• #28 Vorbilder: Echt sein reicht – mit Volker Rosin
    Apr 7 2026
    Manche Menschen strahlen etwas aus, das heute fast schon selten geworden ist: Ruhe, Klarheit und die völlige Abwesenheit von Selbstdarstellung. Genau so entwickelt sich auch dieses Gespräch. Es geht um Vorbilder, um den feinen Unterschied zwischen Werte vorleben und sich bewusst in diese Rolle zu setzen – und um die Frage, was Kinder eigentlich wirklich brauchen: perfekte Eltern oder einfach glaubwürdige Erwachsene.
    Mit dabei ist Volker Rosin, seit Jahrzehnten eine feste Größe in deutschen Kinderzimmern und auf Familienfesten. Er erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg vom Erzieher zum Kinderliedermacher, von einer Kindheit voller Umzüge und einer Mutter mit enormem Durchhaltewillen – und davon, warum er sich selbst nie als Vorbild gesehen hat, obwohl ihn viele genau so wahrnehmen. Es geht um das Vertrauen ins eigene Bauchgefühl, um die Freiheit, Kinder auch mal einfach machen zu lassen, und um die Gelassenheit, nicht jedem Erziehungsrat hinterherzulaufen.
    Und genau deshalb hallt diese Folge nach. Weil sie nicht mit großen Antworten um sich wirft, sondern mit etwas viel Wertvollerem: mit Gelassenheit, Lebenserfahrung und dem beruhigenden Gedanken, dass Kinder nicht an Perfektion wachsen, sondern an Echtheit.
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    57 mins
  • #27 Rollen: Alles wuppen und trotzdem frei bleiben – mit Ira Meindl
    Mar 24 2026
    Zwischen Germany’s Next Topmodel, Social Media, Schmuck-Brand, Pre-Love-Idee, Umzugsorganisationsfirma und zwei Kindern macht Ira Meindl ziemlich eindrucksvoll vor, wie viele Rollen ein Leben gleichzeitig haben kann. Mit Pia und Natalie spricht sie darüber, warum sie heute lieber etwas Langfristiges aufbaut als eine Eintagsfliege zu sein, wieso sie sich nicht mehr auf ihren Körper reduzieren lassen will und weshalb sie sich trotz allem immer wieder traut, neue Wege zu gehen.
    Außerdem geht es um Glimmermomente statt Trigger, um Glanzstunden im Mutteralltag und um die große Frage, was wir unseren Kindern eigentlich mitgeben wollen: Stärke, Empathie, Freiheit, Grenzen – und den Mut, nicht immer für alle anderen verantwortlich zu sein. Ein Gespräch über Vorbildsein, Rollenbilder, Schönheitsideale und darüber, was Kinder sich abschauen, auch wenn wir es gar nicht merken.
    Und dann wird es noch philosophisch: Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern würdest? Ira hat darauf eine sehr klare Antwort – und die passt ziemlich gut zu einer Folge, die Lust darauf macht, weniger zu grübeln und mehr einfach zu machen.
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    1 hr and 12 mins
  • #26 Verzicht: Warum wir Schokolade behalten – und anderes loslassen
    Mar 14 2026
    Zwischen Frühlingshoch, Morgenyoga und der Erkenntnis, dass ein früher Kinofilm ohne Popcorn vielleicht doch der Gipfel der Zivilisation ist, landen Pia und Natalie diesmal bei einem Thema, das im Familienalltag ständig mitschwingt: Verzicht. Aber was heißt das eigentlich genau – bewusst etwas weglassen, obwohl man es gern hätte? Oder einfach akzeptieren, dass manche Dinge mit Kindern gerade nicht gehen?

    Die beiden sprechen darüber, worauf man als Mutter ganz selbstverständlich verzichtet, ohne es immer so zu nennen: Schlaf, Spontaneität, kleine Freiheiten, vielleicht auch berufliche Möglichkeiten. Gleichzeitig geht es um die Frage, ob ausgerechnet in so einer Lebensphase noch zusätzlicher Verzicht sinnvoll ist – oder ob Snacks im Bett manchmal einfach die bessere Entscheidung sind.

    Außerdem geht es um Still-Empfehlungen, Druck von außen und darum, warum man sich von Vorgaben nicht verrückt machen lassen sollte. Und weil DCMM in diesem Jahr beim Podcasthon mitmacht – einer weltweiten Initiative, bei der Podcasts eine Episode nutzen, um auf die Arbeit einer gemeinnützigen Organisation aufmerksam zu machen – stellen Pia und Natalie auch die Düsseldorfer Graf-Recke-Stiftung vor, die sich für Kinder, Familien, ältere Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf engagiert. Zum Schluss bleibt dann noch Platz für einen dieser kleinen, vollkommen grundlosen Glücksmomente, die einen Tag plötzlich schön machen.
    Informationen zur Graf-Recke-Stiftung findet ihr hier: https://www.graf-recke-stiftung.de/
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    1 hr and 3 mins
  • #25 Gesunde Ernährung: Mehr Rohkost, weniger Drama – mit Florian Babor und Nibras Naami ("Hand, Fuß, Mund")
    Feb 24 2026
    Zwei Mütter, zwei Kinderärzte, eine Fußballmannschaft an Kids – und ein Thema, das in Familien gefühlt jeden Tag aufploppt: Essen. Pia und Natalie haben diesmal Florian Babor und Nibras Naami (aka „Hand, Fuß, Mund“) am Tisch und es wird einmal quer durch den ganz normalen Wahnsinn gerührt: Wie bleibt man im Winter halbwegs infektfrei (Spoiler: Hände. Waschen.)? Sind Kinder wirklich dauernd krank – und ist das sogar irgendwie… okay? Und warum ist „zuckerfrei“ manchmal einfach nur „Datteln in Tarnhose“?
    Dann geht’s ans Eingemachte: gesunde Ernährung ohne Stresslevel 3000. Was sind Basics, die wirklich was bringen? Wie kriegt man mehr „Optionen“ in den Alltag, ohne direkt ein 5-Sterne-Kinderrestaurant zu eröffnen? Was hilft, wenn Kinder plötzlich nur noch Nudeln (trocken, natürlich) akzeptieren? Und ist TK-Kost wirklich so verpönt? Mit dabei: Müsli als unterschätzter MVP, „trojanische“ Nudeln mit Gemüse-Schmuggel, Eisenmangel-Real Talk (hallo, Infusion!), und die wichtigste Message der Folge: Die Küche ist kein Chemielabor. Kirchen. Dorf. Ihr wisst schon.
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    1 hr and 7 mins
  • #24 Wenn Pläne scheitern: Zwischen Enttäuschung und Ersatzprogramm – mit der CASTCREW
    Feb 10 2026
    Heute ist alles anders bei DCMM: Die angekündigten Gäste fallen krankheitsbedingt aus – dafür sitzen plötzlich zwei Carstens im Studio. Unsere Produzenten. Viel erwähnt, viel gelobt. Und weil das Chaos ja irgendwer auffangen muss, wird aus der geplanten Folge kurzerhand eine spontane Runde mit Premiere: zwei Männer am Mikrofon und eine Stimmung zwischen „wir schaffen das“ und „ich bin geladen“.
    Es geht um das, was wir alle hassen: wenn Pläne scheitern. Warum das so eskaliert, wenn man organisiert, schiebt, versucht, Erwartungen klein zu halten – und selbst das Minimum dann nicht klappt. Nebenbei stolpern wir in die großen Fragen unserer Zeit: Darf man “Gender Disappointment” eigentlich öffentlich ins Internet tragen? Sind Gender-Reveal-Partys wirklich nötig? Und warum fühlt sich ein Baby-Blessing gleichzeitig wunderschön und maximal unangenehm an?
    Spoiler: Am Ende ist der Tag doch so gelaufen, wie geplant – mit netter Gesellschaft, ein bisschen Hütte fürs Nervensystem, Karnevalstipps für Kälte-Realisten und dem Reminder, dass „müde“ manchmal einfach „Eisen leer“ sein kann.
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    57 mins
  • #23 Was ist schon normal? Eine Tasche in exakt der richtigen Größe.
    Jan 27 2026
    Was ist schon normal? Wenn man sich zu Weihnachten nichts Romantisches wünscht, sondern eine Tasche in exakt der richtigen Größe – weil alles, was größer ist, sich innerhalb von 48 Stunden in ein mobiles Chaos verwandelt (inklusive Trillerpfeife, Socken und irgendeinem ominösen Lutscher). Pia und Natalie hangeln sich von da aus durch ihre liebsten „Hä?!“-Momente: Fitnessstudio-Schüchternheit vs. „ich geh jetzt einfach zu den Pumpern“, griechische Bravo-Komplimente als Lebenselixier und die Erkenntnis, dass manche Menschen sich ernsthaft erst am späten Nachmittag „den Tag erzählen“.
    Dazu gibt’s eine sehr mittelglänzende Karussell-Glanzstunde (Spoiler: niemand wurde meterweit geschleudert, aber das schlechte Gewissen fährt trotzdem noch mit), ein Fundstück, das verdächtig nach „Küchengerät, das keiner braucht – aber dann vielleicht doch“ aussieht, und eine Stelle, an der es kurz leise wird: Freizeit. Hobbys. Hallo? Ist da wer?
    Und zum Schluss noch „eine Frage für eine Freundin“: Darf man Vertrauensgespräche mit dem Partner teilen – oder ist das schon Verrat light? Plus einem Mini-Anteaser: In der nächsten Folge wird’s medizinisch – schickt uns eure Fragen rund um Kindermedizin (mit Hand und Mund und Fuß).
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    54 mins
  • #22 Erwartungen: Zwischen Anspruch und Realität
    Jan 13 2026
    Willkommen in 2026 – und zwar genau so, wie man halt „Frohes Neues“ sagt: entweder zu sehr wenigen Leuten oder noch Wochen später im Vorbeigehen, weil man sich ja 'noch gar nicht gesehen hat'. Pia und Natalie starten mit Schnee in Düsseldorf und landen schnell beim eigentlichen Thema: Erwartungen. Die lauten, die leisen und vor allem die, von denen man erst merkt, dass man sie hatte, wenn sie enttäuscht werden.
    Natalie erzählt von Weihnachtsferien, die gleichzeitig Ferien und erstaunlich wenig erholsam waren, von unterbewussten Stimmungs-Erwartungen – und von einer Geburtstagseinladung, die dank recycelter WhatsApp-Gruppe zur kompletten Fehlfahrt wird. Pia kontert mit einer alltäglichen Tragödie: Jogginghose auf die Heizung, große Vorfreude – Heizung aus. Enttäuschung pur.
    Es geht um stille Erwartungen in Familien, um Partnerschaften („Sag, was du willst – oder mach es selbst“) und um das Mutter-Ding zwischen Genießen, Funktionieren und dem Anspruch, bitte alles gleichzeitig richtig zu machen. Fazit: Erwartungen lassen sich nicht abschaffen, aber erkennen, hinterfragen und besprechbar machen hilft. Und manchmal reicht es auch, sie einfach sein zu lassen.
    Und jetzt – Auftrag, nicht Erwartung: fünf Sterne, Kommentar, Nachricht. Wir sehen uns in zwei Wochen. Frohes Neues. (Geht noch.)
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    1 hr and 4 mins
  • #21 Jahresrückblick 2025: Entrümpelt ins neue Jahr
    Dec 30 2025
    Pia hängt schon halb zwischen den Jahren, Natalie macht das Intro – und damit ist klar: Wir sind angekommen in dieser komischen Woche, in der man gleichzeitig komplett durch ist und trotzdem noch „einmal kurz“ alles erledigen will. In der letzten DCMM-Folge dieses Jahres springen Natalie und Pia einmal quer durch das, was Eltern, Mütter und alle anderen halt so beschäftigt: Es geht um Vorsätze, die sich anfühlen wie Druck (und deswegen direkt wieder wegkönnen), um kleine Sachen, die man wirklich behalten will (Spazierengehen mit Kind statt Küche aufräumen) und um große Fragen zwischen Waldhexe, Karma und dem leisen Aberglauben, den man natürlich nicht zugeben würde, weil man’s sonst verschreit. Außerdem: Rauhnächte, Ritualkerzen, das 13-Wünsche-Ding – und ein „Fundstück“, das in Instagram-Videos magisch aussieht, in echt aber einfach nur Mandarinen und Wunderkerzen kostet (und am Ende dann doch ganz magisch funktioniert).
    Und weil es die letzte Folge 2025 ist, gibt’s den ganz großen Jahresrückblick im DCMM-Tempo: Pia hat zu jeder Folge eine Entweder-oder-Frage dabei – und plötzlich weiß man über sich selbst Dinge, die man nicht wusste (Paillettenkleid? Wirklich?). Zum Schluss wird’s noch einmal sehr zwischenmenschlich: eine „Frage für eine Freundin“ über kinderlose Silvesterpartys ohne Kinder (lol) – und ein kleines, verdientes Dankeschön an die Carstens und die CASTCREW, die DCMM durchs Jahr getragen haben. Guten Rutsch – und bis zum nächsten Jahr.

    Danke auch an euch da draußen, die ihr uns im zurückliegenden Jahr gehört habt. Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann hinterlasst uns doch gern ein Like oder einen Kommentar. Wir freuen uns schon sehr auf 2026, wenn es an dieser Stelle wieder heißen wird: "Don't call me Mutti!"
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    51 mins