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Von Innovation und Tradition

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Written by: Ökosoziales Forum Österreich & Europa
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Josef Riegler Vordenker und Visionär einer Ökosozialen Marktwirtschaft. Er erzählt von seinen Wurzeln auf einem Bergbauernhof in Möschitzgraben. Von seiner prägenden Schulzeit in Raumberg und seiner Studienzeit. Dabei nimmt er Bezug auf die Entwicklungen in der Landwirtschaft und der österreichischen und europäischen Nachkriegsgeschichte.

Von Hungersnöten und Fresswellen – eine kurze Geschichte der Landwirtschaft in Österreich
war der erste Teil des ökosozialen Podcasts
mit dem Wirtschafts- und Sozialhistoriker Ernst Bruckmüller, im Gespräch mit Hans Mayrhofer, Generalsekretär des Ökosozialen Forums .

Ernst Bruckmüller und Hans Mayrhofer nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Geschichte der Land- und Forstwirtschaft in Österreich von der neolithischen Revolution bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ernst Bruckmüller: emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien, wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaft , Ehrenvorsitzender des Instituts für Österreichkunde und langjähriger Leiter des Instituts für die Geschichte des ländlichen Raumes.

Hans Mayrhofer: Generalsekretär des Ökosozialen Forums Österreich & Europa, Bauer in der Buckligen Welt

Die Produktion wurde im Rahmen des Bildungsclusters durchgeführt und vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft unterstützt.

© 2024 Von Innovation und Tradition
World
Episodes
  • EU-Beitritt und Europäische Agrarpolitik
    Feb 26 2024

    Die Beitrittsverhandlungen Österreichs zur Europäischen Union fielen in eine Zeit nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Systeme in Osteuropa. In dieser Zeit der Europaeuphorie stimmt Österreich mit überwältigender Mehrheit für den EU-Beitritt. Ein Ziel der Landwirtschaft war auch, innerhalb der Union in diesem Politik mitgestalten zu können. Das Ideal der multifunktionalen Landwirtschaft spiegelt dies bis zu einem gewissen Grad auch wider. In dieser Folge sprechen Hans Mayrhofer und Josef Riegler über das Konfliktfeld Ökologisierung und Versorgungssicherheit sowie über ÖPUL-Maßnahmen, Ausgleichzahlungen und Schule am Bauernhof. Auch die künftige Rolle der EU und Österreichs in der Weltpolitik wird thematisiert.

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    27 mins
  • Zusammenbruch des Kommunismus und Globalisierung
    Feb 12 2024

    In den frühen 1990er Jahren wurde international die Überzeugung gestärkt, dass Wirtschaft mit Umweltschutz und sozialem Ausgleich in Einklang stehen muss. Parallel dazu setzte nach dem Zusammenbruch der Planwirtschaften in Osteuropa eine zunehmende wirtschaftliche Globalisierung ein. Diese setzte Mechanismen in Gang, die diesen Zielen zuwiderliefen. Nun gilt es Wege zu finden, dass sich nur das wirtschaftlich rechnet, was auch ökologisch und sozial sinnvoll ist. Die Initiative der Europäischen Union, CO2-Emissionen einen Preis zu geben, gehen in diese Richtung. Dadurch stellt sich für Betriebe die sich unmittelbar wirtschaftliche Frage: Was kann ich ökologisch besser machen? Josef Riegler sieht das als den einzigen Weg die bevorstehende Klimakatastrophe noch abzuwenden.

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    18 mins
  • Umweltverschmutzung und Überschussproduktion
    Feb 7 2024

    In den frühen 1980er Jahren zeigten sich die negativen Umweltauswirkungen des Nachkriegsbooms. Sterbende Wälder und Schaumkronen auf den Flüssen machten die Probleme für alle sichtbar. Gleichzeitig mussten die Lebenschancen im ländlichen Raum verbessert werden, um der Landflucht zu begegnen. Die landwirtschaftliche Überproduktion und die wachsende Unzufriedenheit der bäuerlichen Bevölkerung mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machten eine Neuausrichtung der österreichischen Agrarpolitik notwendig. Ziele waren Qualität statt Quantität in der Produktion und geringere Mengen und höhere Preise.

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    19 mins
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