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Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter ESER

Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter ESER

Written by: Matthias Walter ESER MBA
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M&A-Transaktionen und Exits stehen in keinem Lehrbuch – sie passieren hinter verschlossenen Türen.

Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter Eser öffne ich diese Türen und bringe die verschwiegenen Akteure meiner Welt vor's Mikrofon.

Als externer CFO und M&A-Berater nehme ich Dich mit in den Maschinenraum von Unternehmensverkäufen und Finanzierungsrunden. Wir sprechen nicht über theoretische BWL, sondern über die harte Realität am Verhandlungstisch:

🟢 Wie Bewertungen wirklich zustande kommen (und wie man sie verdoppelt).

🟢 Warum Deals in der Due Diligence platzen.

🟢 Wie E-Commerce Founder ihr Unternehmen "Exit-Ready" machen.

🟢 Ehrliche Einblicke in echte Transaktionen – ohne Filter.

Dieses Format ist für Founder, CEOs und Investoren im E-Commerce & Mittelstand, die verstehen wollen, wie das "Big Money" Spiel wirklich funktioniert.

ÜBER MATTHIAS WALTER ESER ⬇️
Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und Mitglied im Forbes Finance Council. Mit ESER CAPITAL hat er sich darauf spezialisiert, E-Commerce- und DTC-Marken (5-50 Mio. Umsatz) auf komplexe Exit-Szenarien vorzubereiten. Er ist die Schnittstelle zwischen operativem Wachstum und strategischem Finanzmanagement.

LASS UNS VERNETZEN ⬇️
🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital

🔗 LinkedIn (Tägliche Insights): www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237

🔗 Forbes Profil: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a

Haftungsausschluss: Die Inhalte dieses Videos dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar.

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Episodes
  • #214 - Andres Schollmeier (mein Steuerberater) über Deals mit dem Finanzamt und wie Betriebsprüfungen wirklich ablaufen
    Sep 27 2026
    In der 214. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser einen Gast, der mehr über ihn weiß als fast jeder andere Mensch: seinen eigenen Steuerberater. Andreas Schollmeier wollte eigentlich Medizin studieren – bis er im Zivildienst morgens um halb sechs gemeinsam mit einem Arzt über einem Patienten hing, um ihn zu fixieren, und der Arzt nur sagte: „Überlegen Sie sich das nochmal." Er überlegte, landete bei BWL, schrieb eine 2,0 in Statistik, während 80 Prozent durchfielen – und ein Professor schickte ihn mit dieser Begabung ausgerechnet in die Wirtschaftsprüfung. Mit 28 wurde er zum Steuerberater bestellt, beriet danach in der ETL-Konzernzentrale die Fälle, die kein Steuerberater vor Ort mehr lösen konnte, bis hinauf zum BFH.2019 kaufte er eine Kanzlei mit vier Mitarbeitern und einer Auszubildenden – heute führt er am Niederrhein ein Team von über 20 Leuten mit eigenem ITler und Viertagewoche. Das Gespräch ist kein Steuer-Fachvortrag, sondern ein seltener Blick hinter die Rüstung des Berufsstands: schlaflose Nächte, ein Business Coach, den seine Frau ihm buchte, und die ehrliche Antwort auf die Frage, wie viel „türkischer Basar" wirklich in einer deutschen Betriebsprüfung steckt.Was du in dieser Folge lernst:Warum Freiberufler am Unternehmertum scheitern können, obwohl sie fachlich brillant sind: Personalführung, Vertrieb, IT und Prozesse stehen in keinem Steuerberater-Examen. Schollmeiers Wendepunkt war die Frage seines Coaches: „Glaubst du, Jürgen Klopp motiviert seine Mannschaft mit Geld?" Das Ergebnis: Wertschätzung, Feedbackkultur, seit Mitte 2022 die Viertagewoche – und ein Bewerbungseingang, der von allein läuft.Eitelkeit ist das teuerste Steuerrisiko: Finanzämter durchforsten systematisch Social Media. Wer im Video 40.000 EUR Mieteinnahmen aus Dubai erzählt, aber 32.000 EUR erklärt hat, riskiert wegen 8.000 EUR Differenz ein Steuerstrafverfahren – der aktuelle Fall Nils Schlieper zeigt es. Die Lebensweisheit von Schollmeiers früherem Chef: „Die meisten Menschen kriegen Probleme wegen ihrer persönlichen Eitelkeit."„Wenn keiner draufguckt, wird kein Fehler festgestellt": Matthias erzählt von einem befreundeten E-Commerce-Unternehmer, der Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen und Jahresabschluss komplett mit KI erledigt – Begründung: „Es hat sich ja noch niemand gemeldet." Schollmeiers nüchterne Einordnung: Das Finanzamt nimmt Erklärungen erst einmal hin, die Probleme entstehen Jahre später in der Prüfung. Eine falsche Umsatzsteuervoranmeldung kann bereits den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllen – und mit Größe und Komplexität steigen Risiko und Beträge.Der „türkische Basar" in der Betriebsprüfung ist real – und bleibt ein Fremdkörper im Rechtsstaat: Gerade in bargeldintensiven Branchen enden Prüfungen regelmäßig in Verhandlungslösungen über Zuschätzungen, wenn die Marge von der Branchenüblichkeit abweicht. Schollmeiers Haltung dazu ist klar: Entweder etwas ist richtig oder falsch – dass zwischen 500.000 und 300.000 EUR Mehrbelastung frei verhandelt wird, widerstrebt ihm zutiefst. Und ein Prüfer, der mit fertigem Bericht zur schnellen Unterschrift anreist, bekommt sie nicht.Welche Prüfungen dich wirklich treffen: Fachkräftemangel bremst die Finanzverwaltung an allen Ecken – die Grundsteuerreform zog 2022 ganze Abteilungen ab, die Bescheide dauern, und KI-gestützte Prüfung ist bereits im Test. Verlassen kann man sich nur auf eines: Wer Personal beschäftigt, bekommt alle vier Jahre die Sozialversicherungsprüfung der Deutschen Rentenversicherung. Dazu kommen je nach Fall Zoll, Lohnsteuer-Außenprüfung und Umsatzsteuersonderprüfung.Beweislast und Dokumentation: Bei steuererhöhenden Tatsachen trägt das Finanzamt die Feststellungslast, es gilt in dubio pro reo – aber wer steuermindernde Tatsachen geltend macht, muss sie belegen können. Und weil die Prüfung oft erst drei bis fünf Jahre später kommt, gilt Schollmeiers einfachste Regel: „Wer schreibt, der bleibt." Der proaktive Berater fordert Gesellschafterbeschlüsse und Nachweise ein, bevor jemand danach fragt – nicht erst, wenn es zu spät ist.Das Fazit für Unternehmer: Schollmeiers Schlussappell deckt sich mit der These dieses Podcasts – jeder Unternehmer braucht einen Sparringspartner auf der Finanzebene, einen „kleinen CFO", der auf Fehlentwicklungen hinweist und den Rücken freihält. Sich Hilfe zu holen ist keine Schwäche, sondern der Unterschied zwischen der älteren Generation, die am Berater sparte, und einer neuen, die gezielt Kompetenz einkauft. Oder in den Worten von Matthias: Drei Dinge braucht man im Leben – einen guten besten Freund, einen guten Rechtsanwalt und einen guten Steuerberater. Prüfe also ehrlich, wie viel Proaktivität in deiner aktuellen Steuerberater-Beziehung wirklich gelebt wird – „ganz okay" ist auf Dauer nicht gut genug.👇 Links & Ressourcen zur Folge:Kanzlei Schollmeier –...
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    1 hr and 21 mins
  • #213 - Jan Pörschmann von atares und Vorsitzender des Bundesverband M&A
    Sep 20 2026
    In der 213. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser einen Gast, dessen Lebensweg mit einem Absturz begann: Jan Pörschmann wollte Pilot werden. Geboren in Brasilien, aufgewachsen in Lissabon, saß er als Kind regelmäßig im Cockpit und bereitete sich nach dem Abitur akribisch auf die Lufthansa-Verkehrsflugschule vor. Den Theorietest bestand er, im praktischen Flugtest flog er dann „wie man Auto fährt" – und der Traum war vorbei. Statt in die Luft ging es an die EBS, danach fünf Jahre zu 3M (die Firma hinter Post-its und Overheadprojektoren) – und 1999 mitten hinein in die deutsche Venture-Capital-Gründerzeit, wo sein Fonds mit knapp 10 Mio. EUR unter anderem wetter.com finanzierte.Heute ist Jan Pörschmann Partner der Münchner M&A-Beratung atares (hervorgegangen aus Proventis Partners), blickt auf über 200 Transaktionen zurück und ist zugleich Vorstand des Bundesverbands Mergers & Acquisitions. Das Gespräch spannt den Bogen von der Dotcom-Ära zur KI-Revolution – und zeigt, dass sich die Muster wiederholen: Damals wie heute entscheidet nicht die glänzende Oberfläche über den Wert eines Unternehmens, sondern das, was verteidigungsfähig darunter liegt.Was du in dieser Folge lernst:Die vier P's des Venture Capital – und warum man in Menschen investiert, nicht in Excel-Modelle: Pörschmanns teuerste Lektion aus der Dotcom-Zeit war ein Investment in eine perfekt durchgeplante Idee, die sich unterwegs komplett veränderte. Seine Formel seitdem: People und Passion schlagen den Plan, denn Ideen pivotieren – und aus dem Einmaleins des Businessplans wird verlässlich das Zweimalzwei: alles dauert doppelt so lange und kostet doppelt so viel.Warum wetter.com das erfolgreichste Investment wurde – gegen den Zeitgeist: Während alle anderen Gründer über ihre Burn Rate sprachen, sprach Manfred Klemann über Gewinne. Ein Unternehmer alter Schule führte das Portfolio-Unternehmen durch die Dot-Gone-Phase, bis ProSieben komplett übernahm. Die Lehre: Der langweiligste Satz der Betriebswirtschaft („ich muss Gewinne machen") überlebt jeden Hype-Zyklus.KI ist der Hochgeschwindigkeitszug auf den Schienen des Internets: Pörschmanns Analogie für das Verhältnis der beiden Technologiewellen – das Internetprotokoll gehörte niemandem, die Foundation Models gehören den Anthropics dieser Welt. Und die heutigen AI-Wrapper sind die Internet-Startups von 1999: eine schöne Oberfläche über fremder Technologie, ohne eigene IP darunter. Die Kernfrage jeder Tech-Transaktion lautet deshalb heute: Wird KI dieses Geschäftsmodell ergänzen, beschleunigen – oder komplett überflüssig machen?Wem gehört KI-generierter Code? Die neue Baustelle der Software-Due-Diligence: Wenn die Maschine den Code schreibt, stellt sich die Eigentumsfrage neu – und Pörschmann erwartet analog zu Open Source eine Dokumentations- und Kennzeichnungspflicht. Wer glaubt, das prüfe später niemand, sei naiv: In ein bis zwei Jahren komme die große rückwirkende Plagiatsdebatte. Der Bundesverband M&A arbeitet bereits an KI-Prüfkriterien für den Due-Diligence-Prozess.Human in, on oder out of the Loop – und das Ende der Beraterstunde: Kein Memo verlässt atares ohne gegengelesenes Quellenverzeichnis mit Originalquellen, denn die Verantwortung bleibt beim Menschen. Gleichzeitig kippt die Preislogik der gesamten Beratungsbranche von inputorientierten zu ergebnisorientierten Modellen: bezahlt wird die Value Creation, nicht die produzierten Charts. Pörschmanns Kernsatz dazu: „Die Maschine schafft mehr Raum fürs Zwischenmenschliche."M&A ist 80 % emotional und 20 % rational: Wer das Gegenteil behauptet, nutzt nach Pörschmanns Erfahrung die Ratio nur, um das Emotionale zu verplausibilisieren. Am Ende entscheiden Fragen, die in keinem Modell stehen: Wer kann mit wem? Geht es mir um meine Mitarbeiter oder nur um den Kaufpreis? Und bin ich mit fünf Euro sicher glücklicher als mit zwölf Euro unsicher? Dazu seine Marktdiagnose für Herbst 2026: Rückenwind aus dem ersten Halbjahr, „Last in, first out"-Flucht der Modeinvestoren aus Software, Konsolidierungswelle im Handwerk zu niedrigen einstelligen Multiples und der neue ETA-Trend – kaufen statt gründen.Das Fazit für Unternehmer: Deutschland ist ein reiches Land, das sein Kapital schlecht arbeiten lässt. 10 Billionen EUR Barvermögen der privaten Haushalte liegen überwiegend in niedrig verzinsten Sicherheitsprodukten, während Pensionsfonds in den USA und Kanada 25 bis 30 % in Private Equity und Venture Capital investieren. Pörschmanns Wunschliste ist deshalb zugleich eine Wachstumsagenda: ein harmonisierter europäischer Kapitalmarkt, mehr Mut der Privatanleger und eine Rentenreform, die Kapital in die Kapitalmärkte bringt – damit auch die Exits wieder stattfinden. Und weil ein technischer Defekt dieses Gespräch vorzeitig beendet hat, ist das erst Teil 1: Schreib deine Fragen an Jan Pörschmann in die Kommentare – sie werden in Teil 2...
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    49 mins
  • #212 - Larissa Schmid (saint sass) über die Strumpfhosen von Madonna!
    Aug 29 2026
    In der 212. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser eine Gründerin, deren Weg zum Erfolg über zwei Niederlagen führte: Larissa Schmid gründete nach dem Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL innerhalb von eineinhalb Jahren zwei Mode-Startups – eine Plattform für nachhaltige Mode und eine eigene Marke. Beide scheiterten. Doch genau diese Erfahrung schärfte ihren Blick dafür, was ein Produkt braucht, um im härtesten aller E-Commerce-Märkte zu funktionieren. Als sie Vivien Wysocki und deren Idee einer Statement-Strumpfhose kennenlernte, erkannte sie sofort: Das ist der Attention-Fänger, der auf Meta skaliert.Heute ist saint sass eine international bekannte Bodywear-Brand – geboren aus einem 30 Jahre alten Cher-Zitat („Mom, I am a rich man"), getragen von Madonna, mit siebenstelligen Umsätzen in den USA und einem Team, das zum Zeitpunkt der US-Expansion aus vier, fünf Leuten bestand. Larissa verantwortet Growth und Finance – und genau darüber sprechen die beiden: nicht über Hochglanz-Markenstory, sondern über First-Order-Profitabilität, Merchant-of-Record-Strukturen, Trump-Zölle mitten in der Hauptsaison und einen kompletten Umbau des Gesellschafterkreises.Was du in dieser Folge lernst:Warum Scheitern kein Umweg ist, sondern die Ausbildung: Zwei gescheiterte Startups lehrten Larissa, Plattformdaten zu lesen – und so erkannte sie in den ersten Meta-Ad-Tests an CTRs, CPMs und Conversion-Daten sofort die Skalierbarkeit. Ihre Erkenntnis: Ein neu erfundenes Produkt hat kein Google-Suchvolumen. Ein visuelles Produkt, das man in drei Sekunden versteht, gehört auf Instagram.First-Order-Profitabilität als nicht verhandelbares Fundament: saint sass war vom ersten Tag an auf der ersten Order profitabel – auch in den USA, wo 25 Prozent höhere Preise die Mehrkosten auffingen und der CAC trotz teurerer CPMs auf deutschem Niveau lag, weil die Klickraten höher waren. Und trotzdem: vier Jahre bewusste Unprofitabilität auf Unternehmensebene, weil jeder Euro ins Wachstum floss. Genau diese Kombination überzeugte auch die Investoren – die Unit Economics stimmten, also ließ sich niemand vom roten Ergebnis ablenken.Internationalisierung ohne Infrastruktur: Statt Lager und Legal-Setup in den USA aufzubauen, wählte saint sass einen Merchant of Record – Versand aus dem deutschen Lager, Zoll- und Rechtsthemen ausgelagert, Versandkosten fast halbiert, Lieferzeit drei bis vier Tage. So entstanden siebenstellige US-Umsätze mit einem Mini-Team. Bis die Trump-Zölle kamen: 20 bis 30 Prozent Aufschlag auf den Endkundenpreis, ausgerechnet vor der Hauptsaison, in der 80 Prozent des Jahresumsatzes entstehen.Celebrity-Seeding ist ein System – und trotzdem Zufall: Nicht der direkte Weg zum Star funktioniert, sondern der mittelbare über Stylisten und das enge Umfeld. Der Madonna-Moment kam unangekündigt – und traf nur durch Glück auf ein volles Lager, weil die Ware für die Key-Season gerade eingetroffen war. Drei Wochen früher, und der größte Marketing-Moment der Firmengeschichte wäre ins Leere gelaufen.Saisonalität löst man über Sortimentsarchitektur, nicht über Rabatte: Die Strumpfhose ist das perfekte Hero-Produkt für die Neukundengewinnung (ein bis drei Prozent Retourenquote), aber gerade wegen ihrer Qualität mit niedriger Wiederkaufsquote. Die Antwort kam aus 40 Live-Kundeninterviews: Unterwäsche als Retention-Produkt mit herausragenden Wiederkaufsquoten. Aus vier profitablen und acht defizitären Monaten wurde ein ganzjähriges Umsatz- und Profitabilitätsniveau – mit NOS-Produkten, MOQ-Tests und drei Monaten Produktionsvorlauf.Der Cap Table entscheidet über deine Zukunft – und wird fast immer zu spät gebaut: saint sass entstand in einer bestehenden GmbH-Hülle, deren ursprüngliches Geschäftsmodell (Strumpfhosen-Automaten für Hotelpersonal) mit der Marke nichts zu tun hatte. Die Founding-Investoren brachten den entscheidenden Kapitalzugang – die erste Runde war nach einem 20-Minuten-Call durch. Doch als die Cashflow-Anforderungen wuchsen, brauchte es den Umbau: ein Family Office mit Kreditlinie kam rein, Altinvestoren gingen raus, die Anteilsverteilung wurde zugunsten der Gründerinnen korrigiert. Larissas Learning: Vision, Rollenverteilung und Anteilsstruktur müssen von Anfang an für die Zukunft gebaut sein, nicht für den Status quo.Das Fazit für Founder: Kapitalzugang entsteht nicht im Pitchdeck, sondern lange vorher. Das Family Office, das heute den Gesellschafterkreis von saint sass trägt, kam über eine Unternehmersafari und ein Jahr LinkedIn-Sichtbarkeit zustande – Personal Branding als Finanzierungsstrategie. Und die vielleicht wichtigste Haltung dahinter: Das Unternehmen ist nur eine Säule des Lebensrads. Wer seine gesamte Identität ans Business koppelt, macht aus jeder Krise eine Persönlichkeitskrise – und verliert genau die Klarheit, die es braucht, um nach zwei gescheiterten Startups ein drittes zu gründen, das ...
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    1 hr
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