• Amphetamin-Penis („Pepp-Pimmel“): Speed, Erektion, Lust & Orgasmus
    Oct 13 2026

    Warum will der Kopf – aber der Körper macht nicht mit?

    In dieser Folge geht es um den sogenannten „Amphetamin-Penis“, „Pepp-Pimmel“ oder „Stim Dick“: Erektionsprobleme und Veränderungen der sexuellen Funktion unter Speed und anderen Stimulanzien.

    Wir sprechen darüber,

    • warum Amphetamin eine Erektion erschweren kann
    • warum der Penis im Rausch kleiner oder kalt wirken kann
    • warum Lust und Erektionsfähigkeit zwei unterschiedliche Prozesse sind
    • welche Rolle Sympathikus, Noradrenalin und Blutfluss spielen
    • was wissenschaftliche Daten zu Amphetamin und erektiler Dysfunktion zeigen
    • warum Speed Orgasmus und Ejakulation verändern kann
    • wie Leistungsdruck das Problem zusätzlich verstärken kann
    • ob der Effekt wieder verschwindet
    • wann ärztliche Abklärung sinnvoll ist
    • warum Viagra keine einfache „Reparatur“ im Rausch ist
    • warum Sildenafil und Poppers besonders riskant sind
    • wann eine Dauererektion zum Notfall wird

    Die Forschung zeigt: Amphetamin kann Sexualität sehr unterschiedlich beeinflussen. Manche Menschen berichten über mehr Lust, andere über weniger. Gleichzeitig können Erektionshärte, Orgasmus, Ejakulationszeit und sexuelle Zufriedenheit verändert sein.

    Der wichtigste Punkt:

    Lust ≠ Erektion.

    Eine ausbleibende Erektion sagt nichts automatisch über Attraktivität, Lust oder „Männlichkeit“ aus.

    Mehr Aufklärung und Harm Reduction:
    anonym-suchthilfe.de

    Diese Folge dient der Aufklärung und Schadensminimierung und ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

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    21 mins
  • Speed (Pep) waschen & testen – Aceton, Koffein, Reinheit und Drug Checking
    Oct 12 2026

    Kann man Speed mit Aceton wirklich sauberer machen?

    In dieser aktualisierten Folge schauen wir uns genau an, was hinter dem sogenannten Aceton-Wash steckt – und wo die größten Missverständnisse liegen.

    Denn: Ein Waschvorgang kann die Zusammensetzung einer Probe verändern. Er sagt aber nicht zuverlässig, was ursprünglich enthalten war, wie hoch der Amphetamingehalt ist oder welche unbekannten Stoffe zurückbleiben.

    Wir sprechen über:

    • aktuelle Drug-Checking-Funde bei Speed
    • große Unterschiede beim Amphetamingehalt
    • Koffein und andere Beimengungen
    • Aceton und unterschiedliche Löslichkeit
    • warum „gewaschen“ nicht automatisch „rein“ bedeutet
    • warum Gewichtsverlust keine Reinheitsanalyse ist
    • Reagenztests und ihre Grenzen
    • Drug Checking als deutlich bessere Kontrolle
    • Speed-Paste, Geruch, Farbe und typische Mythen
    • Harm Reduction und aktuelle Warnsignale

    Besonders wichtig:

    Gewaschen ≠ getestet.
    Getestet ≠ ungefährlich.

    Wenn du wissen willst, was aktuell in Speed, MDMA, Kokain oder anderen Substanzen gefunden wird, findest du aktuelle Warnungen im Live Radar auf anonym-suchthilfe.de.

    Diese Folge dient der Aufklärung und Schadensminimierung und ersetzt keine medizinische Beratung.

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    20 mins
  • Substitol: Retardiertes Morphin, Wirkung, Entzug & Methadon-Vergleich
    Oct 12 2026

    Was ist Substitol?


    Substitol ist retardiertes Morphinsulfat und wird in Deutschland zur Substitutionsbehandlung erwachsener Menschen mit Opioidabhängigkeit eingesetzt.


    Es enthält also tatsächlich Morphin – aber in einer Retardform, die den Wirkstoff über längere Zeit freisetzt.


    In dieser Folge sprechen wir über:


    - was Substitol genau ist

    - warum es retardiertes Morphin heißt

    - wie Morphin am μ-Opioidrezeptor wirkt

    - warum die Retardierung entscheidend ist

    - Substitol in der Substitution

    - Unterschiede zu Methadon

    - Unterschiede zu L-Polamidon / Levomethadon

    - Unterschiede zu Buprenorphin

    - körperliche Abhängigkeit

    - Entzug

    - typische Nebenwirkungen

    - Risiken mit Alkohol und Benzodiazepinen

    - Toleranzverlust nach Einnahmepausen

    - Überdosierung

    - Naloxon

    - Risiken nicht bestimmungsgemäßer Anwendung

    - und die Frage, ob Substitol „besser“ als Methadon ist


    Die wichtigste Botschaft:


    Substitol ist kein „harmloses Morphin“ und auch kein „Methadon light“.


    Es ist ein voll wirksames Opioid in einer kontrollierten, retardierten Darreichungsform.


    Genau diese Form ist Teil der Therapie.


    Eine stabile Substitution kann Entzug, Craving, Beschaffungsdruck und riskanten Straßenkonsum deutlich reduzieren.


    Welche Substanz am besten passt, ist individuell.


    Methadon, Levomethadon, Buprenorphin und retardiertes Morphin haben unterschiedliche pharmakologische Profile und können bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich gut funktionieren.


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    25 mins
  • Rivotril / Clonazepam: Wirkung, Halbwertszeit, Abhängigkeit & Entzug
    Oct 11 2026

    Rivotril enthält Clonazepam – ein lang wirksames Benzodiazepin, das in Deutschland vor allem bei bestimmten Epilepsieformen eingesetzt wird.


    Clonazepam wirkt über das GABA-System und hat eine lange Halbwertszeit von ungefähr 30 bis 40 Stunden.


    Das kann medizinisch sehr hilfreich sein.


    Gleichzeitig können regelmäßige Einnahme, körperliche Abhängigkeit und Entzug zu einem ernsten Problem werden.


    Besonders wichtig:


    Clonazepam sollte nach längerer oder regelmäßiger Einnahme nicht plötzlich auf eigene Faust abgesetzt werden.


    Ein Benzodiazepin-Entzug kann starke Angst, Schlafprobleme, Zittern, Wahrnehmungsveränderungen und in schweren Fällen Krampfanfälle oder Delir auslösen.


    In dieser Folge sprechen wir über:


    - Rivotril und Clonazepam

    - Wirkung am GABA-A-Rezeptor

    - Halbwertszeit und Kumulation

    - körperliche Abhängigkeit vs. Suchterkrankung

    - Toleranz

    - Rebound-Angst

    - gefährlichen Benzodiazepin-Entzug

    - warum langsames Ausschleichen wichtig ist

    - Rivotril + Opioide

    - Rivotril + Alkohol

    - Mischkonsum mit anderen Downern

    - Fake-Benzos und unbekannte Schwarzmarkt-Tabletten

    - Naloxon bei möglicher Opioidbeteiligung

    - Angehörige

    - und langfristige Alternativen bei Angst und Panik


    Ein wichtiger Punkt:


    Wer Clonazepam medizinisch wegen Epilepsie einnimmt und körperlich abhängig wird, hat nicht automatisch eine Suchterkrankung.


    Körperliche Abhängigkeit und Sucht sind nicht dasselbe.


    Trotzdem muss ein späteres Absetzen medizinisch geplant werden.


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    29 mins
  • Buprenorphin / Subutex: Wirkung, Substitution, Entzug & Turbo-Entzug
    Oct 11 2026

    Buprenorphin – bekannt unter anderem als Subutex – ist eines der wichtigsten Medikamente in der Behandlung einer Opioidabhängigkeit.


    Es kann Entzug und Craving reduzieren, Stabilität schaffen und besitzt ein günstigeres Überdosierungsprofil als viele vollständige Opioid-Agonisten.


    Aber genau seine besondere Pharmakologie hat auch einen Haken:


    Wird Buprenorphin zu früh begonnen, während noch andere Opioide stark am Rezeptor wirken, kann ein precipitated withdrawal entstehen – oft „Turbo-Entzug“ genannt.


    In dieser Folge sprechen wir über:


    - wie Buprenorphin am μ-Opioidrezeptor wirkt

    - was „partieller Agonist“ wirklich bedeutet

    - den Ceiling-Effekt

    - Subutex und Suboxone

    - Buprenorphin in der Substitution

    - Unterschiede zu Methadon und Levomethadon

    - körperliche Abhängigkeit und normalen Entzug

    - precipitated withdrawal / Turbo-Entzug

    - warum feste Wartezeiten nicht für alle Situationen reichen

    - Fentanyl und komplizierte Umstellungen

    - COWS und klinischen Entzug

    - Micro-Induction / Low-Dose-Induction

    - Mischkonsum mit Alkohol und Benzodiazepinen

    - Naloxon

    - und die Rolle von Angehörigen


    Besonders wichtig:


    Buprenorphin sollte bei einer Umstellung nicht einfach nach einer pauschalen Internet-Zeitangabe genommen werden.


    Entscheidend sind das vorherige Opioid, dessen Wirkdauer, die individuelle Situation und der tatsächliche Entzugszustand.


    Eine fachlich begleitete Umstellung kann genau die Risiken vermeiden, die Buprenorphin sonst problematisch machen können.


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    23 mins
  • Xanax: Abhängigkeit, Entzug und die Gefahr von Fake-Tabletten
    Oct 11 2026

    Xanax ist Alprazolam – ein wirksames Benzodiazepin gegen starke Angst- und Paniksymptome.


    Aber genau diese schnelle Entlastung kann bei regelmäßiger Einnahme zum Problem werden.


    Alprazolam kann Toleranz und körperliche Abhängigkeit verursachen, und ein abruptes Absetzen kann gefährlich sein.


    Dazu kommt 2026 ein weiteres Risiko:


    Eine Tablette, die aussieht wie Xanax, muss nicht Alprazolam enthalten.


    Auf dem Schwarzmarkt kursieren gefälschte Benzodiazepin-Tabletten, die andere Wirkstoffe, neue psychoaktive Stoffe oder sogar hochpotente synthetische Opioide enthalten können.


    In dieser Folge sprechen wir über:


    - was Alprazolam im Gehirn macht

    - wie schnell Xanax wirkt

    - warum Abhängigkeit entstehen kann

    - Rebound-Angst

    - warum abruptes Absetzen riskant ist

    - typische Entzugssymptome

    - wie ein langsames Ausschleichen grundsätzlich funktioniert

    - Fake-Xanax

    - unbekannte Schwarzmarkt-Tabletten

    - Nitazene und andere mögliche Beimengungen

    - warum Farbe, Prägung und Verpackung keine Sicherheit geben

    - Mischkonsum mit Alkohol und Opioiden

    - Drugchecking

    - Naloxon bei möglicher Opioid-Kontamination

    - Recovery und sichere Wege aus der Abhängigkeit


    Wichtig:


    Xanax aus einer Apotheke mit bekanntem Wirkstoffgehalt und eine unbekannte Tablette vom Schwarzmarkt sind nicht dasselbe.


    Und wenn du Alprazolam regelmäßig genommen hast:


    Nicht abrupt selbst absetzen.


    Benzodiazepin-Entzug kann schwer verlaufen und sollte medizinisch begleitet werden.


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    18 mins
  • Kratom, Jugendschutz und die Frage: Was kommt nach dem Verbot?
    Oct 10 2026

    Kratom verbieten – und dann?


    Kratom ist nicht harmlos.


    Es kann abhängig machen.

    Es kann Entzug auslösen.

    Und konzentrierte Extrakte sowie 7-OH-Produkte können noch einmal ein anderes Risikoprofil haben.


    Aber genau deshalb reicht die aktuelle Debatte über ein Verbot zu kurz.


    Denn die entscheidende Frage ist nicht nur:


    „Sollten wir Kratom verbieten?“


    Sondern:


    Was passiert danach?


    Verschwindet damit Angst?

    ADHS?

    Depression?

    Schmerz?

    Suchtdruck?

    Neugier?

    Der Wunsch, sich zu betäuben?


    Oder verschiebt sich der Konsum auf andere psychoaktive Pflanzen, Medikamente, Research Chemicals, neue psychoaktive Stoffe, synthetische Cannabinoide, neue Opioide oder den Schwarzmarkt?


    In dieser Folge geht es um:


    - Wirkung, Risiken, Abhängigkeit und Entzug

    - warum die Rechtslage in Deutschland komplizierter ist als „legal oder illegal“

    - Blattpulver, Extrakte und 7-OH

    - warum ein Verbot Verfügbarkeit senken kann, aber nicht automatisch Nachfrage beseitigt

    - mögliche Marktverschiebungen

    - Jugendschutz

    - Regulierung statt unkontrollierter Grauzone

    - Laboranalysen, Alterskontrollen und Warnhinweise

    - Open Mind und Simon Ruane

    - die aktuelle VOX-/Doc-Caro-Debatte

    - sichtbare Shops versus anonymer Schwarzmarkt

    - und die Frage, was Prävention wirklich leisten muss


    Open Mind kann man kritisch sehen.


    Ein Shop, der psychoaktive Produkte verkauft, muss sich Fragen zu Jugendschutz, Transparenz, Marketing und Interessenkonflikten gefallen lassen.


    Aber ein sichtbarer Shop ist nicht der gesamte Drogenmarkt.


    Und genau deshalb ist die politische Frage größer:


    Was schützt Jugendliche besser?


    Ein regulierter Markt mit Alterskontrolle, Qualitätsprüfung und klarer Kennzeichnung?


    Oder ein Verbot, nach dem an anderer Stelle gekauft wird, wo niemand weiß, was wirklich drin ist?


    Und noch etwas:


    Kratom ist nicht gleich Kratom.


    Blattpulver ist nicht dasselbe wie Extrakt.


    Extrakt ist nicht dasselbe wie hochkonzentriertes 7-OH.


    Diese Unterschiede müssen Teil der Debatte sein.


    Denn Prävention bedeutet mehr als Verbote.


    Prävention bedeutet:


    frühe Hilfe,

    psychische Versorgung,

    ehrliche Aufklärung,

    Jugendschutz,

    Qualitätskontrolle

    und Hilfe, bevor Selbstmedikation zur Abhängigkeit wird.


    Die Frage ist nicht nur, was wir verbieten.


    Die Frage ist:


    Welchen Markt schaffen wir danach?


    Mehr Artikel, Tools und anonyme Selbsthilfe:

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    23 mins
  • MDMA Update: Kater, Comedown, Serotonin & Risiken
    Oct 10 2026

    MDMA steht für Euphorie, Empathie und intensive Verbundenheit.


    Aber was passiert eigentlich danach?


    Warum fühlen sich manche Menschen am nächsten Tag erschöpft – und andere erst zwei oder drei Tage später?


    Und ist der sogenannte MDMA-Kater wirklich nur ein „Serotoninmangel“?


    Wir haben unsere ältere MDMA-/Ecstasy-Folge vollständig überarbeitet.


    Denn einige bekannte Erklärungen sind zu einfach.


    Unter anderem:


    - ein MDMA-Kater ist nicht einfach nur „Serotonin leer“

    - „Suicide Tuesday“ ist kein fester biologischer Ablauf

    - die 3-Monats-Regel ist keine wissenschaftlich bewiesene Sicherheitsgrenze

    - feste Trinkmengen können problematisch sein

    - mögliche Langzeitfolgen müssen differenziert bewertet werden


    In dieser Folge geht es um:


    - Was ist MDMA?

    - MDMA vs. Ecstasy

    - Serotonin

    - Dopamin

    - Noradrenalin

    - Wirkung und Wirkungsdauer

    - MDMA-Kater

    - Comedown

    - Brain Fog

    - depressive Stimmung

    - „Suicide Tuesday“

    - Überhitzung

    - Hyperthermie

    - Wasservergiftung

    - Hyponatriämie

    - Serotonin-Syndrom

    - Mischkonsum

    - Alkohol

    - Speed und Kokain

    - Ecstasy-Pillen

    - unbekannte Inhaltsstoffe

    - PMMA

    - Kiefermahlen

    - mögliche Langzeitfolgen

    - die 3-Monats-Regel

    - Notfallzeichen

    - MDMA in der Psychotherapie


    Besonders wichtig:


    Der Comedown nach MDMA ist wahrscheinlich multifaktoriell.


    Neurotransmitterveränderungen spielen eine Rolle.


    Aber auch:


    - Schlafmangel

    - stundenlanges Tanzen

    - Hitze

    - wenig Essen

    - Mischkonsum

    - psychische Ausgangslage

    - körperliche Erschöpfung


    Auch deshalb kann derselbe Konsum bei verschiedenen Menschen völlig unterschiedlich nachwirken.


    Die akuten Risiken sollte man trotzdem nicht unterschätzen:


    Überhitzung, Hyponatriämie, Kreislaufprobleme, Serotonin-Syndrom und unbekannte Pilleninhalte können medizinische Notfälle werden.


    Die wichtigste Botschaft:


    MDMA wirkt komplex.


    Der Kater ist real.


    Aber einfache Erklärungen wie „alle Serotoninspeicher sind leer“ greifen zu kurz.


    Aktualisierter Artikel:

    https://anonym-suchthilfe.de/mdma-ecstasy-wirkung-kater-comedown-risiken/


    Mehr Aufklärung, Harm Reduction und anonyme Hilfe:

    https://anonym-suchthilfe.de/


    Bleibt wachsam.

    Gabriel


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