• Folge 4: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
    Jan 30 2026
    Hope and Despair ist ein deutsch-dänisches Kooperationsprojekt, das insgesamt sieben Museen und Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs in Norddeutschland und Dänemark miteinander vernetzt. Ziel ist es, gemeinsame historische Zusammenhänge sichtbar zu machen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und neue Formen der Geschichtsvermittlung zu entwickeln. Der Podcast verbindet mediale Kommunikation mit historischer Reflexion und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Erinnerungskultur im deutsch-dänischen Grenzraum. In dieser Folge von Hope & Despair führt uns der Weg in die KZ- Gedenkstätte Neuengamme, das größte nationalsozialistische Konzentrationslager Nordwestdeutschlands. Gemeinsam mit Franziska Thiele, Archivarin der Gedenkstätte, und Clara Mansfeld, zuständig für digitale Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, sprechen wir über die Geschichte des Ortes, die Strukturen des Lagers und den Alltag der dort inhaftierten Menschen. Im Fokus stehen persönliche Zeugnisse und Biografien, darunter die eindrücklichen Briefe der dänischen Familie Hansen sowie Zeichnungen und Aufzeichnungen ehemaliger Häftlinge. Die Folge beleuchtet außerdem die Nachnutzung des Geländes nach 1945, den langen Weg zur Anerkennung als Gedenkstätte und die Frage, wie Erinnerung heute vermittelt werden kann. Neuengamme wird so als Ort sichtbar, an dem sich Verzweiflung und Hoffnung, Gewalt und Verantwortung, Vergangenheit und Gegenwart bis heute begegnen.
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    19 mins
  • Folge 3: Jüdisches Museum Rendsburg
    Jan 30 2026
    Hope and Despair ist ein deutsch-dänisches Kooperationsprojekt, das insgesamt sieben Museen und Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs in Norddeutschland und Dänemark miteinander vernetzt. Ziel ist es, gemeinsame historische Zusammenhänge sichtbar zu machen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und neue Formen der Geschichtsvermittlung zu entwickeln. Der Podcast verbindet mediale Kommunikation mit historischer Reflexion und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Erinnerungskultur im deutsch-dänischen Grenzraum. In dieser Folge von Hope and Despair besuchen wir das Jüdische Museum Rendsburg. Im Gespräch mit dem Museumsleiter Jonas Kuhn nähern wir uns der Geschichte des Ortes und den Menschen, deren Leben hier sichtbar gemacht wird. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Talmud-Tora-Schule und der Synagoge und ist heute ein zentraler Erinnerungsort für das jüdische Leben in Schleswig-Holstein. Anhand einzelner Biografien und Namen spricht Jonas Kuhn darüber, wie persönliche Lebensgeschichten Geschichte begreifbar machen. Thematisiert werden unter anderem die Lebenswege von Käte Salein-Hirt, deren Karriere durch Verfolgung und Berufsverbot zerstört wurde, sowie von Norbert Wollheim, der nach der Shoah für Gerechtigkeit, Erinnerung und Entschädigung kämpfte. Im Mittelpunkt der Folge stehen Fragen nach Erinnerung, Verantwortung und Vermittlung: Welche Rolle spielen individuelle Biografien? Wie lassen sich jüdische Geschichte und Gegenwart gemeinsam erzählen? Und warum ist dieser Ort bis heute politisch und gesellschaftlich relevant? Zwischen historischen Einordnungen und persönlichen Reflexionen entsteht ein Gespräch über das Erinnern, über Hoffnung und Verzweiflung, über Verlust und Neubeginn.
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    18 mins
  • Folge 2: KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing
    Jan 30 2026
    Hope and Despair ist ein deutsch-dänisches Kooperationsprojekt, das insgesamt sieben Museen und Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs in Norddeutschland und Dänemark miteinander vernetzt. Ziel ist es, gemeinsame historische Zusammenhänge sichtbar zu machen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und neue Formen der Geschichtsvermittlung zu entwickeln. Der Podcast verbindet mediale Kommunikation mit historischer Reflexion und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Erinnerungskultur im deutsch-dänischen Grenzraum. In dieser Folge von Hope and Despair besuchen wir die KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing. Im Gespräch mit Charlotte Haugg nähern wir uns der Geschichte dieses Außenlagers des Konzentrationslagers Neuengamme und den Menschen, die hier inhaftiert waren. Anhand einzelner Biografien und Namen spricht Charlotte Haugg darüber, wie Geschichte an diesem Ort erzählt wird und welche Rolle persönliche Schicksale für das Erinnern spielen. Thematisiert wird unter anderem der Häftlingsarzt Paul Thygesen, dessen Texte zeigen, was medizinisches Handeln unter Bedingungen von Gewalt, Zwang und Entmenschlichung bedeutete. Im Mittelpunkt der Folge stehen damit Fragen nach Handlungsspielräumen, Zwang und Überleben: Was bedeutete es, im Lager medizinisch zu helfen und gleichzeitig selbst Gefangener zu sein? Wie lassen sich solche Texte heute lesen? Und was erzählen sie über diesen Ort? Zwischen der Weite der Landschaft und der Schwere der Geschichte entsteht ein Gespräch über das Spannungsfeld von Hoffnung und Verzweiflung, und darüber, warum auch scheinbar „leere“ Orte eine laute Geschichte erzählen.
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    19 mins
  • Folge 1: KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund
    Jan 26 2026
    Hope and Despair ist ein deutsch-dänisches Kooperationsprojekt, das insgesamt sieben Museen und Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs in Norddeutschland und Dänemark miteinander vernetzt. Ziel ist es, gemeinsame historische Zusammenhänge sichtbar zu machen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und neue Formen der Geschichtsvermittlung zu entwickeln. Der Podcast verbindet mediale Kommunikation mit historischer Reflexion und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Erinnerungskultur im deutsch-dänischen Grenzraum. In dieser Folge von Hope & Despair besuchen wir die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund, ein ehemaliges KZ-Außenlager von Neuengamme, das nur wenige Wochen bestand – und dennoch für hunderte Menschen tödlich endete. Im Gespräch mit Dr. Katja Happe, Leiterin der Gedenk- und Begegnungsstätte, sprechen wir über die Geschichte des Lagers, die Zwangsarbeit am Friesenwall sowie über die besondere Einbettung Ladelunds in den lokalen und internationalen Erinnerungsraum. Die Folge richtet den Blick auf die Nachgeschichte des Ortes und auf unterschiedliche Formen des Gedenkens: auf persönliche Zeugnisse, auf den Umgang mit Schuld und Verantwortung nach 1945 sowie auf die Frage, wie Erinnerung in Ladelund über Jahrzehnte hinweg gewachsen ist. Dabei wird deutlich, wie eng Leid, Aufarbeitung und Begegnung an diesem Ort miteinander verbunden sind – und welche Rolle Ladelund heute in der aktiven Gedenkkultur spielt.
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    18 mins
  • Hope and Despair - Teaser
    Jan 21 2026
    Hope and Despair ist ein deutsch-dänisches Kooperationsprojekt, das insgesamt sieben Museen und Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs in Norddeutschland und Dänemark miteinander vernetzt. Ziel ist es, gemeinsame historische Zusammenhänge sichtbar zu machen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und neue Formen der Geschichtsvermittlung zu entwickeln. Der Podcast verbindet mediale Kommunikation mit historischer Reflexion und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Erinnerungskultur im deutsch-dänischen Grenzraum.
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    1 min