Fünf Situationen, die jede*r kennt – und wie man wirklich antwortet.
Auguste ist 79. Sie vergisst Dinge. Kleine zuerst – wo der Schlüssel liegt, ob sie die Tochter schon angerufen hat. Dann größere. Und manchmal steht sie in der Küche und ist sich ganz sicher: Jemand hat ihre Brieftasche gestohlen. Jemand räumt ihre Sachen weg. Jemand lügt sie an.
Diese Person ist oft ihre Tochter.
Auguste hat noch keine Diagnose. Aber ihre Familie steckt längst mittendrin – in Momenten, bei denen man nicht weiß, was man sagen soll. Bei denen jede Antwort falsch klingt. Bei denen man abends nach Hause fährt und denkt: Warum mache ich das immer falsch?
Die Antwort ist: Man macht es nicht falsch. Man weiß es einfach noch nicht besser. Noch nicht.
Genau darum geht es in dieser Folge.
Christine und Bettina nehmen sich fünf Situationen vor, die Angehörige täglich erleben. Fünf Momente, die wehtun – und fünf Antworten, die wirklich helfen. Validation to go: kein Fachbegriff, der einschüchtert, sondern eine Haltung, die man lernen kann. Auch mitten im Alltag. Auch wenn man erschöpft ist. Auch wenn man gerade innerlich kocht vor Ungerechtigkeit.
Was euch in dieser Folge erwartet:
Warum Korrigieren bei Demenz nicht funktioniert – und was das Gehirn stattdessen braucht. Was hinter Vorwürfen, Widerstand und Daueranrufen wirklich steckt. Fünf konkrete Situationen mit echten Gesprächshinweisen, die ihr morgen anwenden könnt. Und warum Validation am Ende keine Technik ist – sondern eine Entscheidung.
Augustes Geschichte beginnt hier. Ihr werdet sie weiterverfolgen können – auf Instagram, Facebook, YouTube und auf damalswieheute.com, wo Christine regelmäßig über Demenz, Angehörige und alles schreibt, was dazugehört.
Wer heute in einer dieser fünf Situationen steckt – diese Folge ist für euch. Und teilt sie gerne weiter. Es gibt so viele, die gerade nicht wissen, dass es anders geht.
Themen in dieser Folge: – Was ist Validation? (Naomi Feil & Nicole Richard – kompakt erklärt) – „Die Schlüssel sind weg" – Diebstahlsvorwürfe verstehen und deeskalieren – „Ich geh nicht zum Arzt" – Widerstand ohne Machtkampf begegnen – „Du rufst nie an" – Vorwürfe als Ausdruck von Einsamkeit erkennen – Daueranrufe aushalten – ohne sich selbst zu verlieren – „Du hast mir die Brieftasche gestohlen" – die schwerste Situation meistern
Augustes Geschichte begleiten wir in den kommenden Wochen weiter – auf YouTube, Instagram, Facebook und auf damalswieheute.com, wo Christine regelmäßig über Demenz, Angehörige und psychosoziale Themen schreibt.
Für Angehörige, Pflegepersonen, Fachkräfte und alle, die jemanden kennen, der gerade mittendrin steckt.
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