• Manuel Rubey - „Wir Väter sind total am Schwimmen und das ist vielleicht okay"
    Feb 10 2026

    Manuel Rubey (39) wurde mit 27 ungeplant Vater. „Zu früh, aber herzlich willkommen." sagt er.

    Beide Töchter kamen als Frühchen zur Welt, die Jüngere wog nur 1100 Gramm.

    Im Gespräch erzählt der Schauspieler, warum er sich selbst als „Weichei" bezeichnet und das gut findet, was ihn als Vater von Töchtern umtreibt und warum wir Väter vielleicht alle am Schwimmen sind.

    Auch, warum wir vielleicht bei manchen Themen besser die Klappe halten sollten.

    Ein ehrliches Gespräch über Frühgeburt, Angst, Emotionalität und die Frage: Wohin mit der Sorge?

    Die Portraits: https://vaeter.co/manuel-rubey

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    1 hr and 19 mins
  • Gerald Fleischhacker - vor lauter Panik gelernt Luftballontiere zu bauen
    Feb 7 2026

    Gerald Fleischhacker, Kabarettist und Vater zweier Kinder mit sieben Jahren Abstand, spricht über die Illusion, alles wissen zu müssen – und wie er deshalb Luftballontiere bauen gelernt hat.

    Über die Ehrlichkeit, die unter Eltern oft fehlt: dass es nicht immer nur super ist.

    Über seinen Sohn Nuno, der mit elf langsam in die Vorpubertät kommt, und seine Tochter Lila, die ihn mit vier Jahren mehr triggern kann als der Große je konnte.

    Über die Angst, ihn am Flughafen kurz verloren zu haben – und das archaische Gefühl, zu allem fähig zu sein, wenn es ums Kind geht.

    Und über die Frage, die ihn am meisten beschäftigt: Wie ist man gleichzeitig Freund und Respektperson?

    Die Portraits: https://vaeter.co/gerald-fleischhacker

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    1 hr and 2 mins
  • Bernhard Vosicky - Du kannst deinem Kind sagen, was du willst – es kopiert dich permanent
    Feb 7 2026

    Bernhard Vosicky moderiert die Morning Show bei Radio Wien – ein Job, bei dem Zeit alles ist. Umso mehr trifft ihn der Satz seiner vierjährigen Tochter: „Papa, wir haben es nicht eilig."

    Er spricht über die Momente, in denen er sich selbst sagen hört, was ihm an seinem eigenen Vater auf die Nerven ging – „Festbeleuchtung" im ganzen Haus, „Mach eine Sache, aber die mach gut."

    Über sein Abendritual, bei dem er ihr jeden Abend sagt, dass sie das Schönste, Beste und Tollste ist. Und über die Angst, sie eines Tages loszulassen – wenn der erste Freund kommt und sie ihm wahrscheinlich nicht mal davon erzählen wird.

    Zu den Portraits: https://vaeter.co/bernhard-vosicky

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    13 mins
  • Senad Grosic - Wir haben nicht mehr so lang, bis sie uns nicht mehr cool finden.
    Feb 7 2026

    Senad Grosic, 40, ist Profi-BMX-Fahrer.

    Von außen betrachtet: ein Rockstar-Leben.

    In Wahrheit: um 5:50 aufstehen, die Kaffeemaschine festhalten, damit niemand aufwacht, eine Stunde Training in der kalten Halle, dann Lennox vom Kindergarten holen.

    Sein Sohn ist fünf – und Senad sagt: Das ist die beste Zeit. Weil sie bald vorbei sein wird. Er spricht über das Spielen, das ihn wieder zum Kind macht. Über die Angst, wenn sein Sohn im Skatepark fährt – eine Angst, die schlimmer ist als bei anderen Vätern, weil er weiß, was passieren kann.

    Über Tränen bei Filmen, die es vor Lennox nicht gab.
    Und über den Gedanken, vielleicht irgendwann ein Kind zu adoptieren, einfach, um jemandem das Leben ein bisschen cooler zu machen.

    Zu den Portraits: https://vaeter.co/senad-grosic

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    1 hr and 23 mins
  • Christian Lanjus - Wenn loslassen der einzige Weg zueinander ist
    Feb 5 2026

    Christian Lanius, 53, hat drei Kinder - und drei voellig unterschiedliche Geschichten. Mit seinem aeltesten Sohn Philipp drohte alles schiefzulaufen: falsche Freunde, Substanzen, eine Negativspirale.

    Die Loesung kam radikal: zwei Jahre Internat in Irland. Was als Notbremse begann, wurde zu einer unerwarteten Vater-Sohn-Zeit - gemeinsame Wochenenden am Meer, gutes Essen, ehrliche Gespraeche.

    Heute verfolgt Philipp seinen Traum als Skilehrer. Christian spricht ueber das Loslassen, das ihm als "konservativem Vater" schwerfiel, ueber den Familienzusammenhalt, auf den er stolz ist,

    Die Frage, die ihn am Ende des Gespraechs still werden lässt: Wissen seine Kinder eigentlich, wie sehr ihn die Vaterschaft beruehrt?

    Zu den Portraits: https://vaeter.co/christian-lanjus

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    56 mins
  • Lukas Rausch - Musiker und Vater zwischen Tour und Schlafentzug
    Feb 5 2026

    Zwei Kinder stellen unser Leben auf neue Schienen. Wir reden über Liebe, Angst, Schuldgefühle, Arbeit auf der Bühne und Nähe am Frühstückstisch – und darüber, wie man Grenzen setzt, ohne Vertrauen zu verlieren.

    • Unterschiede zwischen erstem und zweitem Kind
    • Schlafentzug, Gelassenheit und Schuldgefühle
    • Musikeralltag, Unregelmäßigkeit, Familienrhythmus
    • Beziehung als Team unter Druck
    • Geburten: Bilderbuch versus Naturgewalt
    • Gehörsturz, Existenzangst, Resilienz
    • Großeltern, Grenzen und Hierarchien
    • Verpasste Momente und bewusste Präsenz
    • Neue Vaterrolle, Care-Arbeit, Urvertrauen
    • Fehler benennen, sich entschuldigen, Werte leben
    • Kinder als Spiegel, persönliches Wachstum
    • Wünsche und Botschaft an die Zukunft

    Zu den Portraits: https://vaeter.co/lukas-rausch

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    1 hr and 5 mins
  • Michael Gstöttner - Sie darf erst mit 30 alleine fortgehen
    Feb 4 2026

    Michael Gstöttner, 36, Model aus Wien, hat mit seiner fünfjährigen Tochter einen gemeinsamen Werbespot gedreht.

    Sie war schüchtern, aber hat alles durchgezogen – 500 Mal den Ball schießen, obwohl es nach dem ersten Mal schon „super" hieß.

    Er spricht über die Angst vor der Schule, die auf beide zukommt.
    Über Lehrer, die einem den Vierer schenken, damit man geht.
    Über die Frage, ob man Kindern Szenarien ausmalen soll – und warum er das lieber lässt.
    Über das Kuscheln, das er vermissen wird, wenn sie 20 ist.

    Und über den Satz seiner Tochter: „Muss ich mir dann einen eigenen Papa suchen für das Baby?"

    Alle Portraits: https://vaeter.co/michael-gstoettner

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    53 mins
  • Richard Friedl - Wenn der Sohn den Vater adoptiert, nicht umgekehrt
    Feb 4 2026

    Richard Friedl, 49, ist Unternehmer und Vater eines Sohnes, den er nicht gezeugt hat. Dominik war sieben, als Richard in sein Leben kam und hat ihn nach ein paar Monaten „adoptiert".

    Die legendären Worte „Du bist ja nicht mein Vater" hat es nie gegeben. Nicht einmal in den schlimmsten Stunden der Pubertät.

    Er spricht über die Fehler, die er gemacht hat und darüber, wie wichtig es ist, sie einzugestehen.

    Über eine Lehrerin, die seinem Sohn gesagt hat „Du bist zu dumm" und wie lange sie gebraucht haben, um ihn von dieser Schule zu nehmen.

    Über ADHS und die Frage, wie man mit einem hyperaktiven Kind umgeht, wenn man selbst das Gegenteil von hyperaktiv ist.

    Und über das, was sein Sohn ihm heute vielleicht sagen würde: Dass er manchmal zu "angeschissen" war.

    Zu den Portraits: https://vaeter.co/richard-friedl

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    1 hr and 6 mins