In dieser Folge reisen wir um 22:47 Uhr in die ferne Kreidezeit – und erleben zwei Extreme der Evolution.
Wir begegnen dem gewaltigen Argentinosaurus, einem der größten Dinosaurier, die jemals über die Erde wandelten, und dem winzigen Microraptor, einem gefiederten Jäger von kaum Krähen-Größe.
Zwischen warmen Flussebenen und stillen Wäldern werfen wir einen ruhigen, wissenschaftlichen Blick auf Körperbau, Lebensweise und Anpassungen dieser beiden außergewöhnlichen Tiere. Dabei geht es um Größenverhältnisse, Wachstum, ökologische Nischen – und darum, wie unterschiedlich Leben in derselben Erdgeschichte aussehen konnte.
Eine sanfte Einschlafreise durch eine Welt der Giganten und Gleiter, erzählt unter einem sternenklaren Himmel vor über 100 Millionen Jahren.
Für diese Episode wurde bewusst Microraptor als kleinster Dinosaurier gewählt.
Zwar existieren fragmentarisch bekannte Arten wie Parvicursor, die möglicherweise noch kleiner waren, doch Microraptor ist deutlich besser fossil überliefert und anatomisch gut erforscht – inklusive vollständigem Federkleid.
Microraptor zählt zu den nicht-vogelartigen Dinosauriern (non-avian dinosaurs), steht jedoch evolutionär sehr nah an den frühen Vögeln. Seine einzigartige Vierflügel-Anatomie macht ihn zu einem besonders anschaulichen Beispiel für die Übergangsformen zwischen klassischen Dinosauriern und Vögeln.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist Microraptor daher die verlässlichere und aussagekräftigere Wahl für einen Größenvergleich mit Argentinosaurus.