• Du kannst nicht bleiben, wer du warst.
    May 5 2026

    Ich merke gerade beim Schreiben an meinem Buch, wie sehr sich alles verändert hat. Und wie sehr ich mich damals dagegen gewehrt habe.

    Diese Folge ist so ein Zurückschauen.
    Auf eine Zeit, in der ich Mama geworden bin – und gleichzeitig alles dafür getan habe, mein altes Leben festzuhalten.

    Ich wollte nicht anders werden.
    Ich wollte nicht langsamer werden.
    Ich wollte nicht plötzlich jemand sein, den ich nicht kenne.

    Also habe ich weitergemacht wie vorher.
    Feiern, unterwegs sein, frei sein.
    Zumindest im Außen.

    Und innerlich?
    War da ein ziemlicher Kampf.

    Zwischen dem, was da war und dem, was längst begonnen hatte.

    Ich schaue heute anders drauf. Mit mehr Verständnis.
    Mit mehr Ehrlichkeit auch.

    Weil ich sehe, dass da ein Teil von mir war, der einfach Angst hatte.

    Angst vor dem Neuen.
    Vor der Verantwortung.
    Vor der Frage: Wer bin ich eigentlich, wenn ich das Alte loslasse?

    Und genau das zeigt sich heute wieder.
    An einem ganz anderen Punkt.

    Mein Leben ist ruhig geworden.
    Echt geworden.
    Ich bin angekommen, würde ich sagen.

    Und trotzdem kommt da wieder dieser Moment,
    in dem etwas weiter will.

    Und ich merke, wie ich festhalte.
    Einfach, weil es gerade gut ist, so wie es ist.

    Vielleicht ist das genau das, was das Leben immer wieder macht.
    Uns ein Stück weiterziehen.
    Auch wenn wir gerade stehen bleiben wollen.

    Und vielleicht geht es gar nicht darum, sofort loszulassen.
    Sondern erstmal zu merken, dass wir festhalten.

    Und dann irgendwann die Tür ein kleines Stück aufzumachen.

    Ich nehme dich einfach mit da rein.
    In dieses Dazwischen.

    Zwischen dem, was war
    und dem, was kommt.

    Ein Podcast von Eileen O’Rourke
    Neue Folgen wöchentlich
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    Mehr zu mir & meinem Buch:
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    Fotocredit: Ulla Schreiber

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    17 mins
  • Wann ist es endlich genug?
    Apr 28 2026

    Diese Folge darf dich erinnern, an etwas, das wir so schnell verlieren, wenn es „ernst“ wird. Wenn wir raus gehen mit dem was wir sind. Wenn wir plötzlich gesehen werden. Ich nehme dich mit in einen sehr echten Moment aus meinem Buchprozess. Ein Moment, in dem ich gemerkt habe, dass ich mich selbst verliere, während ich versuche, „besser“ zu werden.Vielleicht kennst du das.Dieses leise Gefühl, dass es noch nicht reicht, dass du noch mehr machen musst. Noch klarer, noch schöner, noch richtiger.Und genau da beginnt oft die Entfernung zu dir selbst.In dieser Folge geht es um:• den Weg meines Buches – und was der Abschied meines Papas wirklich ausgelöst hat• über 100 Podcast-Folgen und das ehrliche Hinschauen auf dieser Reise• den Moment, in dem ich meine eigene Stimme verloren habe• warum der Blick von außen uns manchmal von uns selbst trennt• alte Glaubenssätze, die plötzlich wieder laut werden („Ich bin nicht genug“)• und die Rückkehr – zurück zu mir, zurück zu meiner eigenen WahrheitEs geht nicht darum, nichts mehr zu verändern.Es geht darum, wieder zu spüren, wo es nicht mehr deins ist.Und vielleicht auch darum, dir selbst wieder zu vertrauen.Mehr als jeder Meinung im Außen.The End: Der Gedanke, dass du nicht genug bist.The Beginning: Der Moment, in dem du aufhörst, dich zu verbiegen.Wenn du magst, teile die Folge mit jemandem,der genau das gerade hören muss.Ein Podcast von Eileen O’RourkeNeue Folgen wöchentlichAls Video-Podcast auf Spotify & YouTubeMehr zu mir & meinem Buch:www.orourke.deInstagram: @o.rourke.eileenFotocredit: Ulla Schreiber


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    14 mins
  • Was, wenn heute dein letzter Tag wäre?
    Apr 21 2026

    Was passiert, wenn wir aufhören, vor den Themen wegzulaufen,
    die uns am meisten Angst machen?

    In dieser Folge spreche ich über etwas, dem ich lange selbst aus dem Weg gegangen bin: Endlichkeit. Tod. Abschied.

    Und darüber, warum genau darin vielleicht die größte Kraft liegt, die wir für unser Leben nutzen können.

    Ich nehme dich mit in einen sehr persönlichen Moment.
    In die Sehnsucht, meinem Papa noch einmal erzählen zu können, was seit seinem Abschied alles entstanden ist.

    Und in die Erkenntnis, dass genau dieser Abschied alles in Bewegung gebracht hat.

    Endlichkeit kann ein Loch in uns reißen.
    Und gleichzeitig öffnet sie etwas, das tiefer geht als alles andere:

    Bewusstsein.
    Lebendigkeit.
    Wahrhaftigkeit.

    Es gibt diese Momente, in denen plötzlich alles da ist.

    Ein Garten.
    Licht.
    Stimmen.
    Leben.

    Und gleichzeitig dieses Wissen: Es ist endlich.

    Und genau das macht es so unfassbar kostbar.

    Vielleicht ist die Endlichkeit nicht das Ende.
    Sondern der ehrlichste Spiegel dafür, wie wir wirklich leben wollen.

    In dieser Folge:

    • Warum wir vor den wichtigsten Themen oft ausweichen
    • Wie Endlichkeit uns zurück ins Leben bringt
    • Der Moment, in dem Schmerz und Schönheit gleichzeitig da sind
    • Warum Angst vor dem Tod oft Angst vor dem Leben ist
    • Und weshalb genau darin dein größtes Wachstum liegt

    Diese Folge ist eine Einladung.

    Nicht, um Antworten zu finden.
    Sondern um ehrlicher zu fühlen.

    Und vielleicht einen Schritt näher zu dir selbst zu gehen.

    Ein Podcast von Eileen O’Rourke
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    20 mins
  • Wachsen, ohne dich zu verlieren.
    Apr 14 2026

    Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre?

    Vielleicht würden wir nicht mehr tun.
    Sondern weniger.

    Langsamer gehen.
    Bewusster schauen.
    Tiefer spüren.

    In dieser Folge nehme ich dich mit in meinen Garten.
    Nicht als Ort im Außen – sondern als Spiegel für das, was in mir gerade passiert.

    Nach einer Zeit voller Bewegung, Begegnungen und Wachstum
    spüre ich, wie leicht man sich verlieren kann.
    Wie schnell ein Sturm uns mitreißt.

    Und gleichzeitig auch:
    dass genau darin die Einladung liegt.

    Nicht wegzugehen.
    Nicht sich neu zu erfinden.
    Sondern zu bleiben.

    Wie ein Baum, der wächst – ohne seine Wurzeln zu verlieren.

    Wir gehen gemeinsam durch alte Treppen, durch feuchte Morgenluft, durch einen Garten, der längst aufgehört hat, perfekt sein zu wollen.

    Ein Garten, in dem „Unkraut“ zu Nahrung wird.
    In dem Kontrolle weicht – und Vertrauen wächst.

    Und vielleicht erinnert dich dieser Spaziergang an etwas,
    das du längst weißt:

    Dass du nicht alles ordnen musst.
    Dass nicht alles perfekt wachsen muss.
    Und dass du genau da, wo du bist, weiterwachsen darfst.

    In dieser Folge:

    • Wie sich Wachstum manchmal wie ein Sturm anfühlt
    • Warum wir uns im „Mehr“ so leicht verlieren
    • Was es bedeutet, verwurzelt zu bleiben
    • Warum Kontrolle oft das Gegenteil von Leben ist
    • Und wie ein Garten uns zurück zu uns selbst führen kann

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    27 mins
  • Wir sind alle eins. Eine Woche in China.
    Apr 7 2026

    Ich stand im 31. Stock eines Wolkenkratzers in Shenzhen. Meine Bilder an der Wand. Das Meer draußen. Die Stadt darunter.

    Und ich war zutiefst traurig.

    Nicht weil etwas fehlte. Sondern weil ich gespürt habe, was fehlt. In dieser schnellsten, höchstentwickelten Stadt der Welt. In all dem Glanz und der Perfektion. Diese eine Sehnsucht, die überall dieselbe ist – sich selbst zu spüren. Wirklich da zu sein. Zu fühlen.

    Diese Folge ist mein Versuch, eine Woche in Worte zu fassen, die ein Jahr brauchen wird, um sich in mir niederzulegen.

    Ich erzähle von einer Kuratorin, die mich umarmt und weint, obwohl wir keine gemeinsame Sprache haben. Von Kindern, die von früh bis spät lernen und nirgends spielen. Von Staatsbanketten, Blumenbouquets und dem Gefühl, als reichster Mensch der Welt nach Hause zu kommen – ohne einen Cent mehr in der Tasche.

    Und davon, dass die Menschen in China dieselben Hoffnungen, Wünsche und Verletzungen tragen wie wir. Dass Bewusstsein keine Sprache braucht. Dass Kunst Herzen öffnet, wenn Worte es nicht können.

    Und dass es sich lohnt, das Licht heller zu machen. Weil die Richtigen dich finden werden.

    In dieser Folge:

    • Was eine Hightech-Metropole über unsere tiefste menschliche Sehnsucht verrät

    • Warum Schwäche zeigen die größte Stärke ist – in jeder Kultur

    • Kunst als Schlüssel: wie Begegnung ohne Worte möglich wird

    • Wir sind alle eins – was das wirklich bedeutet, wenn man es fühlt

    • Die Frage, die alles verändert: Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre?


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    22 mins
  • Samen, die wir sähen... ohne es zu wissen.
    Mar 31 2026

    Mit sieben Jahren habe ich geträumt, dass ich mit meiner besten Freundin auf dem Roller bis nach China gefahren bin. Meine Mama hat daraus ein Kinderbuch gemacht. Mit eigenen Aquarellzeichnungen. Für mich.

    Jahrzehntelang lag es im Atelier. Ich wusste noch genau, wo. Und jetzt nehme ich es mit nach China.

    Diese Folge ist eine Einladung, innezuhalten. Nicht bei den großen Wundern, sondern bei den kleinen Gesten, die jemand für uns getan hat – lange bevor wir verstanden haben, was sie bedeuten. Und bei dem, was wir selbst jeden Tag in die Welt streuen, ohne zu ahnen, wann es aufgeht.

    Es geht um Liebe, die nicht sofort gesehen wird. Um Samen, die jahrelang im Boden liegen. Um die stille Erkenntnis, dass alles, was wir aus echtem Herzen geben, irgendwann zurückkommt – zu uns, durch uns, als uns.


    In dieser Folge:

    • Ein Kindheitstraum, der Jahrzehnte später wahr wird – und was das über Vertrauen sagt

    • Wie viel Liebe in Handlungen steckt, die wir im Moment gar nicht wahrnehmen • Warum wir geben dürfen, ohne ein Danke zu erwarten

    • Alles, was wir der Welt schenken, schenken wir uns selbst

    • Der Kreislauf der Liebe – und warum er wirklich funktioniert


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    14 mins
  • Nicht wollen wollen.
    Mar 24 2026

    Es gibt Momente, in denen wir glauben, kurz vor dem Durchbruch zu stehen. Und dann geht die Tür nicht auf.

    Diese Folge handelt von einem solchen Moment. Und davon, was passiert, wenn wir irgendwann aufhören, dagegen anzukämpfen. Ich erzähle von einer Begegnung in einer Galerie, von einem Mann, der meine Arbeit in zwei Sätzen zerlegt und wieder aufgebaut hat. Von einem Wunsch, der jahrelang an mir gezogen hat – bekannt zu werden, gesehen zu werden, in der Kunstwelt anzukommen. Und davon, wie ich irgendwann bemerkt habe, dass dieser Wunsch gar nicht meiner war. Loslassen heißt nicht aufgeben. Es heißt, ehrlich zu werden mit dem, was wirklich zieht – und dem zu vertrauen, auch wenn man noch nicht sieht, wohin. Was daraus entstanden ist, hätte ich mir in meinen ehrgeizigsten Momenten nicht vorstellen können. Und genau das ist der Punkt.

    In dieser Folge:

    • Warum Türen, die nicht aufgehen, manchmal das größte Geschenk sind

    • Der Unterschied zwischen einem Weg, der ruft, und einem, den wir uns einreden

    • Was es bedeutet, Kunst einfach für sich sein zu lassen – ohne Ziel, ohne Beweis

    • Vertrauen nicht als Konzept, sondern als gelebte Entscheidung

    • Warum die stillen Wunder sich anders anfühlen als erwartet – ruhiger, normaler, tiefer


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    17 mins
  • Wenn wir geboren werden, schlafen wir ein ...
    Mar 17 2026

    ... und wenn wir sterben, wachen wir auf. Dieser Satz hat mich zutiefst berührt. Und er kommt von Anneliese Gumpold. Anneliese begleitet Menschen dort, wo Konzepte aufhören zu helfen. Als spirituelle Ausbilderin und Begleiterin kennt sie den Raum zwischen dem, was wir verstehen können, und dem, was wir nur fühlen dürfen. Und sie lebt ihn. Was mich in diesem Gespräch so bewegt hat: Diese Frau hat keine Angst vor den großen Dingen. Nicht vor dem Tod. Nicht vor dem Schmerz. Nicht vor der Stille, die entsteht, wenn alle Antworten schweigen. Wir sprechen darüber, was passiert, wenn wir aufhören, das Leben zu kontrollieren – und anfangen, ihm zu vertrauen. Über das Göttliche, das nicht draußen wartet, sondern das kleinste Atom in uns ist. Darüber, dass Menschsein und Seele sein kein Widerspruch sind, sondern das eigentliche Abenteuer. Und über den Tod. Nicht als Ende. Sondern als den, der uns jeden Tag daran erinnert, dass wir noch hier sind. Dieses Gespräch ist für alle, die spüren, dass da noch mehr ist – und sich trauen wollen, genauer hinzuhören. In dieser Folge: • Was es bedeutet, Seele und Mensch gleichzeitig zu sein – und warum beides auf die Erde muss• Urvertrauen als der mutigste Weg, den wir gehen können• Warum der Tod kein falsches Image verdient – und was er wirklich ist• Was Kinder noch wissen, das wir längst vergessen haben• Der Moment, in dem alles okay ist – egal ob wir abgeschlossen haben oder nicht --- Mehr zu Anneliese Gumpold:www.anneliesgumpold.comInstagram: www.instagram.com/anneliesgumpold --- Ein Podcast von Eileen O'RourkeNeue Folgen wöchentlichAls Video-Podcast auf Spotify & YouTube Mehr zu mir & meinem Buch:www.orourke.deInstagram: @o.rourke.eileen Fotocredit: Ulla SchreiberInstagram: https://www.instagram.com/ulla__schreiber/Web: www.ullaschreiber.de


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    1 hr and 4 mins