Episodes

  • Christiane Tietz: Mit Nietzsche um den Glauben ringen
    Feb 1 2026
    Seine Religionskritik war bissig und kam mit wuchtigen Worten. Der christliche Glaube war ihm eine gefährliche Illusion, doch hörte er nie auf, im Dunstkreis des Christentums zu denken und sich an der Gottesfrage abzuarbeiten. Es geht in dieser Folge von Geist.Zeit um das Leben und Denken von Friedrich Nietzsche. Thorsten und Andi treffen dazu Christiane Tietz in der Evangelischen Akademie Frankfurt. Sie hat in ihrem neusten Buch gezeigt, wie man Nietzsche empathisch zuhören und mit ihm die schwierigen Fragen diskutieren kann, die das Leben dem Glauben zumutet. Zu drei Fragekomplexen liest die ehemalige Theologieprofessorin kurze Passagen aus ihrem Buch vor, dann geht jeweils das vertiefende Gespräch darüber los. Zunächst stehen die frühen und tragischen Leiderfahrungen Nietzsches im Zentrum. Etliche Jahre fand er Trost im Gedanken eines fürsorglichen Gottes, der seinen Menschen Leid zumutet, dessen Sinn sich dermaleinst im ewigen Leben erschliessen wird. Wie Nietzsche das Leiden zunehmend ohne Gott reflektierte und welch schonungslose Antworten ihm bei der Bewältigung des eigenen Leidens halfen, das wird in diesem ersten Themenblock nachgezeichnet. Die nächste Sequenz beschäftigt sich mit Nietzsches schroffer Kritik des christlichen Mitleids. Was ist dran an seinem Vorwurf, die christliche Liebesethik mach unfähig zur Selbstliebe und hemme die Freude am vitalen, gesunden Leben? In einem dritten Block sprechen die drei Podcaster über Nietzsches radikale und auch schwierige Idee von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Wo liegen die Berechtigung aber auch die Grenze dieser umfassenden Bejahung des Lebens? Nietzsches Antithese zur Hoffnung löst hier die Frage aus, was denn falsches und was gutes Hoffen im christlichen Glauben ist. Abschliessend geht es um die Erfahrungen, die man in der aufrichtigen Beschäftigung mit Nietzsche machen kann. Seine Kritik hat klärende und reinigende Wirkung für den Glauben. Man muss nicht gegen, sondern kann mit Nietzsche um den Glauben ringen und zweifeln. Nur so lassen sich andere Antworten finden und ein Glaube, der sich als tragfähig erweist. Lesen lohnt sich! Christiane Tietz: Nietzsche – Leben und Denken im Bann des Christentums. C.H.Beck, München 2025; 249 Seiten.
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    1 hr and 7 mins
  • Carel van Schaik: Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen
    Jan 18 2026
    Dem Evolutionsbiologen Carel van Schaik ist es mit seinem Bestseller «Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät (mit Kai Michel)» gelungen, die Natur- und Kulturgeschichte des Menschen höchst anschaulich zu erschliessen und daraus sehr anregende Folgerungen für unser heutiges Menschenbild abzuleiten. In einem Live-Podcast in Münchenstein sprachen Andreas Loos und Thorsten Dietz mit ihm über sein jüngstes und hochaktuelles Buch: «Die Evolution der Gewalt. Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen» (zusammen mit Harald Meller und Kai Michel). Weit verbreitet ist der Mythos, das Gewalt und Krieg unlöslich mit der Menschheitsgeschichte verbunden seien. Auf Grundlage breiter Forschung zeigt der Zürcher Professor, dass sich dieses Bild nicht halten lässt. Kriege sind erst in den letzten Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte entstanden. Es ist nicht in uns veranlagt, dass wir Kriege führen müssen. Für den allergrössten Teil der Menschheitsgeschichte, als Menschen als Jäger:innen und Sammler:innen lebten, finden sich keine Spuren massenhafter Gewalt. Was bedeutet das für unser Bild vom Menschen? Im Gespräch führt Carel van Schaik ein in die Unterscheidung dreier Naturen des Menschen. Wir müssen zunächst zwischen der biologischen, der älteren Natur des Menschen, und der kulturellen, der jüngeren Natur des Menschen unterscheiden. Dann wird sichtbar: Gewalt ist eine Folge unserer jüngeren kulturellen Entwicklung. Darum ist diese Entwicklung kein Schicksal. Kraft ihrer dritten, der vernünftigen Natur, können Menschen sich kritisch zu ihrer eigenen Gewalttätigkeit verhalten. Für van Schaik sind die biblischen Texte aus dieser Perspektive überaus interessant. Vor allem in der Jesusbewegung sieht er eine Kritik menschlicher Gewalttätigkeit. In diesem jesuanischen Ethos der Gewaltlosigkeit und Feindesliebe könne man eine Anknüpfung an die besten Anlagen erkennen, die Menschen in ihrer langen Geschichte gezeigt haben: Ein Leben in Kooperation statt Konkurrenz, in Gemeinschaft und nicht in feindlichen Lagern. Wir danken Judith Borter und der Fachstelle Bildung und Diversität der Reformierten Kirche Baselland, dem Forum für Zeitfragen Basel sowie der Reformierten Kirche in Münchenstein für die Einladung und die Ausrichtung dieses Live-Podcasts. Literatur: Van Schaik, Carel/Michel, Kai: Mensch sein. Von der Evolution für die Zukunft lernen. Hamburg: Rowohlt Verlag 2023. Van Schaik, Carel/Michel, Kai: Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät. Hamburg: Rowohlt Verlag 2016
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    1 hr and 5 mins
  • Das Bekenntnis und die Freiheit
    Jan 4 2026
    Wie spielen das Bekenntnis und die Freiheit im christlichen Glauben zusammen? Die reformierten Landeskirchen der Schweiz gehören zu den wenigen Kirchen, die weder in ihren Verfassungen noch in ihren Liturgien eine Verpflichtung auf ein Bekenntnis kennen. Was genau bedeutet diese Bekenntnisfreiheit? Ist sie überhaupt noch zeitgemäss? Mit diesen Fragen war Geist.Zeit am 13. September 2025 zu Gast auf dem grossen Kirchenfest der reformierten Kirche Aargau. Thorsten und Andi blenden zurück ins 19. Jahrhundert und erzählen die reformierte Freiheitsgeschichte des Glaubensbekenntnisses nach. Als sich die schweizerische Gesellschaft insgesamt demokratisierte, regte sich der Freiheitsdrang auch in der Kirche. Die staatskirchliche Bekenntnispflicht wurde aufgehoben. Autoritätskritisch befreite sich die Kirche von den Glaubensbekenntnissen, die je länger, je mehr als unzumutbar, zwingend und unterdrückend empfunden worden waren. So wichtig die Befreiung der Gläubigen von aufgezwungenen Bekenntnissen ist, kommt da nicht die Freiheit zu kurz, selbstbestimmt zu überlegen und auszudrücken, was gemeinsame Glaubensüberzeugungen sind? So fragen sich die beiden Podcaster und stellen fest, wie zeitgemäss unterschiedliche Formen des Bekennens in unserer Kultur sind. Wer bekennt, zeigt sich authentisch. Wer bekennt, zeigt sich loyal zu dem, was uns gemeinsam wichtig ist. Bekennen ist mehr als intellektuelle Zustimmung zu Dogmen. Bekennen ist Herzenssache. Ist die Zeit reif, das Bekennen als gegenwärtige Sprachform des Glaubens neu zu entdecken? Welche Initiativen gab es bereits innerhalb der reformierten Kirchen der Schweiz? Wie könnte ein Bekenntnis zum Himmel heute lauten, damit das Motto des Kirchenfestes lebendig und glaubhaft klingt: Wie im Himmel, so im Aargau?
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    1 hr and 2 mins
  • Matthias Zeindler: Was ist reformierte Spiritualität?
    Dec 21 2025
    Bunt ist die heutige Landschaft der Spiritualität, in und ausserhalb der Kirche. Gibt es in all den vielfältigen Angeboten der Gegenwart noch so etwas wie eine typisch reformierte Spiritualität? So fragen Andi und Thorsten ihren Gast für diese Folge, Prof. Matthias Zeindler, langjähriger Leiter der Abteilung Theologie der Reformierten Kirche Bern, Jura und Solothurn. Auf den ersten Blick mag es so erscheinen, als wären die Reformatoren in der Schweiz vor allem Meister der Dekonstruktion gewesen: Unzählige Bilder und Skulpturen wurden zerstört. Abgeschafft wurden die Verehrung der Heiligen, Wallfahrten, Marienfrömmigkeit, Fastentage etc. In den reformierten Kirchen wurde die Frömmigkeit karg und nüchtern. Ja, so Matthias Zeindler: die Reformierten setzten auf eine Spiritualität der Andacht und der Konzentration. Die vermeintliche Leere der Kirchen schaffte Platz für das, worum es eigentlich geht: Die Gemeinschaft mit Christus und das Vertrauen auf Gott, für ein Leben in der Liebe Gottes, das sich in tätiger Hingabe im Alltag der Welt bewährt. Aber brauchen Menschen nicht auch praktische Hilfen, um ihren Glauben mit dem Lebens-Alltag bewusst zu verbinden? Dass die Reformierten an dieser Stelle wenig für notwendig erklärten, macht die Offenheit für individuelle und aktuelle Entwicklungen so typisch reformiert, so Zeindler. Weil es für Reformierte keine heiligen Orte, Zeiten und Praktiken gibt, sind sie frei, je nach Herausforderung Übungen und Wege zu finden, die den Glauben stärken: Immer neue Lieder und Musikstile, das Wort der Bibel in vielfältiger Gestalt, von der Losung am Morgen bis zum Gottesdienst mit seinen Gebeten und Predigten.
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    1 hr and 11 mins
  • Luzia Sutter Rehmann: Feministische Spiritualität
    Dec 7 2025
    Im Spektrum der Spiritualitäten dürfen die feministischen Farben nicht fehlen. Daher ist Luzia Sutter Rehmann in dieser Folge zu Gast. Die Titularprofessorin lehrt Neues Testament in Basel und macht gleich zu Beginn deutlich, wie grundlegend die Bibel für feministische Spiritualität ist. Sie zeigt, wie die biblischen Geschichten von Frauen uns heute Kraft und Sprache verleihen, genau hinzuschauen, realistisch in die Welt zu blicken, ohne dabei den Mut zu verlieren. Kritisch gegenüber jenen Mächten sein, die ein Interesse daran haben, dass alles so bleibt, wie es ist; Menschen auf ihre ausstehende Befreiung aufmerksam und neugierig machen – das sind die biblischen Grundzüge feministischer Spiritualität. Berührenden Tiefgang entwickelt das Gespräch dort, wo es um die Erfahrung des Sterbens und eine traumasensible Spiritualität geht. Was hilft eine feministische Leseart der Auferstehungsgeschichten, wenn wir heute trauern? Wer kam auf die Idee, mitten in den traumatischen Jahren nach der Zerstörung Jerusalems (70 n.Chr.) ein Markusevangelium zu schreiben? Wie können wir weiterleben, wenn alles zerstört ist? Schliesslich interessiert Thorsten und Andi, wie ihre Gästin aus einer feministischen Interpretation der Johannesoffenbarung eine apokalyptische und hoffnungsstiftende Spiritualität entwickelt. Was sind Drachen und Dämonen? Warum fällt die neue Schöpfung nicht aus heiterem Himmel in unseren Schoss? Und was hat es mit den gebärenden Kräften der Erde auf sich? Eine Geist.Zeit Folge voll feministischer Impulse für eine standhafte und beherzt zupackende Spiritualität.
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    1 hr and 9 mins
  • Noa Zenger: Kontemplative Spiritualität
    Nov 23 2025
    Seit Jahren geschieht das früher Unvorstellbare: Zunehmend gewinnen klassische katholische Formen der Spiritualität wie die Exerzitien der Jesuiten Zulauf auch bei Reformierten. Längst ist es auch für Protestanten selbstverständlich, Meditationsübungen zu machen, Kontemplation für sich zu entdecken und nach geistlicher Begleitung zu fragen. Andi und Thorsten reden mit Noa Zenger, reformierte Pfarrerin, geistliche Begleiterin und Anleiterin von Kontemplation. Sie lassen sich von ihr erzählen, wie sie selbst die Faszination klassischer Formen der Spiritualität entdeckt hat. Tatsächlich sind die Ursprünge solcher Übungswege oft sehr viel älter als die reformierte und die römisch-katholische Kirche. Stille und Selbsterfahrung, Begleitung auf geistlichen Wegen der Reifung und die Erfahrung der Gottesliebe sind in der Christentumsgeschichte immer wieder entdeckt worden. Wenn reformierte Gläubige heute danach fragen und zunehmend Angebote in anderen und auch in ihrer eigenen Kirche finden, dann entdecken sie ein reiches Erbe christlicher Frömmigkeit. Passt kontemplative Spiritualität denn zur reformierten Konzentration auf die Bibel? Ja, so Noa Zenger, im Schweigen frei und offen für neues Hören zu werden, das passt ausgezeichnet zur reformierten Betonung der Bibel und der Freiheit des Einzelnen. Das gilt auch für die neue Faszination, die das Fasten für viele hat. Es war eine urreformierte Handlung in Zwinglis Zürich, sich im Froschauer Wurstessen 1522 gegen den religiösen Zwang zum Fasten aufzulehnen. Zugleich ist das freiwillige Fasten schon immer Teil vieler religiöser Wege gewesen, auch im Judentum und Christentum. Fasten ist nicht nur aus gesundheitlichen Gründen eine Option. Auch die geistliche Entdeckung innerer Freiheit kann für viele Menschen eine grosse Bereicherung sein, auch in den reformierten Landeskirchen.
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    1 hr and 5 mins
  • Jahreslosung 2026: «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu»
    Nov 9 2025
    Thorsten und Andi lassen die neue Jahreslosung 2026 sprechen. Wochenlang haben sie an den Worten aus der Johannesoffenbarung gearbeitet und eine Fülle an Impulsen, Ideen und Arbeitshilfen online gestellt. Ihre Begeisterung über die Botschaft von Gottes hoffnungsfroher Kreativität behalten sie nicht für sich. Die beiden Theologen nähern sich der Jahreslosung auf dem Weg eigener Erfahrungen. «Siehe, ich mache alles neu», das sind Kraftworte, die zunächst jenseits theologischer Reflexionen in ausweglosen Momenten tragen können. Von der Gegenwart geht es zurück in die Zeit gegen Ende des ersten Jahrhunderts, als der Seher Johannes die Worte der Jahreslosung kommunizierte. Sein Buch war Untergrundliteratur zum Widerstand gegen das mächtige Römische Reich und prophezeite dessen Untergang. Was will die Johannesapokalypse, was will sie nicht? Was ist die Faszination, die sie kulturgeschichtlich zum einflussreichsten Buch der Bibel machte? Leider wurde sie in der Geschichte des Christentums oft missverstanden als Endzeitfahrplan und missbraucht, um die Zeiger auf der Weltuntergangsuhr zu bestimmen. Andi und Thorsten versuchen, die Jahreslosung als Kriterium zu verstehen für das, was heute Hoffnung sein könnte. Denn das Neue ist genauso wie das Alte ein schillernder Begriff. Wie geht gutes Hoffen auf eine neue Welt jenseits von Erneuerungsfuror und Verklärung des Alten? Hoffnung stiften kann die Jahreslosung, weil Gottes Kreativität durch seine Liebe bestimmt ist. Sie erschafft weder willkürlich noch durch blinde Zerstörung, sondern zielt auf Kooperation mit allen Geschöpfen. Daraus ergeben sich neue Perspektiven auf die Art und Weise, wie Gott die Erde neu macht.
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    1 hr and 13 mins
  • Lea Hümbeli: Ekstatische Spiritualität
    Oct 26 2025
    Noch immer gehen manche davon aus, das Christentum befinde sich in einem Niedergang schrumpfender Mitgliedzahlen und sich leerender Kirchen. Weltweit gesehen stimmt das keineswegs. Das Christentum wächst. Vor allem eine Strömung wird immer grösser: Charismatische Bewegungen und Pfingstkirchen sind längst ein globales Massenphänomen, mit je nach Schätzung mit bis zu 600 Millionen Mitgliedern. Auch in Europa gibt es Zulauf, wenn auch in viel geringerem Masse als überall sonst. Die Gründe sind vielfältig. Nicht zuletzt dürfte es an der emotionalen und begeisterten Frömmigkeit liegen. Was ist das Geheimnis dieser Spiritualität der Ekstase? Darüber haben Andi und Thorsten mit der reformierten Theologin Lea Hümbeli gesprochen. Gemeinsam tragen sie Gründe zusammen, warum diese Art zu glauben für manche Menschen so anziehend ist. Charismatische Gottesdienste sind anders. Menschen, vor allem auch viele Jüngere, geniessen sie. Die Spiritualität bleibt nicht im Kopf. Sie durchdringt den ganzen Körper, entfacht tiefe Emotionen und wirkt wie ein Wärmestrom in der Kälte. Es werden aber auch Risiken und Gefährdungen diskutiert. Viele waren erstaunt, als sie sahen, wie stark die Stürmung des Kapitols am 06.01.2021 von solchen charismatischen Gruppen getragen war. In kaum einer religiösen Gruppe haben sich so viele als anfällig für christlichen Nationalismus erwiesen, z.B. auch in Brasilien. Woran kann das liegen? Was hilft gegen solche Versuchungen? Zuletzt führt das Gespräch zur Frage: Was könnten die Landeskirchen lernen? Was ist kulturelle Prägung, was Zeitstimmung, und was könnten geistliche Entdeckungen sein, die zumindest für manche eine Bereicherung wären?
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    1 hr and 10 mins