Was Bitpanda mit mehr oder weniger großem PR-Aufwand rund um den „hauseigenen" Vision Token, die angebliche Web3-Wallet und die nach wie vor lediglich geplante sowie permanent angekündigte „Vision Chain" inszeniert, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als altbekanntes Muster: viel Ankündigung, wenig Umsetzung. Bereits bei den gescheiterten und im vergangenen Jahr zwangsweise zu Vision fusionierten Vorgängerprojekten – dem Bitpanda Ecosystem Token (BEST) und der angeblichen Multiblockchain Pantos – wurden seit Jahren neue Produkte, Funktionen und strategische Meilensteine in Aussicht gestellt. Greifbare Anwendungen, produktive Ökosysteme oder eine erkennbare Adoption blieben jedoch aus. Der Vision Token wirkt vor diesem Hintergrund weniger wie ein technologischer Durchbruch, sondern vielmehr wie ein weiteres Marketinginstrument, das Erwartungen schürt, ohne sie einzulösen.
Besonders problematisch ist dabei die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität. Eine eigene Blockchain zu launchen bedeutet deutlich mehr als Whitepaper, Roadmaps und wohlklingende Buzzwords wie Blockchain, DeFi, Web3, RWA oder Tokenisierung. Entscheidend sind funktionierende Use Cases, Entwickleraktivität, reale Nutzer und ein klarer Mehrwert gegenüber bestehenden Lösungen. Genau hier bleibt Bitpanda Antworten schuldig. Die Vision Chain existiert bislang vor allem in Präsentationen – im operativen Alltag der Nutzer ist sie schlicht nicht existent. Statt den Fokus konsequent auf sinnvolle Tokenisierungsfunktionen zu legen, werden Entwicklerressourcen in Gaming-Gimmicks innerhalb der Wallet investiert, ohne erkennbaren Mehrwert und ohne relevante Nachfrage.
Einen deutlichen Kontrast dazu bildet die Börse Stuttgart mit ihrem Tokenisierungsprojekt Seturion. Statt medialem Getöse setzt man auf kontinuierliche, regulatorisch saubere Aufbauarbeit. Der Fokus liegt klar auf Infrastruktur, Rechtssicherheit und marktfähigen Anwendungen. Dieses Vorgehen mag weniger spektakulär wirken, ist jedoch genau das, was institutionelle Partner und langfristig auch der Markt honorieren: Verlässlichkeit statt Visionen ohne Fundament.
Dass dieser Ansatz trägt, zeigt sich auch im Krypto-Engagement der Börse Stuttgart. Mit BSDEX und Bison betreibt man zwei etablierte Krypto-Handelsplattformen, die seit Jahren stabil funktionieren, reguliert sind und reale Handelsvolumina aufweisen. Hier wird nicht permanent das nächste große Versprechen verkauft, sondern Schritt für Schritt geliefert. Genau dieser Unterschied macht Seturion glaubwürdig – und lässt Bitpandas Vision-Projekt umso blasser erscheinen. Mit diesen Entwicklungen befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast „Millers Kryptowoche”.
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