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Bevor der Kaffee kalt wird cover art

Bevor der Kaffee kalt wird

Bevor der Kaffee kalt wird

Written by: Elsa Presler
Listen for free

About this listen
Der Kaffee ist schon wieder kalt. Wäsche noch in der Maschine. Geschenk für den Kindergeburtstag am Samstag. Milch ist aus. Und dazwischen: Wer bin ich noch – außer funktionieren? Ich bin Elsa, Mama von zwei. Keine Expertin, keine Coachin. Einfach eine Mama, die ihren Weg teilt. Das ist der Podcast für Mamas mit vollem Kopf: alle zwei Wochen ein paar Minuten Selfcare für den echten Alltag. Micro-Momente gegen Mental Load – für dich und mit deinem Kind. Aus jeder Folge nimmst du einen kleinen Anker mit – für die Küche, fürs Auto, für den Abend. Es darf einfach sein.Elsa Presler
Episodes
  • Ich dachte, ich wäre auf das Muttersein vorbereitet
    Nov 2 2026

    Ich konnte Privatjets organisieren. Catering, Zeitzonen, Champagner, Lieblingswein und Wünsche erkennen, bevor sie überhaupt ausgesprochen wurden.

    Ich war es gewohnt, unter Druck zu funktionieren.

    Also dachte ich: Wenn ich DAS kann, werde ich das Muttersein doch wohl auch rocken. Oh Gott. Wie naiv.

    Denn beim Fliegen gab es einen entscheidenden Unterschied: Ich wusste immer, wann wir landen. Irgendwann fällt die Hoteltür hinter mir zu und ich kann schlafen.

    Als Mama wusste ich plötzlich nicht mehr, wann diese Pause kommt. Schlafmangel. Stillen. Mein Mann viel unterwegs. Ein fremdes Land. Meine Familie Tausende Kilometer entfernt. Wenig Unterstützung. Und mein eigener Anspruch, trotzdem alles irgendwie hinzubekommen.

    Heute weiß ich: Es war nicht die eine Sache. Es war die Summe aus allem.
    Und während ich jeden Tag weiterfunktioniert habe, ist etwas ganz langsam passiert. Elsa verschwand.

    Nicht, weil ich plötzlich keine Lust mehr auf Musik, Beauty oder all die Dinge hatte, die ich früher geliebt habe. Mein Tank war einfach leer.

    In dieser Folge:

    • warum ich dachte, dass mich mein früheres Leben auf das Muttersein vorbereitet hätte
    • weshalb mich die fehlende Pause als Mama so sehr an meine Grenzen gebracht hat
    • wie ich zwischen Schlafmangel, Verantwortung und Funktionieren den Zugang zu mir selbst verloren habe
    • warum ich heute nicht mehr auf die große Auszeit warte, sondern kleine Momente bewusst wahrnehme.


    💛 Zum Mitnehmen:

    Frag dich heute einmal nicht: „Wie schaffe ich noch alles?“ Sondern: „Was wäre heute ein kleiner Moment, in dem ich mich wieder spüre?“

    Vielleicht ist es ein Lied, das du anmachst, weil du gerade Lust darauf hast. Ein bewusster Schluck Kaffee. Oder drei Atemzüge am Küchenfenster. Es muss nichts Großes sein.


    Mein Mom-Tool für einen vollen Kopf:

    Wenn deine Gedanken ständig beim nächsten To-do sind, kann es helfen, sie einmal aus dem Kopf zu bekommen. Hier findest du meinen Gedanken-Parkplatz zum Ausprobieren:

    https://subscribepage.io/braindump

    Es war nicht die eine Sache. Es war die Summe aus allem. Und ich hatte damals noch nicht verstanden, dass ich selbst in dieser Summe auch vorkommen darf.

    Schreib mir gerne, was dich am Muttersein am meisten überrascht hat. Oder ob du dieses Gefühl kennst, dich selbst zwischen all den Aufgaben ein Stück weit verloren zu haben.

    Ich freue mich, von dir zu lesen.

    Und wenn dir diese Folge gutgetan hat, freue ich mich über deine Bewertung. Damit hilfst du auch anderen Mamas, meinen Podcast zu entdecken. ❤️

    „Bevor der Kaffee kalt wird“ – der Podcast für Mamas mitten im Leben, mit Elsa von Selfcare Mom.

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    10 mins
  • Plötzlich erkenne ich meine Mutter in mir
    Oct 19 2026

    „Mama, schau mal!“

    Du schaust hin. Aber mit deinen Gedanken bist du schon beim Kochen, Aufräumen oder beim nächsten To-do. Und plötzlich erkennst du etwas, das du selbst als Kind erlebt hast.

    Meine Oma hat den Krieg und echten Hunger erlebt. Meine Mutter hat gearbeitet, versorgt und sich selbst dabei kaum mit eingeplant.

    Und ich? Ich habe gelernt zu funktionieren. Bis ich selbst Mama wurde und plötzlich merkte, wie viel ich unbewusst übernommen hatte.

    Denn nur weil uns etwas vorgelebt wurde, bedeutet das nicht, dass wir es genauso weiterleben müssen.

    In dieser Folge:

    • Warum meine Oma gelernt hat zu überleben und meine Mutter zu versorgen.
    • Wie ich plötzlich meine eigene Mutter in meinem Mama-Alltag wiedererkenne.
    • Warum Bewusstsein der erste Schritt ist, um alte Muster nicht einfach weiterzutragen.
    • Wie mein kleiner „Lichtblick“ mir hilft, mitten im Alltag wieder bewusster wahrzunehmen, was schon da ist.


    💛 Zum Mitnehmen:

    Such heute deinen Lichtblick. Nicht zehn. Einen. Vielleicht ist es die Waschmaschine, die gerade deine Wäsche macht. Das warme Wasser über deinen Händen. Oder dein Kind, das neben dir spielt.

    Es geht nicht darum, dass dein Mama-Alltag plötzlich leichter wird. Sondern darum, dass du mitten in all dem auch wieder wahrnimmst, was heute schon da ist.


    Mein Mom-Tool für deinen Mama-Alltag:

    Manchmal ist unser Kopf so voll, dass wir gar nicht mehr wahrnehmen, was um uns herum passiert. Wenn du deine Gedanken einmal aus dem Kopf bekommen möchtest, findest du hier meinen Gedanken-Parkplatz zum Ausprobieren:

    https://subscribepage.io/braindump


    Ich kann nicht ändern, was mir vorgelebt wurde. Aber ich kann entscheiden, was ich weiterlebe.


    Schreib mir gerne, ob du dich in dieser Folge wiedererkannt hast. Gibt es etwas, das du von deiner Mutter übernommen hast und heute bewusst anders machen möchtest?
    Ich freue mich, von dir zu lesen.
    Und wenn dir diese Folge gutgetan hat, freue ich mich über deine Bewertung. Damit hilfst du auch anderen Mamas, meinen Podcast zu entdecken. ❤️
    „Bevor der Kaffee kalt wird“ – der Podcast für Mamas mitten im Leben, mit Elsa von Selfcare Mom.

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    8 mins
  • Und ich? Wann bin ich eigentlich dran?
    Oct 5 2026

    Erst das Baby. Dann die Wäsche. Das Essen. Der Haushalt. Und irgendwann vielleicht ich?

    In meiner ersten Zeit als Mama war mein Kopf so voll, dass ich mich nicht einmal gefragt habe, was ich eigentlich brauche. Ich wollte einfach nur irgendwie durch den Tag kommen.

    Und wenn ich an Selfcare dachte, dachte ich an Spa, Massage oder ein paar Stunden ohne Kinder. Bis ich verstanden habe: Das ist Erholung, und die darf sein. Aber Selbstfürsorge darf auch mitten in meinem Alltag stattfinden.

    Ich erzähle dir von einem Moment, in dem ein einziger bewusster Schluck Kaffee etwas verändert hat. Nicht weil Kaffee meinen Mental Load verschwinden ließ. Sondern weil ich für einen Moment wieder gemerkt habe: Ich bin ja auch noch da.

    In dieser Folge:

    • warum Selfcare mich damals überhaupt nicht erreicht hat
    • was der Unterschied zwischen Erholung und Selbstfürsorge ist
    • wie kleine Momente mitten im Mama-Alltag mehr verändern als der freie Tag, auf den ich warte
    • was meine Kinder dabei mitbekommen


    💛 Zum Mitnehmen:
    Frag dich heute nicht "Wann habe ich endlich Zeit für mich?", sondern "Was brauche ich gerade?" Vielleicht ist es nur ein Schluck Wasser.


    Mein Mom-Tool für einen vollen Kopf:
    Hier findest du meinen Gedanken-Parkplatz zum Ausprobieren:
    ⁠https://subscribepage.io/braindump⁠


    Selfcare hat mir nicht mehr Zeit geschenkt. Selfcare hat mir mehr Bewusstsein gegeben.

    Schreib mir gern, was bei dir gerade dran ist: @selfcaremom_elsa auf Instagram. Und wenn dir die Folge gutgetan hat, lass mir eine Bewertung da. Dann finden auch andere Mamas hierher.

    "Bevor der Kaffee kalt wird". Der Podcast für Mamas mitten im Leben, mit Elsa von Selfcare Mom.

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    13 mins
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