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Stufen.aufs.Ohr

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Written by: Stufen des Lebens
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Stufen.aufs.Ohr – Stufen zum Lauschen - für Zwischendurch jede Woche 3 gute Minuten mit verschiedenen ImpulsgebendenStufen des Lebens Spirituality
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  • Siehe, ich mache alles neu!
    Jan 12 2026

    Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu. Offenb. 21,5,

    so lautet die Jahreslosung für das Jahr 2026.

    Ich möchte euch einladen, diesen Satz immer wieder neu vor euch her zu sprechen und immer wieder die Worte unterschiedlich zu betonen.

    Wie geht es euch damit?

    Was für Gefühle kommen in euch auf?

    Ich spüre da eine Spannung zwischen Himmel und Erde: Freude, Entlastung, Sehnsucht.

    Gleichzeitig auch den Zweifel, das Mißtrauen: „das ist doch eine Vertröstung, schöne Aussicht, aber wie sieht es hier und heute aus.

    Wie soll das werden in all dem Unfrieden, dem Leid, Schmerz, der Ungerechtigkeiten.

    Das klingt ja beinahe paradiesisch.

    GOTT spricht: siehe ich mache alles neu!

    Gott hat uns Menschen als Krönung der Schöpfung geschaffen, Freude, Frieden und Liebe in uns hineingelegt.

    Das gerät so schnell aus dem Blickfeld, weil sich so vieles draufgelegt hat, z. B. Ängste, Mißtrauen, schlimme Erfahrungen, die Welt- und Lebensrealitäten um uns herum.

    Weil die Freude vielleicht gar nicht ankommt, sie genommen wird von mir selber und anderen? Und vieles mehr.

    Gott spricht: siehe, ich mache alles NEU!......DIESE Worte sind wahrhaftig und gewiß, so heißt es am Ende des Verses.

    Hier berührt mich die Dringlichkeit und Innigkeit dieser Worte. Da spüre ich eine große Sehnsucht Gottes, ER wirbt um das Vertrauen und öffnet somit den Blick in die himmlischen Möglichkeiten, die es wohl auch schon im Hier und Jetzt zu entdecken gibt? Immer wieder neu?

    Vielleicht kennt ihr das auch?

    Wenn ich mich für eine neue Haltung, Blickrichtung entscheide, dann entdecke ich durch Gemeinschaft und Einigkeit mit Jesus wie die Seele heil, die Sichtweise neu wird.

    - Wenn ich z. B. einen Bibeltext zum wiederholten Male lese und mich plötzlich ein Wort ganz tief trifft.

    - Wenn sich die Möglichkeit eröffnet, auf jemanden zugehen zu können, was zu klären, zu vergeben

    - Wenn ich Sicherheit verspüre, wo mich früher Ängste beherrschten.

    - Oder ich spüre große Entlastung beim Abladen aller meiner Besorgnisse, erfahreEntscheidungshilfen.

    - Mut und Lebensfreude wachsen,

    - Das erfüllt mit Dankbarkeit, Friede und Freude, was wiederum Ausstrahlung hat auf Menschen, die sich gerade danach sehnen.

    Gott spricht: Siehe, ICH mache alles neu

    Das ist eine ungeheure Entlastung:

    - Es ist die Zusage, die Verheißung, dass es allein SEIN Werk ist.

    Ja, ER ist es, der uns liebt, Freude, Friede, Einheit und Gemeinschaft von Anbeginn des Seins schenkte, schenkt im Hier und Jetzt und immer neu schenken wird bis in alle Ewigkeit.

    In dieser freudigen Zuversicht grüße ich von Herzen, Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg

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  • Wer bin ich
    Jan 7 2026

    Wer bin ich, was macht mich aus?

    Ist es meine Familie, ist es mein Haus?

    Mein Stil, mein Gewicht, meine Hobbys, meine Schuh,

    Muss ich was verändern, gehör ich sonst nicht dazu?

    Wie definiere ich mich?

    Über Freunde, über Geld?

    Manchmal hab ich den Eindruck,

    Ich passe nicht in diese Welt.

    Ist es wichtig mit welchen Leuten ich mich umgebe?

    Welche Kontakte ich im Alltag pflege.

    Mich interessiert, was andere über mich denken,

    Wie sie mich sehen und kann mich nicht ablenken

    Von dem, wie ich denke, dass ich zu sein scheine,

    Und von der Person, die ich gerne wäre.

    Doch gibt Gott mir nicht so viel mehr Wert

    als alle Menschen,

    In dem er sagt, dass er mich geschaffen hat.

    Und bin ich nicht geworden irgendwie,

    Sondern liebevoll, mit viel Fantasie.

    Einzigartig hat er mich erdacht

    Und gesagt, dass ich sehr gut gemacht

    bin für diese Welt.

    Geliebte Tochter nennt er mich,

    Sagt mir, dass ihm an mir was liegt,

    Nicht an dem wie ich mich geb,

    Oder für wen ich mich ausgeb.

    Warum ist der Gedanke vom Kollegen,

    der vielleicht gar nicht so gemeint,

    So viel mehr wert, als die guten Worte

    Die Jesus über mich vereint.

    Ich will das lernen,

    Ich will es in meinem Herz verankern,

    Das ich nicht klammere an meinen Gedanken

    über mich,

    Die mich bedrängen

    und mir die Luft rauben,

    Sondern will hinsehn

    zu dem, der mir meinen Wert geben will,

    Wenn ich doch nur mal werde still

    Und aufhöre mich schlecht zu machen

    Und aufsehe zum Schöpfer der Welt,

    Dem ich nicht egal bin,

    Der sich um mich müht

    Und mir gern immer wieder sagt,

    Wie sehr er mich liebt.

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  • Mein König?
    Dec 22 2025

    Schon wieder ist Weihnachten. Schon wieder dieselbe Geschichte vom Jesus-Kind in der Krippe! Manchen ist das eine große Freude! Endlich wieder die geliebten Weihnachtslieder singen. Für manchen eher langweilig - denn sie können das Krippenspiel an Weihnachten nicht mehr sehen!

    Kann man denn nach so vielen Jahren mit derselben Geschichte noch was Neues entdecken?

    In einem Adventsgottesdienst habe ich neue Gedanken entdeckt, obwohl ich diese Geschichte wirklich schon lange kenne! Dort kamen die Personen aus der Geschichte selbst zu Wort. Eine Person war König Herodes, der sagte:

    Ein neuer König der Juden in meinem Herrschaftsgebiet! Das geht doch nicht…

    Mein Herrschaftsgebiet… das ließ mich aufhorchen!

    Was sind denn meine Herrschaftsgebiete? Da, wo ich regiere, ich bestimme, mir nicht reinreden lasse… sowohl in Lebensentscheidungen, Erfahrungen, mancher Ansicht als auch da, wo ich mit anderen zusammen unterwegs bin und meine es zu wissen, wie es geht.

    Da hinein kommt ein neuer König.

    Da hinein will Jesus kommen - nicht als Kind -sondern als König, als Regierender. Als der mit der Macht, der macht, was er als richtig weiß. Ein anderer König, wie ihn die Welt kennt.

    Aber das geht doch nicht! Mein Herrschaftsgebiet. Ich muss doch ich bleiben! Ich bin doch nicht nur eine Krippe!

    Es gibt Herrschaftsgebiete in mir, da kann Jesus als König regieren. Und dann gibt es welche, bei denen es mir schwerfällt.

    Immer wieder erinnert uns Gott daran, dass ER sich in uns hineingeben möchte, dass ER uns formen möchte - in der Bibel werden Bilder von uns als Gefäß, Ton oder als Tempel des Geistes gemalt.

    Ich bete gern ein Gebet der Lebensliturgien - gerade auch im Hinblick auf das neue Jahr, das vor uns liegt:

    Oh Heiliger Geist, komm in mein Leben und erfülle mich!

    Ich für mich bin nichts weiter als ein leeres, zerbrechliches Gefäß:

    Erfülle mich, auf dass ich ein Leben aus deiner Kraft lebe.

    Ein Leben voller Güte und Wahrheit,

    ein Leben voller Schönheit und Liebe,

    ein Leben voller Weisheit, Geduld und Stärke.

    Aber vor allem: Lass Christus in mir Gestalt gewinnen!

    Hilf den Thron in meinem Herzen räumen

    und mache Christus zu meinem Herrn und König,

    auf dass wir eine Einheit werden:

    er in mir und ich in ihm.

    Heute, 2026 und in allen Tagen.

    Amen

    Eine gesegnete Weihnachts- und Neujahrszeit wünscht Damaris mit dem Stufen.aufs.Ohr-Team - bis zum 7. Januar

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