Bergseetauchen im Weißensee
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In dieser Folge nehmen euch Lena und Flo mit nach Österreich – genauer gesagt an den Weissensee in Kärnten.
Der Weissensee liegt auf etwa 930 Metern Höhe und ist damit ein echter Bergsee. Für Lena war diese Reise etwas ganz Besonderes: Sie hat dort nicht nur mehrere Tauchgänge gemacht, sondern auch ihr Brevet fürs Bergseetauchen abgeschlossen.
Doch bevor es ins Wasser ging, stand erstmal eine lange Anreise an: Direkt nach der Schule ging es los – und wegen Ferienbeginn und Stau wurden daraus am Ende rund 9 Stunden Fahrt.
Tauchen im Bergsee ist anders als Tauchen im Pool, im Tauchturm oder im Meer.
In dieser Folge sprechen Lena und Flo darüber:
was Bergseetauchen besonders macht
warum die Höhe beim Tauchen eine Rolle spielt
warum der Tauchcomputer richtig eingestellt sein muss
weshalb Kälte ein großes Thema ist
und warum man beim Druckausgleich besonders geduldig sein sollte
Am Weissensee hatte Lena zunächst wieder Probleme mit den Ohren. Beim ersten Tauchgang war außerdem zu wenig Blei dabei – statt ihrer üblichen 4 kg nur 2 kg. Dadurch wurde das Abtauchen deutlich schwieriger.
Beim zweiten Tauchgang mit Flo funktionierte es dann besser: mehr Gewicht, ganz langsames Absteigen und viel Geduld beim Druckausgleich.
Am ersten Tauchtag war Flo zunächst mit zwei Tauchschülern in der Ausbildung mit dem Trockentauchanzug beschäftigt. Lena tauchte deshalb ihren ersten Tauchgang mit Luca, einem anderen Tauchlehrer.
Später machten Lena und Flo gemeinsam einen Tauchgang am Hausriff.
Dort gab es einiges zu entdecken:
ein versenktes Boot
eine kleine Hütte
tote Bäume
eine Übungsplattform auf etwa 5 Metern Tiefe
Der Tauchgang dauerte 21 Minuten.
Am nächsten Tag folgten drei gemeinsame Tauchgänge:
ein Bootstauchgang am Vormittag
ein Bootstauchgang am Nachmittag
ein Nachttauchgang am Hausriff um 21:00 Uhr
Besonders beeindruckend waren die Steilwände, das Totholz, die tolle Sicht und die Fische – darunter Barsche und Hechte.
Der Nachttauchgang war nochmal ein ganz eigenes Erlebnis: stockdunkel, nur der Lichtkegel der Lampe, viel Totholz – ein bisschen gruselig, aber richtig spannend.
Nach 33 Minuten wurde Lena kalt und der Tauchgang wurde beendet.
Das Wasser hatte teilweise nur etwa 7 Grad Celsius.
In der Folge sprechen wir deshalb auch darüber, warum Kälteschutz beim Tauchen so wichtig ist und warum kaltes Wasser anstrengender sein kann, als man denkt.
Außerdem geht es um den Druckausgleich:
nicht mit Gewalt drücken
langsam abtauchen
bei Problemen stoppen
ein Stück höher gehen
im Zweifel abbrechen
Flo erzählt außerdem von einem Nasenspray-Lifehack, den sie vor dem Tauchgang genutzt haben – mit wichtigem Hinweis: Nasenspray darf nie dazu dienen, eine Erkältung „wegzusprühen“. Wer erkältet ist oder eine verstopfte Nase hat, sollte nicht tauchen.
In dieser Folge beantworten wir eine Frage von Paula:
„Wo bist du schon überall getaucht?“
Lena erzählt, dass sie schon im Schwimmbad, im Tauchturm, in verschiedenen Seen, in Hunsfels, am Weissensee und sogar schon im Meer getaucht ist – nämlich in der Türkei und in Griechenland.
Und damit gibt es auch schon einen kleinen Ausblick auf eine der nächsten Folgen:
„Der erste Tauchgang im Meer“ 🌊
Übernachtet haben Lena und Flo direkt am Weissensee auf einem Campingplatz, der von jungen Leuten geführt wird und viel Wert auf eine ökologische Führung legt.
Auch die Tauchschule vor Ort war sehr gut organisiert, professionell und herzlich. Besonders Zoey aus dem Team hat Lena und Flo während der Zeit begleitet.
Vielen Dank an alle vor Ort für die tolle Betreuung!S
Infos:
Camping Weissensee: camping-weissensee.at
Diving Weissensee: diving-weissensee.at
Mehr Bilder, Videos und Eindrücke zur Folge findet ihr bei:
Instagram & YouTube: Lena und die Taucherei
Wenn ihr Fragen zum Tauchen habt, schreibt uns gerne. Vielleicht landet eure Frage im nächsten Bubbletalk.