• Melange à trois I Folge 52 I Weil, wennst dich deppad aufführst, dann funktioniert’s halt nicht!
    Jan 31 2026

    Wir haben es geschafft, weil wir es wiederum noch immer nicht geschafft haben, im bereits dichten Nebel des Januars zusammenzukommen. Aber dieses Mal haben wir es mit den Ton-Hürden erfolgreich aufgenommen und konnten zumindest auf diese Weise plaudern! Etwas gewöhnungsbedürftig zu Beginn, sind wir der Meinung, so geht’s auch. Ist zwar nicht zu vergleichen mit dem wirklichen Zusammenkommen, aber da, wo’s passt, passt es auf jede Art.

    Und so steht dies auch sinnbildlich für den Beginn eines neuen Kapitels, das beschrieben werden möchte, Richtiges und Gutes aus dem alten Jahr mitnimmt und anderes einfach mal zurücklässt.

    Mit großen Schritten galoppieren wir ins neue Jahr und erfahren dabei, wer welche Pläne hat und vielleicht Neues wagt. Ganz wichtig: die klappernden Hufen des chinesischen Krafttieres 2026! Voller Inbrunst, Tatendrang, Leidenschaft und vielleicht auch etwas Ungeduld geht’s feurig in die nächste Runde und ins bärige zweite Jahr mit der Mélange. Oder möglicherweise für eine Weile mit Thé à trois?

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    36 mins
  • Melange à trois I Folge 51 I Und was singen Sie vor? Das kleine Nilpferd.
    Jan 24 2026

    Im Nachhinein ergibt alles Sinn. Dieser Gedanke heilt so manche Wunde, die man gerade erst zu verarbeiten beginnt. Dass das Leben nicht immer linear verläuft, dass Rückschläge – retrospektiv betrachtet – manchmal sogar die bessere Option waren oder dass noch eine offene Rechnung bleibt, liegt teils im Auge der Betroffenen, teils an der inneren Haltung und manches Mal schlicht an der Zeit, die für einen arbeitet. Tiefschläge und Einschnitte lassen sich nicht vermeiden, oft macht auch hier der Ton die Musik. Liegt man am Boden und es wird nachgetreten oder sanft begleitet und bekommt die Situation erklärt. Letzteres lässt einen auch schneller den Fakt selbst überarbeiten, anstatt einen Schmerz über den Schmerz zu bearbeiten.

    Welche Enttäuschung klebt ein Leben lang an uns wie Bratfett an der Pfanne? Und aus welcher Niederlage ist man erst wie ein Phönix aus der Asche erwacht?

    Die Stimmung bewegt sich zwischen bittersüß und einfach nur oasch. Zur Untermalung dieser Lebensphasen gibt es in der aktuellen Folge auch ein paar kleine Gesangseinlagen.

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    37 mins
  • Melange à trois I Folge 50 I Dann stimmt doch etwas gewaltig nicht!
    Jan 17 2026

    Der Mensch ist von Natur aus ein wissbegieriges und lernfähiges Wesen. Das zeigt sich bereits bei Kindern: In ihrer Entwicklung – und den damit einhergehenden kleinen und großen Rückschlägen – stehen sie immer wieder auf und machen weiter.

    Dass wir jedoch in einem System leben, das feste Standards und Regeln vorgibt, macht persönliche Entwicklung manchmal unnötig anstrengend. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach der Funktionalität: Was wäre, wenn jeder ausschließlich nach seinem eigenen Rhythmus leben würde?

    Wir stecken in einer Korsage, die bereits im Kindergartenalter beginnt und sich durch die gesamte Schulzeit zieht. Inwieweit bereitet uns dieses System tatsächlich auf das reale Leben vor – oder macht es uns in der heutigen Arbeitswelt eher unflexibel? Zwischen Förderung und Überforderung, Einteilung und Aufteilung, Verantwortung und Anschieben und Ausgepowertsein, noch bevor es eigentlich richtig losgeht. Was müsste sich ändern? Wie realistisch sind die Chancen auf Veränderung? Und wie manövriert man sich am besten durch die bestehenden Vorgaben?

    Dies und mehr hört ihr jetzt.

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    32 mins
  • Melange à trois I Folge 49 I Also, das ist ja mal ein schöner Start ins neue Jahr!
    Jan 10 2026

    Nach einer Zeit innerer Einkehr, Stille und Gedankenpause kehren wir gesammelt, motiviert und gestärkt zurück – mit einem zufällig gezogenen Thema, das besonders gut passt. Direkt ins neu begonnene 2026, mit Vorhaben, Vorsätzen und Vorlieben.

    Wie sehr sind wir darauf angewiesen, auf uns aufmerksam zu machen? Wie genau wird man sichtbar? Und was passiert mit denen, die sich mit Selbstvermarktung schwertun – haben sie auf gewissen Arbeitsmärkten gar keine Chance mehr?

    Wie sehr nähren wir unsere Seele wirklich mit brauchbaren Inhalten? Und was von dem, was wir zeigen und mitteilen, ist wirksam, wirklich authentisch und vor allem persönlich vertretbar? Zeigen wir die fabelhafte Welt und ernten Beifall – und wie sehr tut das wirklich gut?

    Sind Followerzahlen ein Indikator für Erfolg? Zwischen „Mensch, ärgere dich nicht“, „Tabu“ und Pantomime spielen wir auf unsere Weise die Spiele der sozialen Medienkultur mit oder gehen hier und da erst mal nur auf Besuch. In unserer ersten Folge im neuen Jahr besprechen wir dies und mehr.

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    38 mins
  • Melange à trois I Folge 48 I Also, scheiß auf den Weihnachtsperfektionismus!
    Dec 20 2025

    Bevor wir gemeinsam in die stillste Zeit des Jahres eintauchen, wollen wir heute noch einmal so richtig drauflosreden und mit rasantem Tempo in die Weihnachtszeit starten. Draußen glitzert es schon, es wird kälter – und vielleicht auch ein bisschen hektischer. Und doch sehen wir sie schon: die ruhigen Tage, das Friedenslicht am Ende des Tunnels.

    Die Wochen vor den Feiertagen sind oft gefüllt mit Terminen, To-do-Listen und Erwartungen. Kekse backen, Geschenke besorgen, Traditionen pflegen, neue Rituale entdecken. Manche von uns finden Ruhe im kleinen Kreis, andere stellen einen zusätzlichen Teller auf den Tisch und lassen die Tür offen für spontane Begegnungen.

    In dieser Folge wollen wir innehalten und fragen: Was war dieses Jahr wichtig? Was nehmen wir mit – und was dürfen wir loslassen, so wie die Kerzen am Baum langsam herunterbrennen?

    Schön, dass ihr da seid. Macht es euch gemütlich und lasst uns gemeinsam in diese besondere Zeit starten.

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    30 mins
  • Melange à trois I Folge 47 I Nein, nein, auf gar keinen Fall. Ich hasse das!
    Dec 13 2025

    Ein Adjektiv, das sich überall hineinlegt wie eine Prise Zuckerstaub.
    Es steht für all das Süßliche, Kuschelige, Glitzer-Pastellige, für Plüsch, der sich an uns schmiegt und uns gleichzeitig ein wenig belächelt. Ein Begriff, mit dem wir uns selbst bestäuben – mal aus Eitelkeit, mal aus Trotz, mal einfach, weil’s schön klebt.

    Er löst bei der einen wohliges Seufzen aus, bei der anderen leises Würgen. Er passt zu Outfits und Angewohnheiten, zu heimlichen Wünschen, zu beginnender Arthrose und krummen Zehen – und natürlich zu den Gummibärchen, die sich irgendwo dazwischen verstecken.
    Und immer – wirklich immer – kommt ein Tupfer Mayonnaise dazu. Nur für eine von uns nicht.
    Welche? Hört selbst.

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    30 mins
  • Melange à trois I Folge 46 I Jetzt schenk ich sie mir selbst
    Dec 6 2025

    In was wir investieren, ist ähnlich individuell wie die Wahl des Lippenstifts. Geschenke, die man sich schon lange wünscht und letztendlich unter dem Deckmantel, einen anderen zu beglücken, selbst macht; Urlaube sowie kleinere und große Geschenke – und der „schönste Tag des Lebens“.

    Sind Dinge nur wertvoll, wenn sie viel kosten? Oder ist man gezwungenermaßen dann noch gezwungener, sie auch tatsächlich zu genießen?

    Von großen Festen, kleinen Träumen und dem allerschönsten Geschenk – nämlich Zeit – und vielen Momenten der Zufriedenheit, wenn sich das Investment auch wirklich ausgezahlt hat, darüber sprechen wir heute.

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    37 mins
  • Melange à trois I Folge 45 I Meine Fresse, war das unnötig
    Nov 29 2025

    Landesgrenzen, Zäune und Mauern lösen bei den meisten gemischte Gefühle aus. Das Wort „Grenze“ trägt einerseits negative Assoziationen in sich – es steht für Distanz, Trennung und Ausgrenzung. Andererseits verbindet man es im Zusammenhang mit persönlicher Freiheit, Privatsphäre oder individuellen Kapazitäten mit Selbstschutz und Respekt.

    Im Gegensatz zu staatlich festgelegten Grenzen sind persönliche Grenzen ein sehr individuelles Feld. Sie bestimmen nicht nur unsere eigenen Rahmenbedingungen, sondern auch, wie wir mit anderen Menschen umgehen.

    Doch wie erkennt man eigentlich sein persönliches Limit? Ist es tagesformabhängig? Und wie oft müssen wir nachjustieren, um zwischen innerem Schweinehund, gefühlter Verletzung und einer tatsächlichen roten Linie zu unterscheiden?

    Manchmal ist es wichtig, an seine Grenzen zu stoßen – und sie anschließend zu erweitern. Das gelingt jedoch nur durch sichere Erfahrungen innerhalb des bereits abgesteckten Bereichs. Woher Grenzen kommen, wann „genug“ wirklich genug ist und ob manche von ihnen vielleicht sogar aufgelöst werden können, besprechen wir in unserer aktuellen Folge.

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    35 mins