• Bitpanda Vision vs. Börse Stuttgart Seturion!
    Jan 19 2026

    Was Bitpanda mit mehr oder weniger großem PR-Aufwand rund um den „hauseigenen" Vision Token, die angebliche Web3-Wallet und die nach wie vor lediglich geplante sowie permanent angekündigte „Vision Chain" inszeniert, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als altbekanntes Muster: viel Ankündigung, wenig Umsetzung. Bereits bei den gescheiterten und im vergangenen Jahr zwangsweise zu Vision fusionierten Vorgängerprojekten – dem Bitpanda Ecosystem Token (BEST) und der angeblichen Multiblockchain Pantos – wurden seit Jahren neue Produkte, Funktionen und strategische Meilensteine in Aussicht gestellt. Greifbare Anwendungen, produktive Ökosysteme oder eine erkennbare Adoption blieben jedoch aus. Der Vision Token wirkt vor diesem Hintergrund weniger wie ein technologischer Durchbruch, sondern vielmehr wie ein weiteres Marketinginstrument, das Erwartungen schürt, ohne sie einzulösen.

    Besonders problematisch ist dabei die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität. Eine eigene Blockchain zu launchen bedeutet deutlich mehr als Whitepaper, Roadmaps und wohlklingende Buzzwords wie Blockchain, DeFi, Web3, RWA oder Tokenisierung. Entscheidend sind funktionierende Use Cases, Entwickleraktivität, reale Nutzer und ein klarer Mehrwert gegenüber bestehenden Lösungen. Genau hier bleibt Bitpanda Antworten schuldig. Die Vision Chain existiert bislang vor allem in Präsentationen – im operativen Alltag der Nutzer ist sie schlicht nicht existent. Statt den Fokus konsequent auf sinnvolle Tokenisierungsfunktionen zu legen, werden Entwicklerressourcen in Gaming-Gimmicks innerhalb der Wallet investiert, ohne erkennbaren Mehrwert und ohne relevante Nachfrage.

    Einen deutlichen Kontrast dazu bildet die Börse Stuttgart mit ihrem Tokenisierungsprojekt Seturion. Statt medialem Getöse setzt man auf kontinuierliche, regulatorisch saubere Aufbauarbeit. Der Fokus liegt klar auf Infrastruktur, Rechtssicherheit und marktfähigen Anwendungen. Dieses Vorgehen mag weniger spektakulär wirken, ist jedoch genau das, was institutionelle Partner und langfristig auch der Markt honorieren: Verlässlichkeit statt Visionen ohne Fundament.

    Dass dieser Ansatz trägt, zeigt sich auch im Krypto-Engagement der Börse Stuttgart. Mit BSDEX und Bison betreibt man zwei etablierte Krypto-Handelsplattformen, die seit Jahren stabil funktionieren, reguliert sind und reale Handelsvolumina aufweisen. Hier wird nicht permanent das nächste große Versprechen verkauft, sondern Schritt für Schritt geliefert. Genau dieser Unterschied macht Seturion glaubwürdig – und lässt Bitpandas Vision-Projekt umso blasser erscheinen. Mit diesen Entwicklungen befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast „Millers Kryptowoche”.

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    43 mins
  • Krypto im Alltag!
    Jan 12 2026

    Die brandaktuelle Studie von BearingPoint zur Akzeptanz von Kryptowährungen in Deutschland zeigt: Der große Durchbruch von Bitcoin & Co. bleibt auch 2025 aus. Zwar liegt die Bekanntheit von Kryptowährungen mit 92 % nahezu flächendeckend hoch – im Alltag jedoch, etwa als Zahlungsmittel, zur Wertaufbewahrung oder als Recheneinheit, spielen sie weiterhin nur eine Nebenrolle. Die Deutschen setzen nach wie vor vor allem auf staatliche Währungen und Gold.

    Nahezu alle Menschen in Deutschland kennen Kryptowährungen zumindest dem Namen nach. Dieser Wert bewegt sich seit Jahren auf konstant hohem Niveau. Während im Jahr 2016 nur rund jeder zwanzigste Befragte mit Kryptowährungen vertraut war, stieg die Bekanntheit 2017 sprunghaft an und pendelte sich seither bei über 90 % ein. Dieser hohe Bekanntheitsgrad spiegelt sich jedoch nicht in der tatsächlichen Nutzung wider: Gaben 2016 rund 5 % der Befragten an, Kryptowährungen aktiv zu verwenden, sind es 2025 lediglich 8 %. Mehr als die Hälfte der Befragten (51 %) kennt Kryptowährungen zwar, weiß jedoch nicht, wie sie funktionieren.

    Zwar werden Kryptowährungen zunehmend als eine Art „digitales Gold“ wahrgenommen, und immerhin 20 % der Befragten halten sie für ein geeignetes Wertaufbewahrungsmittel. Dennoch liegen Gold (84 %) und staatliche Währungen (77 %) mit deutlichem Abstand vorn. Auch in ihren klassischen Geldfunktionen – als Zahlungsmittel im Alltag und als Recheneinheit zur Preisfestsetzung – schneiden Kryptowährungen klar schlechter ab als staatliche Währungen oder Gold.

    Nur 9 % der Befragten bewerten Kryptowährungen als gutes oder sehr gutes Zahlungsmittel. Staatliche Währungen führen hier mit 85 % unangefochten das Feld an. Gold erreicht 11 % und liegt damit ebenfalls noch vor Kryptowährungen. In meinem aktuellen Podcast „Millers Kryptowoche“ stelle ich Ihnen die zentralen Ergebnisse der neuen BearingPoint-Studie vor und ordne diese fundiert für Sie ein.

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    57 mins
  • Ist Bitcoin knapp?
    Jan 5 2026

    Die Frage, ob Bitcoin knapp ist, wird in der Krypto-Szene fast reflexartig mit Ja beantwortet. Begriffe wie „digitale Knappheit“ oder gar „absolute mathematische Knappheit“ gehören inzwischen zum Standardrepertoire vieler Bitcoin-Maximalisten. Doch genau hier beginnt das Problem: Diese Aussagen klingen eindrucksvoll, halten einer sauberen ökonomischen Analyse jedoch nicht stand. Sie vermischen technische Eigenschaften mit ökonomischen Kategorien – und führen damit in die Irre.

    Aus ökonomischer Sicht bedeutet Knappheit nicht einfach, dass etwas limitiert oder endlich ist. Knappheit beschreibt vielmehr ein Verhältnis zwischen verfügbaren Gütern und menschlichen Bedürfnissen. Luft ist physikalisch begrenzt, aber ökonomisch nicht knapp. Gold ist ebenfalls endlich, dennoch schwankt seine Knappheit je nach Förderung, Nachfrage und Substitutionsmöglichkeiten. Knappheit ist also kein mathematischer Zustand, sondern ein dynamisches Marktphänomen.

    Bitcoin ist ohne Zweifel limitiert: Das Protokoll sieht eine maximale Menge von 21 Millionen Einheiten vor. Diese Obergrenze ist technisch definiert und derzeit glaubwürdig durchgesetzt. Doch aus dieser Limitierung automatisch Knappheit abzuleiten, greift zu kurz. Bitcoin kann beliebig fein unterteilt werden, er konkurriert mit anderen digitalen Assets, und seine ökonomische Relevanz hängt maßgeblich von Nachfrage, Akzeptanz und Nutzbarkeit ab – nicht allein von einer festen Zahl im Code. Bitcoin ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, weltweit und ohne wesentliche Einschränkungen handelbar. Zu bestimmten Zeiten sind Bananen oder Erdbeeren deutlich knapper verfügbar als Bitcoin.

    Genau über diesen Unterschied zwischen Limitierung und Knappheit spreche ich ausführlich in meinem Podcast „Millers Kryptowoche“. Dort ordne ich die gängigen Narrative rund um Bitcoin ökonomisch ein, trenne Marketingbegriffe von belastbaren Konzepten und zeige, warum präzise Sprache gerade bei Geld- und Wertfragen entscheidend ist. Wenn Sie verstehen wollen, was Bitcoin ist – und was eben nicht –, dann lohnt sich diese Einordnung.

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    29 mins
  • 7 Krypto-Trends für 2026
    Dec 29 2025

    Die Kryptomärkte stehen erneut an einem Wendepunkt. Nach Jahren extremer Zyklen, regulatorischer Eingriffe und technologischer Reifeprozesse verdichten sich die Hinweise darauf, dass 2026 strukturell anders verlaufen wird als die Jahre zuvor. Bitcoin, Stablecoins, Tokenisierung und neue Marktmechanismen wachsen zunehmend zusammen – und verändern das globale Finanzgefüge spürbar.

    Aktuelle Analysen aus dem institutionellen Umfeld machen deutlich: Krypto ist kein Nischenthema mehr, sondern Teil strategischer Vermögensallokation, geopolitischer Überlegungen und moderner Finanzinfrastruktur. Banken, Vermögensverwalter und Staaten justieren ihre Positionen, während Investoren entscheiden müssen, welche Entwicklungen kurzfristige Marktgeräusche sind – und welche echte Strukturtrends darstellen.

    Gerade diese Übergangsphase macht 2026 so relevant. Viele Veränderungen vollziehen sich leise, aber mit nachhaltiger Wirkung: regulatorisch, technologisch und ökonomisch. Wer diese Signale frühzeitig erkennt, versteht nicht nur die nächste Marktbewegung, sondern die Richtung, in die sich das gesamte Krypto-Ökosystem entwickelt.

    In diesem Ausblick analysiere ich sieben zentrale Entwicklungen, die bereits heute sichtbar sind. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf einem Trend, der bislang unterschätzt wird, bestehende Modelle infrage stellt und das Zusammenspiel von Technologie, Kapital und Risiko neu definiert. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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    1 hr and 10 mins
  • Europas Krypto-Börsenboom!
    Dec 22 2025

    Krypto-Börsen erleben 2025 ein starkes Comeback. Klare regulatorische Rahmenbedingungen, wachsendes institutionelles Interesse und massive Zuflüsse von Risikokapital treiben den Markt. Seit Jahresbeginn haben Investoren über 42 Milliarden US-Dollar in Krypto-Unternehmen investiert – insbesondere in Börsen, Handelsinfrastruktur und digitale Finanzdienstleister. Parallel steigen die Handelsvolumina weltweit deutlich, und die prognostizierten Umsätze des Kryptomarktes erreichen mit mehr als 90 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand. Europa nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein und entwickelt sich zum dynamischsten Kryptomarkt weltweit.

    Ein wesentlicher Treiber ist die Einführung des europäischen MiCA-Regelwerks, das für regulatorische Klarheit und Planungssicherheit sorgt. Gleichzeitig zeichnen sich mit Blick auf 2026 bereits weitere gravierende regulatorische Einschnitte ab: Mit CARF sowie der EU-Richtlinie DAC8 treten ab dem 1. Januar 2026 umfassende Melde- und Transparenzpflichten für Krypto-Börsen und -Dienstleister in Kraft. Für Privatanleger bedeutet dies vor allem eine deutlich höhere steuerliche Transparenz im Kryptohandel, da Transaktionen über zentralisierte Börsen künftig automatisiert an Steuerbehörden gemeldet werden.

    Die Umsätze europäischer Krypto-Börsen haben sich seit 2020 mehr als versiebenfacht und sollen 2025 rund 26 Milliarden US-Dollar erreichen. Damit wächst Europa deutlich schneller als Nordamerika, Asien und auch der globale Durchschnitt. Inzwischen entfallen rund 30 Prozent der weltweiten Krypto-Börsenumsätze auf Europa. Parallel dazu steigt die Nutzerzahl stark an: In diesem Jahr werden voraussichtlich mehr als 250 Millionen Europäer Krypto-Börsen nutzen – nahezu zehnmal so viele wie noch 2020. Auch global setzt sich dieser Trend fort, der den Markt in Richtung einer Milliarde Nutzer treibt.

    Mit dieser Thematik befasse ich mich vertiefend und einordnend in meinem aktuellen Podcast „Millers Kryptowoche“.

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    30 mins
  • Krypto-Steuern: Vorbild Österreich?
    Dec 15 2025

    In Österreich wurde die einjährige Spekulationsfrist für Kryptowährungen im Rahmen der ökosozialen Steuerreform vor einiger Zeit abgeschafft. Die neuen Regelungen traten am 1. März 2022 in Kraft und gelten für alle Kryptowährungen, die ab dem 1. März 2021 angeschafft wurden. Diese gelten als „Neuvermögen“ und unterliegen nun unabhängig von der Haltedauer einem Sondersteuersatz von 27,5 %. Kryptowährungen, die bis zum 28. Februar 2021 erworben wurden, zählen als Altvermögen und können nach der einjährigen Spekulationsfrist steuerfrei verkauft werden.

    In Deutschland kommt dagegen nach wie vor die Spekulationsfrist von 365 Tagen zur Anwendung. Gleichzeitig ist das sogenannte Tax-Loss-Harvesting für Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum & Co. erlaubt. Der Handel mit Kryptowährungen fällt in Deutschland unter die Regelungen für private Veräußerungsgeschäfte gemäß § 23 EStG. Dadurch können Krypto-Verluste innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist steuerlich geltend gemacht werden, um Gewinne aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften auszugleichen und so die Steuerlast zu reduzieren.

    Gerade zum Jahresende und nach den Marktabschwüngen der vergangenen Monate – aber auch vor möglichen steuerrechtlichen Veränderungen – ist Tax-Loss-Harvesting eine clevere Strategie zur Optimierung Ihrer Steuerlast als Krypto-Investor. Dabei werden gezielt Kryptowährungsverluste realisiert, um Gewinne steuerlich auszugleichen. Besonders im Hinblick auf mögliche Verschlechterungen im kommenden Jahr, etwa eine drohende Abschaffung der Steuerfreiheit nach einem Jahr analog zu Österreich, sollten Sie als Krypto-Anleger wachsam sein: Die Bundesregierung benötigt dringend Einnahmen und könnte Kapitalgewinnsteuern erhöhen oder strengere Regeln einführen, beispielsweise durch die Abschaffung der aktuell noch vorteilhaften Spekulationsfrist für Kryptowährungen. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem heutigen Podcast Millers Kryptowoche.

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    53 mins
  • Tokenisiertes Gold!
    Dec 8 2025

    Der Markt für Real-World Assets (RWAs) zählt zu den aussichtsreichsten Entwicklungen in der digitalen Finanzwelt. Unter RWAs versteht man die Abbildung von Vermögenswerten wie Immobilien, Staatsanleihen, Rohstoffen oder Kunstwerken auf der Blockchain. Durch die Tokenisierung werden diese Werte in handelbare digitale Einheiten verwandelt. Das ermöglicht Anlegern, auch mit kleineren Beträgen in bisher schwer zugängliche Anlageklassen einzusteigen. Der Handel wird schneller, günstiger und transparenter als über traditionelle Finanzinfrastrukturen und eröffnet so neue Möglichkeiten für eine breitere Anlegerschicht.

    Ein weiterer Vorteil liegt in der ständigen Verfügbarkeit: RWAs können rund um die Uhr gehandelt werden, ohne Börsen- oder Banköffnungszeiten. Prozesse wie Abrechnung, Verwahrung und Eigentumsübertragung lassen sich automatisieren, was Zeit und Kosten spart. Emittenten erreichen durch diese Technologie zusätzlich neue Investorenkreise. Ein Blick auf Assetklassen wie tokenisierte Aktien verdeutlicht, dass dieser Bereich noch vergleichsweise klein ist: Das Gesamtvolumen liegt derzeit bei rund 600 Millionen US-Dollar.

    Obwohl der Markt noch jung ist, wächst er rasant. Besonders gefragt sind derzeit tokenisierte Staatsanleihen, da sie Sicherheit mit digitaler Flexibilität verbinden. Mit OUSG von Ondo oder BUIDL von BlackRock, die digitale Anteile an Anleihen ermöglichen, existieren bereits etablierte Anwendungen für RWAs in diesem Segment. Auch erste Projekte im Bereich Immobilien und Rohstoffe sind erfolgreich gestartet. Mit zunehmender regulatorischer Klarheit dürfte dieser Trend in den kommenden Jahren erheblich an Dynamik gewinnen und zu einer wichtigen Säule der Finanzwelt werden.

    Parallel zu diesen Entwicklungen wird für viele Privatinvestoren die Frage immer wichtiger, wie und wo sie Gold kaufen und verwahren. Zahlreiche Edelmetall-Investoren möchten ihr Gold außerhalb der fragilen Systeme des Euro und der EU lagern. Dennoch soll die Handhabung einfach sowie die Lagerung sicher und kostengünstig sein. Hier bietet tokenisiertes Gold wirkungsvolle Möglichkeiten. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem heutigen Podcast Millers Kryptowoche.

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  • Bitcoin: Zeitbombe Saylor!
    Dec 1 2025

    Michael Saylor, der Chef des US-Softwareunternehmens Strategy (ehemals MicroStrategy), hat sein Unternehmen mit waghalsigen Finanzierungsmodellen in eine gigantische Bitcoin-Reserve umgebaut und rund 650.000 Bitcoin angehäuft. Doch die Warnsignale mehren sich. Seine hochriskante Strategie basiert auf steigenden Kreditlasten – und setzt zwingend weiter steigende Bitcoin-Preise voraus. Aktionäre von Strategy und Bitcoin-Maximalisten, die Michael Saylor fast schon religiös verehren, agieren dabei weniger als rationale Investoren, sondern wirken eher wie Jünger. Dazu trägt Saylor selbst bei, indem er auf Social Media KI-generierte Bilder postet, um seine Anhängerschaft mit emotionalen Memes statt mit rationalen Zahlen zu bespielen.

    Doch diese Art der Kommunikation greift längst nicht mehr. Die Strategy-Aktie hat sich in den vergangenen Monaten deutlich schlechter entwickelt als der Bitcoin-Preis. Immer mehr Marktbeobachter stellen sich daher die Frage: Hat Saylor zu viele riskante Deals zur Finanzierung seiner Bitcoin-Käufe abgeschlossen – und droht seine mit heißer Nadel gestrickte Strategie zu scheitern?

    Eine weitere Belastung kommt von MSCI (Morgan Stanley Capital International), einem der einflussreichsten Indexanbieter der Welt. MSCI erstellt Indizes, die als Benchmark für Fonds, ETFs, Banken, Vermögensverwalter und institutionelle Investoren dienen. Billionen US-Dollar an Anlagevolumen sind direkt an diese Indizes gekoppelt. Vor kurzem veröffentlichte MSCI eine Konsultationsmitteilung mit einem brisanten Vorschlag: Wenn ein Unternehmen mehr als 50 % seiner Vermögenswerte in Bitcoin oder digitalen Assets hält und sich gleichzeitig wie eine digitale Treasury verhält, kann es aus den globalen MSCI-Indizes ausgeschlossen werden.

    Für Michael Saylor, sein Geschäftsmodell und sein Unternehmen wäre das ein Super-GAU. Daher überrascht es nicht, dass er beschwichtigend erklärt: „Wir sind kein Fonds. Wir sind ein operatives Softwareunternehmen mit einer innovativen Bitcoin-Treasury-Strategie.“ Tatsächlich steht diese Aussage in scharfem Widerspruch zur wirtschaftlichen Realität. Meine Einschätzung: Je früher Michael Saylor mit seiner Bitcoin-Zeitbombe aus dem Marktgeschehen verschwindet, desto besser. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem heutigen Podcast Millers Kryptowoche.

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