Zoomer Meets Boomer - Reverse Mentoring mit Oskar und Michael Trautmann cover art

Zoomer Meets Boomer - Reverse Mentoring mit Oskar und Michael Trautmann

Zoomer Meets Boomer - Reverse Mentoring mit Oskar und Michael Trautmann

Written by: Oskar Trautmann Michael Trautmann
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ZOOMER MEETS BOOMER … weil uns mehr verbindet, als uns trennt. Der Reverse Mentoring Podcast mit Oskar und Michael Trautmann will Brücken schaffen und Vorurteile zwischen unseren Generationen auflösen, um wieder mehr Positivität in die aktuelle Arbeitswelt zu bringen. Der Podcast wird durch ausgewählte Gäste ergänzt und entwickelt sich durch und mit seinen Zuhörer:innen. Careers Economics Personal Success
Episodes
  • Zoomer Meets Boomer Folge #73 - KI in der Lehre mit Dr. Dominic Henze
    May 13 2026
    In dieser Folge ist Dr. Dominic Henze bei uns zu Gast. Dominic hat an der TUM promoviert, dort jahrelang Software Engineering gelehrt und baut heute unter anderem als Berater bei Serapion KI-gestützte universitäre Lernassistenten wie Syntea, einen AI StudyBuddy, mit dem mittlerweile fast sechsstellige Mengen an Studierenden arbeiten. Was uns an Dominic sofort aufgefallen ist, er kennt beide Seiten. Die Forschung und die Praxis. Die Lehre und die Wirtschaft. Und er hat eine sehr differenzierte Haltung zu der Frage, was KI in der Bildung leisten kann und wo sie an ihre Grenzen stößt. Dominic erzählt, wie sein Team personalisierte Lernwege mit KI ermöglicht. Manche Studierende brauchen Austausch, andere wollen nur ein Skript lesen und an einzelnen Stellen nachfragen. Genau das macht ein guter AI Tutor möglich. Besonders spannend ist das Beispiel von Psychologiestudierenden die Patientengespräche mit einem KI-Modell üben konnten und teilweise lieber mit der KI als mit einem Menschen arbeiteten. Gleichzeitig stellt Dominic eine der stärksten Fragen dieser Folge: Haben wir aus Social Media und Internet eigentlich genug gelernt, um mit KI reflektiert umzugehen? Sein Gefühl: noch nicht. Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um das, was Dominic das „Problem des Juniors" nennt. Wenn KI in drei Minuten liefert, was ein Berufseinsteiger in Tagen erarbeitet hätte, wie rechtfertigen Unternehmen dann noch, Juniors einzustellen? Und wenn wir das nicht lösen, wer baut dann in zehn Jahren die kritische Infrastruktur? Auch Vibe Coding besprechen wir intensiv. Michael bringt fünf Risiken mit, Dominics Einordnung dazu ist nüchtern und ehrlich. Es funktioniert für kleine Projekte. Für ein Produkt, das Millionen Nutzende begleiten soll, sicher skaliert und rechtskonform ist, reicht es bei weitem nicht. Unsere Take-aways aus dieser spannenden Folge: 1. Gute Lehre lebt von Menschen. Ein KI-Tutor kann personalisieren und skalieren, aber er ersetzt keine Vorbilder und keinen zwischenmenschlichen Motivationsfaktor. 2. KI macht das Lernen von Fakten einfacher. Das kritische Prüfen von Informationen wird dadurch umso wichtiger. Und genau daran fehlt es noch. 3. Das Problem des Juniors ist real. Wenn Einstiegsaufgaben wegfallen, müssen wir neu denken, wie Berufseinsteiger Erfahrung sammeln. 4. Vibe Coding hat Grenzen. Was funktioniert und was skaliert sind zwei sehr verschiedene Dinge. 5. Die Frage: Wo müssen wir in der Bildung und in Unternehmen neu ansetzen, damit die nächste Generation nicht auf der Strecke bleibt? Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
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    51 mins
  • Zoomer Meets Boomer Folge #72 - Führung, Familie & KI mit Matthias & Simon Wegner
    Apr 29 2026
    In dieser Folge haben wir nach unserem kleinen KI Exkurs wieder Gäste und zwar Matthias Wegner und seinen Sohn Simon. Oskar hat Matthias im letzten Jahr bei einem Arbeitsevent kennengelernt und aus einem geplanten kurzen Austausch wurde ein langes Gespräch über Führung, Zukunft der Arbeit und die Frage, wie Menschen wirklich wachsen können. Jetzt setzen wir dieses Gespräch fort. Diesmal mit Simon, der im zweiten Semester Volkswirtschaftslehre studiert und von seinem Vater, wie er selbst sagt, „ein bisschen blind“ in diese Folge geschubst wurde. Was dann entsteht, ist ein sehr besonderes Gespräch über Familie, Führung und KI. Matthias erzählt von seinem eigenen Weg, von seiner Rolle als ehemaliger Geschäftsführer bei JobRad, seinem Sabbatical, seinem Buch über skalierende Führung und davon, warum Führung für ihn vor allem bedeutet, Räume zu schaffen, in denen Menschen Verantwortung übernehmen können. Simon beschreibt sehr offen, wie er die Erziehung seines Vaters erlebt hat. Mit viel Freiheit, viel Vertrauen, klarer Orientierung, aber wenig Kontrolle. Schule war nicht der Ort, an dem alles perfekt laufen musste. Entscheidend war es zu bestehen, Interessen zu finden und den eigenen Weg gehen. Heute studiert er in Mannheim und arbeitet intensiv mit KI-Tools, wie Claude Code als integralem Bestandteil seines Lernens und Arbeitens. Wir sprechen darüber, warum gute Elternschaft und gute Führung vielleicht mehr gemeinsam haben, als viele glauben. Vor allem im Bezug auf Vertrauen, Rahmensetzung und Beziehung. Matthias fasst es so zusammen: Es ist wichtiger, in Beziehung zu sein, als im Recht zu sein. Ein großer Teil der Folge dreht sich um KI. Matthias spricht von einem „digitalen Tsunami“ und zieht den Vergleich zur Atombombe, weil auch hier die Menschheit gerade mit einer Technologie umgeht, deren Wirkung sie noch nicht vollständig verstanden hat. Für ihn ist klar, dass wir viel stärker über Verantwortung, Ethik und Befähigung sprechen müssen. Simon bringt die Perspektive eines jungen Menschen ein, der mit KI im Studium und Projekten selbstverständlich arbeitet. Er nutzt KI zur Stoffverdichtung, zur Prüfungsvorbereitung, für Modelle und eigene Projekte. Gleichzeitig beschreibt er sehr klar, dass man die Ergebnisse überprüfen können muss. KI ersetzt nicht das Denken. Sie erhöht die Anforderungen daran. Besonders stark ist Simons Bild von der Zukunft der Arbeit, in der Mitarbeitende künftig ihre eigenen Agenten mitbringen, wie ein Dirigent sein Orchester. Wer die Tools beherrscht, kann mehr leisten. Aber er oder sie muss auch Verantwortung für das Ergebnis übernehmen. Unsere Take-aways aus dieser Folge: Erstens: Gute Führung beginnt mit Beziehung. Wer nur Recht haben will, verliert die Verbindung. Wer Verbindung hält, schafft Entwicklung. Zweitens: Freiheit braucht Rahmen. Menschen wachsen nicht durch Mikromanagement, sondern durch Vertrauen, Orientierung und die Chance, eigene Erfahrungen zu machen. Drittens: KI verändert das Lernen radikal. Die Frage ist nicht mehr, ob junge Menschen KI nutzen, sondern ob sie lernen, die Ergebnisse kritisch zu prüfen. Viertens: Selbstwirksamkeit entsteht durch Erfahrung. Simon beschreibt eindrucksvoll, wie viele eigene Projekte, Versuche, Erfolge und Irrwege sein Selbstvertrauen geprägt haben. Fünftens: Die Zukunft der Arbeit braucht Dirigierende. Menschen, die KI-Systeme nicht nur bedienen, sondern orchestrieren, bewerten und verantworten können. Diese Folge ist anders als viele unserer bisherigen Gespräche und gerade deshalb so besonders. Sie zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Generationen nicht übereinander sprechen, sondern miteinander. Zum Schluss bleibt für uns eine Frage: Wo könntest du Menschen mehr Raum geben, selbst wirksam zu werden, als Elternteil, Führungskraft, Kollegin oder Freundin? Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
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    46 mins
  • Zoomer Meets Boomer Folge #71 - Warum uns die KI nicht loslässt
    Apr 15 2026
    Nach unseren Munich Tapes und mehreren starken Gastfolgen sitzen wir diesmal wieder live zusammen an einem Tisch. Wir sprechen wieder über ein Thema, das uns nun seit mehr als drei Jahren begleitet und das für viele von uns gerade immer relevanter wird: KI. In dieser Folge geht es um Erfahrungen aus der Praxis, um Beobachtungen aus unserem Alltag und um Fragen, die viele gerade beschäftigen. - Wie verändert KI schon heute unsere Zusammenarbeit? - Warum setzen sich manche Tools durch und andere nicht? - Was passiert gerade wirklich in Unternehmen? - Und was bedeutet das für Führung, Verantwortung und die Art, wie wir arbeiten? Oskar erzählt von seiner Arbeit an KI-Agenten bei Plan.Net Studios. Agenten, die per E-Mail, WhatsApp und über natürliche Sprache ansprechbar sind. Agenten, die wie zusätzliche Teammitglieder in bestehende Arbeitsabläufe eingebunden werden können und schon jetzt kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken sind. Wir sprechen darüber, warum KI dann Wirkung entfaltet, wenn sie dort auftaucht, wo Menschen ohnehin schon unterwegs sind. Im Postfach. Im Messenger. Im laufenden Projekt. Genau dort verändert sich gerade etwas Grundsätzliches. Ein zweiter Strang der Folge führt in die Realität vieler Organisationen. KI wird eingeführt, Lizenzen werden verteilt, Tools werden ausgerollt. Gleichzeitig bleiben Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten oft unverändert. So entsteht viel Bewegung. Der tatsächliche Hebel bleibt häufig kleiner, als viele hoffen. Darüber sprechen wir sehr konkret. Natürlich geht es auch um Tools. Um Copilot, Claude, Custom GPTs und die Frage, warum Oskar für seine Arbeit längst andere Maßstäbe anlegt als noch vor einem Jahr. Michael beschreibt seinen eigenen Wechsel von ChatGPT zu Claude als echten Lernmoment. Dahinter steckt eine größere Frage: Was passiert, wenn KI vom spannenden Helfer zum produktiven Arbeitsinstrument wird? Zum Ende wird die Folge persönlicher. Es geht um Ethik, Haltung und Hoffnung. Oskar sagt, Hoffnung machen ihm Menschen, die sich mit den Möglichkeiten ernsthaft beschäftigen, die ihre Eigenständigkeit behalten und den Menschen im Zentrum halten. Michael sagt, Hoffnung machen ihm Menschen wie Oskar. Unsere Top 5 Takeaways aus der Folge: KI wird dann stark, wenn sie nah am Alltag der Menschen stattfindet Agenten verändern Zusammenarbeit gerade tiefer, als viele ahnen Die größten Hürden liegen oft in Prozessen, Rollen und Führung Produktiver KI-Einsatz braucht Neugier, Urteilskraft und Verantwortung Hoffnung entsteht durch Menschen, die Technologie bewusst gestalten Am Ende bleibt für uns eine zentrale Frage: Wie nutzen wir KI so, dass sie unsere Arbeit stärker macht und wir trotzdem noch selbst Denken? Wenn ihr mögt, hört rein, diskutiert mit uns weiter und schickt die Folge an Menschen aus allen Generationen. Bis zur nächsten Folge. Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
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    43 mins
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