglicht. Darüber hinaus führt die Fakultät eine neue Software zur Stundenplanerstellung ein, die aufgrund der großen und komplexen Studiengängen dringend benötigt wird. Vielleicht ist diese Software auch für andere Fakultäten und Studiengänge etwas? Und genau für solche Diskussionen ist sind die Digitalisierungsbeauftragten wichtig - auch wenn wir an der medizinischen Fakultät bei der Einführung von Systemen auch etwas autonomer handeln können.


    Was sind die größten Herausforderungen?
    Die größte Herausforderung besteht darin, klinische Daten für die Forschung nutzbar zu machen, insbesondere im Kontext von künstlicher Intelligenz. Hier stehen wir vor rechtlichen und ethischen Fragen, wie z.B. der Patientenzustimmung. Außerdem müssen wir entscheiden, ob wir weiterhin auf Eigenbetrieb setzen oder Cloud-Dienstleister für die Datenanalyse nutzen. Solche Fragen wird man sicherlich mithilfe einer uni-weiten Cloud-Strategie auch lösen können.

    Wichtig ist aber auch, dass man bei der Einführung das Feedback der Mitarbeitenden achtet. Die Digitalisierung kann ja nicht top down funktionieren. Einmal müssen wir Leute mitnehmen, weil es ja auch immer noch eine denn dazu lernen. Im Klinikum sind wir auch mit einer der Vorreiter Elektronische Patientenakte. In der Kitteltasche haben die Ärzt*innen und auch das Pflegepersonal ein iPad Mini. In der Realität war die Performance der Software aber schlecht, weil man etwa nur eine begrenzte Anzahl an Fällen herunterladen konnte. So etwas bekommt man nur gelöst und verbessert, wenn man Rückmeldung erhält.


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    19 mins