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  • Fast Facts: Trigeminusneuralgie
    Jan 5 2026

    In dieser Episode von Fast Facts diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über das Thema Trigeminusneuralgie. Sie behandeln die klinische Diagnose, Warnzeichen für sekundäre Ursachen, Bildgebungsverfahren und medikamentöse Erstlinientherapien. Prof. Patrick Schuss erklärt die mikrovaskuläre Dekompression und andere neurochirurgische Verfahren.

    Takeaways

    • Trigeminusneuralgie zeigt typische Schmerzattacken.
    • Kälte kann ein Auslöser für Attacken sein.
    • Bildgebung ist wichtig zur Diagnose.
    • Carbamazepin ist die Erstlinientherapie.
    • Mikrovasculäre Dekompression hat hohe Erfolgsraten.
    • Sekundäre Ursachen können Tumore sein.
    • Warnzeichen sind Sensibilitätsstörungen.
    • MRT ist obligat für die Bildgebung.
    • Radiochirurgie ist eine Option bei hohem OP-Risiko.
    • Transposition vermeidet Fremdkörperreaktionen.

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    17 mins
  • Fast Facts: Hirnabszess
    Dec 21 2025

    In dieser Episode diskutieren Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan über das Thema Hirnabzess, seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Sie betonen die Wichtigkeit der klinischen Erfahrung und der Leitlinien bei der Diagnose und Behandlung. Zudem werden Prüfungsfragen und praktische Tipps besprochen.

    Takeaways

    • Hirnabzess ist eine ernste Erkrankung, die sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
    • Die Kombination von Sinusitis und Winterzeit mit anderen Symptomen weisst auf einen möglichen Hirnabszess hin.
    • Klinische Erfahrung ist entscheidend bei der Diagnose von Hirnabzessen.
    • Leitlinien bieten eine wertvolle Orientierungshilfe, sollten aber nicht alleinige Grundlage sein.
    • Prüfungsfragen können helfen, das Wissen über Hirnabzesse zu vertiefen.
    • Die Wahl der Therapie hängt stark vom Eintrittsweg des Erregers ab.
    • Eine schnelle Diagnose kann lebensrettend sein.
    • Die Behandlung erfordert oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.
    • Patienten mit Hirnabzess benötigen eine intensive Überwachung.
    • Frühzeitige Intervention verbessert die Prognose erheblich.
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    20 mins
  • Hinterfragt: NMH Bridging in der Neurochirurgie
    Dec 7 2025

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Prof. Patrick Schuss und Prof. Peter Lüdike, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/ Kardiologie und Intensivmedizin, Marienhospital Osnabrück, über die Anwendung von niedermolekularem Heparin als Bridging-Therapie bei neurochirurgischen Eingriffen. Sie beleuchten die Herausforderungen und Risiken der Thrombozytenaggregationshemmung und oralen Antikoagulation, insbesondere im Kontext der Neurochirurgie und Kardiologie. Die Experten teilen ihre Erfahrungen und Meinungen zu aktuellen Studien und Leitlinien, um die bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten.

    Takeaways

    • Bridging ist bei Unterbrechung der Thrombozytenaggregationshemmung nicht sinnvoll.
    • Bridging ist bei Unterbrechung der oralen Antikoagulation in wenigen Fällen sinnvoll.
    • Kompromiss-Heparinisierung (z.B. PTT 40-50) ist ein individueller Heilversuch und nicht mit Daten untermauert.
    • Ein Bridging ist besonders bei der mechanischen Mitralklappe erforderlich.
    • Fälle sollten kardiologisch genau betrachtet werden und eine individuelle Entscheidung getroffen werden, besonders intrainterventionelle kardiologische Befunde sin relevant.
    • Neurochirurgische Eingriffe stellen eine besondere Herausforderung dar.
    • Kardiologische Perspektiven sind entscheidend für die Therapieplanung.
    • Aktuelle Studien bieten neue Einblicke in die Behandlungsmethoden.
    • Leitlinien sind nicht immer eindeutig, besonders weil bisher neurochirurgische Patienten nicht inkludiert wurden.
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert die Behandlungsergebnisse.
    • Die Diskussion über Bridging-Therapien ist komplex und vielschichtig.

    Literatur

    Marcucci M, Chan MTV, Smith EE, Absalom AR, Devereaux PJ. Prevention of perioperative stroke in patients undergoing non-cardiac surgery. Lancet Neurol. 2023 Oct;22(10):946-958. doi: 10.1016/S1474-4422(23)00209-0. PMID: 37739575.

    Wang B, Su Y, Ma C, Xu L, Mao Q, Cheng W, Lu Q, Zhang Y, Wang R, Lu Y, He J, Chen S, Chen L, Li T, Gao L. Impact of perioperative low-molecular-weight heparin therapy on clinical events of elderly patients with prior coronary stents implanted > 12 months undergoing non-cardiac surgery: a randomized, placebo-controlled trial. BMC Med. 2024 Apr 23;22(1):171. doi: 10.1186/s12916-024-03391-2. PMID: 38649992; PMCID: PMC11036782.

    Thompson, A, Fleischmann, K, Smilowitz, N. et al. 2024 AHA/ACC/ACS/ASNC/HRS/SCA/SCCT/SCMR/SVM Guideline for Perioperative Cardiovascular Management for Noncardiac Surgery: A Report of the American College of Cardiology/American Heart Association Joint Committee on Clinical Practice Guidelines. JACC. 2024 Nov, 84 (19) 1869–1969. https://doi.org/10.1016/j.jacc.2024.06.013

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    30 mins
  • Fluoreszenz in der Neurochirurgie
    Nov 23 2025

    In dieser Episode von BrainDocs diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Anwendung von Fluoreszenz in der Neurochirurgie, insbesondere die Verwendung von 5-ALA, Fluoreszin und ICG. Sie beleuchten die historischen Ursprünge dieser Stoffe, ihre spezifischen Einsatzgebiete und die Vorteile sowie Einschränkungen in der Tumorchirurgie. Die Diskussion umfasst auch die Zukunft der fluoreszenzgeführten Neurochirurgie und die potenziellen Entwicklungen in der Tumorvisualisierung.

    Takeaways

    • 5-ALA verbessert die Resektionsrate bei hochgradigen Gliomen.
    • Fluoreszin ist ein kostengünstiger Marker für die Blut-Hirn-Schranke.
    • ICG ist zentral für die neurovaskuläre Chirurgie.
    • Fluoreszenz ist Teil eines multimodalen intraoperativen Konzepts.
    • 5-ALA hat eine hohe Sensitivität, aber begrenzte Spezifität.
    • Fluoreszin wird intravenös appliziert und ist nicht tumorselektiv.
    • ICG hat ein günstiges Sicherheitsprofil, aber Kontraindikationen bei Jodallergie.
    • Technologische Fortschritte ermöglichen 5-ALA-Fluoreszenz unter Weißlicht.
    • Zukünftige Entwicklungen zielen auf höhere Spezifität in der Tumorvisualisierung.
    • Fluoreszenzgeführte Neurochirurgie ist ein dynamisches Feld mit viel Potenzial.

    Literatur

    Turning on the Light for Brain Tumor Surgery: A 5-Aminolevulinic Acid Story. McCracken DJ, Schupper AJ, Lakomkin N, et al. Neuro-Oncology. 2022;24(Suppl 6):S52-S61. doi:10.1093/neuonc/noac191.

    Sodium Fluorescein-Guided Resection Under the YELLOW 560 Nm Surgical Microscope Filter in Malignant Brain Tumor Surgery-a Feasibility Study. Schebesch KM, Proescholdt M, Höhne J, et al. Acta Neurochirurgica. 2013;155(4):693-9. doi:10.1007/s00701-013-1643-y.

    Fluorescence in Neurosurgery: Its Diagnostic and Therapeutic Use. Review of the Literature. Ewelt C, Nemes A, Senner V, et al. Journal of Photochemistry and Photobiology. B, Biology. 2015;148:302-309. doi:10.1016/j.jphotobiol.2015.05.002.

    Indocyanine Green Video-Angiography in Neurosurgery: A Glance Beyond Vascular Applications. Scerrati A, Della Pepa GM, Conforti G, et al. Clinical Neurology and Neurosurgery. 2014;124:106-13. doi:10.1016/j.clineuro.2014.06.032.

    Prospective Evaluation of Surgical Microscope-Integrated Intraoperative Near-Infrared Indocyanine Green Videoangiography During Aneurysm Surgery. Raabe A, Nakaji P, Beck J, et al. Journal of Neurosurgery. 2005;103(6):982-9. doi:10.3171/jns.2005.103.6.0982.

    Fluorescence-Guided Surgery With 5-Aminolevulinic Acid for Resection of Malignant Glioma: A Randomised Controlled Multicentre Phase III Trial. Stummer W, Pichlmeier U, Meinel T, et al. The Lancet. Oncology. 2006;7(5):392-401. doi:10.1016/S1470-2045(06)70665-9.

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    28 mins
  • Normaldruckhydrozephalus Teil 1
    Nov 9 2025

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über den idiopathischen Normaldruckhydrozephalus (INPH), ein oft übersehenes geriatrisches Syndrom. Sie beleuchten die Herausforderungen bei der Diagnose, die Rolle des glymphatischen Systems und die Bedeutung der HAKIM-Trias. Zudem wird die Diagnostik und Therapie, einschließlich des lumbalen Infusionstests, detailliert besprochen. In Teil 2 wird die operative Versorgung inkl. Shunt, Ventile und Devices folgen.

    Takeaways

    • INPH ist ein reversibles geriatrisches Syndrom.
    • Die HAKIM-Trias umfasst Gangstörung, kognitive Störung und Harninkontinenz.
    • INPH ist bei älteren Menschen unterdiagnostiziert.
    • Es gibt keine klaren Laborparameter für INPH.
    • Der lumbale Infusionstest ist entscheidend für die Diagnose.
    • Das glymphatische System spielt eine Rolle bei INPH.
    • Ventrikulomegalie ist ein häufiges Symptom von INPH.
    • Die Diagnose von INPH erfordert eine umfassende klinische Bewertung.
    • Eine invasive Diagnostik kann notwendig sein.
    • Die Therapie von INPH kann die Lebensqualität erheblich verbessern.

    Literatur

    Luciano MG, Williams MA, Hamilton MG, Katzen HL, Dasher NA, Moghekar A, Hua J, Malm J, Eklund A, Alpert Abel N, Raslan AM, Elder BD, Savage JJ, Barrow DL, Shahlaie K, Jensen H, Zwimpfer TJ, Wollett J, Hanley DF, Holubkov R; PENS Trial Investigators and the Adult Hydrocephalus Clinical Research Network. A Randomized Trial of Shunting for Idiopathic Normal-Pressure Hydrocephalus. N Engl J Med. 2025 Sep 16. doi: 10.1056/NEJMoa2503109. Epub ahead of print. PMID: 40960253.

    Thavarajasingam SG, El-Khatib M, Rea M, Russo S, Lemcke J, Al-Nusair L, Vajkoczy P. Clinical predictors of shunt response in the diagnosis and treatment of idiopathic normal pressure hydrocephalus: a systematic review and meta-analysis. Acta Neurochir (Wien). 2021 Oct;163(10):2641-2672. doi: 10.1007/s00701-021-04922-z. Epub 2021 Jul 8. PMID: 34235589; PMCID: PMC8437907.

    Wallenstein MB, McKhann GM 2nd. Salomón Hakim and the discovery of normal-pressure hydrocephalus. Neurosurgery. 2010 Jul;67(1):155-9; discussion 159. doi: 10.1227/01.neu.0000370058.12120.0e. PMID: 20568668.

    Milletti D, Randi FT, Lanzino G, Hakim F, Palandri G. Gait Apraxia and Hakim's Disease: A Historical Review. Biomedicines. 2023 Apr 3;11(4):1086. doi: 10.3390/biomedicines11041086. PMID: 37189704; PMCID: PMC10136268.

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    33 mins
  • Standard Therapie des Glioblastoms
    Oct 26 2025

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Prof. Patrick Schuss und PD Dr. Niklas Schäfer die komplexen Aspekte der Behandlung von Glioblastomen, insbesondere den IDH-Wildtyp. Die Diskussion umfasst die chirurgischen Ansätze, die Bedeutung der Resektion, die Rolle der Diagnostik und Bildgebung, sowie die Standardtherapien wie die Temozolomid-basierte Radiochemotherapie. Zudem wird die Bedeutung von Biomarkern und molekularbiologischen Faktoren hervorgehoben, die die Therapieentscheidungen beeinflussen. Innovative Therapien und die Notwendigkeit klinischer Studien werden ebenfalls thematisiert, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Die Episode schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Neuro-Onkologie.

    Takeaways

    Die Therapie beim Glioblastom besteht aus drei Säulen: Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie. Eine supra-marginale Resektion kann die Überlebensrate verbessern. Die Unterscheidung zwischen schrankengestörten und nicht schrankengestörten Tumoranteilen ist entscheidend für die Therapie. Der MGMT-Status ist ein wichtiger Biomarker für die Therapieentscheidung. Temozolomid bleibt die Standardtherapie für Glioblastome. Klinische Studien sind wichtig, um neue Therapieansätze zu evaluieren. Die Patienten müssen über alle Therapieoptionen und deren Nebenwirkungen informiert werden. Innovative Therapien wie TTF können die Behandlungsergebnisse verbessern. Die Rolle der molekularen Diagnostik wird immer wichtiger in der Therapieplanung. Die Unterstützung der Patienten und ihrer Familien ist entscheidend in der Behandlung.

    Literatur

    Ghazaleh Tabatabai, Michael Platten, Matthias Preusser, Michael Weller, Wolfgang Wick, Martin van den Bent, Treatment of glioblastoma patients with personalized vaccines outside clinical trials: Lessons ignored?, Neuro-Oncology, Volume 27, Issue 1, January 2025, Pages 302–305, https://doi.org/10.1093/neuonc/noae225

    Wen PY, Weller M, Lee EQ, Touat M, Khasraw M, Rahman R, Platten M, Lim M, Winkler F, Horbinski C, Verhaak RGW, Huang RY, Ahluwalia MS, Albert NL, Tonn JC, Schiff D, Barnholtz-Sloan JS, Ostrom Q, Aldape KD, Batchelor TT, Bindra RS, Chiocca EA, Cloughesy TF, DeGroot JF, French P, Galanis E, Galldiks N, Gilbert MR, Hegi ME, Lassman AB, Le Rhun E, Mehta MP, Mellinghoff IK, Minniti G, Roth P, Sanson M, Taphoorn MJB, von Deimling A, Weiss T, Wick W, Zadeh G, Reardon DA, Chang SM, Short SC, van den Bent MJ, Preusser M. Glioblastoma in Adults: A Society for Neuro-Oncology (SNO) and European Society of Neuro-Oncology (EANO) Consensus Review on Current Management and Future Directions. Neuro Oncol. 2025 Aug 13:noaf177. doi: 10.1093/neuonc/noaf177. Epub ahead of print. PMID: 40827022.

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    47 mins
  • Hinterfragt: Dexamethason in der Neuroonkologie
    Oct 12 2025

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Verwendung von Dexamethason bei neuroonkologischen Patienten. Sie beleuchten die verschiedenen Formen des Hirnödems, die Wirkungsweise und Dosierung von Dexamethason sowie die damit verbundenen Nebenwirkungen. Zudem wird auf die molekularen Tumoreffekte eingegangen und die Langzeitfolgen der Dexamethason-Gabe erörtert. Abschließend werden Alternativen zu Dexamethason und die aktuellen Leitlinien zur Steroidgabe vorgestellt.

    Takeaways

    Dexamethason ist ein Standard bei Hirntumoren. Es gibt verschiedene Formen des Hirnödems. Die Dosierung von Dexamethason muss individuell angepasst werden. Dexamethason hat sowohl positive als auch negative Effekte. Die Nebenwirkungen können gravierend sein. Dexamethason kann die Tumorinvasivität erhöhen. Langfristige Anwendung kann die Prognose verschlechtern. Alternativen wie Bevacizumab sollten in Betracht gezogen werden. Die Leitlinien empfehlen einen restriktiven Einsatz von Steroiden. Eine individuelle Abwägung ist bei der Therapie entscheidend.

    Literatur:

    Vazquez S, Gold J, Spirollari E, Akmal S, Hanft SJ. The story of dexamethasone and how it became one of the most widely used drugs in neurosurgery. J Neurosurg. 2023 Nov 24;140(4):1191-1197. doi: 10.3171/2023.9.JNS231099. PMID: 38000066.

    Vecht CJ, Hovestadt A, Verbiest HB, van Vliet JJ, van Putten WL. Dose-effect relationship of dexamethasone on Karnofsky performance in metastatic brain tumors: a randomized study of doses of 4, 8, and 16 mg per day. Neurology. 1994 Apr;44(4):675-80. doi: 10.1212/wnl.44.4.675. PMID: 8164824.

    Luedi MM, Singh SK, Mosley JC, Hassan ISA, Hatami M, Gumin J, Andereggen L, Sulman EP, Lang FF, Stueber F, Fuller GN, Colen RR, Zinn PO. Dexamethasone-mediated oncogenicity in vitro and in an animal model of glioblastoma. J Neurosurg. 2018 Dec 1;129(6):1446-1455. doi: 10.3171/2017.7.JNS17668. Epub 2018 Jan 12. PMID: 29328002.

    Pitter KL, Tamagno I, Alikhanyan K, Hosni-Ahmed A, Pattwell SS, Donnola S, Dai C, Ozawa T, Chang M, Chan TA, Beal K, Bishop AJ, Barker CA, Jones TS, Hentschel B, Gorlia T, Schlegel U, Stupp R, Weller M, Holland EC, Hambardzumyan D. Corticosteroids compromise survival in glioblastoma. Brain. 2016 May;139(Pt 5):1458-71. doi: 10.1093/brain/aww046. Epub 2016 Mar 28. PMID: 27020328; PMCID: PMC5006251.

    AWMF S3 Leitlinie Supportive Therapie https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/032-054OL

    EANO Guidelines https://www.eano.eu/publications/eano-guidelines/

    DGN Leitlinie Gliome https://www.dgn.org/leitlinie/gliome

    RESDEX Study https://clinicaltrials.gov/study/NCT04266977?cond=%22Glioblastoma%22&intr=%22Dexamethasone%22&viewType=Table&rank=4

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    23 mins
  • Zerebraler Vasospasmus
    Sep 29 2025

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss mit Dr. Hani Ridwan aus Aachen das komplexe Thema des zerebralen Vasospasmus, insbesondere im Kontext der aneurysmatischen Subarachnoidalblutung (aSAB). Sie erkunden die Pathophysiologie, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten und betonen die Bedeutung der Unterscheidung zwischen angiografischem und symptomatischem Vasospasmus. Das Gespräch behandelt auch die Rolle von Nimodipin, die Verwendung von CT-Perfusion und das Potenzial endovaskulärer Therapien.

    Takeaways

    • Zerebraler Vasospasmus ist eine kritische Komplikation bei aneurysmatischer SAB.
    • Nicht alle Vasospasmen führen zu verzögerter zerebraler Ischämie (DCI).
    • Nimodipin wird zur Neuroprotektion und nicht zur Vasospasmusprophylaxe eingesetzt.
    • CT-Perfusion ist entscheidend für die Erkennung klinisch relevanter Vasospasmen.
    • Endovaskuläre Therapie ist für refraktäre Vasospasmen reserviert.
    • Die Unterscheidung zwischen angiografischem und symptomatischem Vasospasmus ist entscheidend.
    • Der Beginn des Vasospasmus tritt typischerweise um den 3. Tag nach SAB auf.
    • Kontinuierliches intraarterielles Nimodipin kann bei Vasospasmus wirksam sein.
    • Ballonangioplastie wird für proximale Vasospasmen eingesetzt.
    • Interdisziplinäres Management ist für komplexe SAB-Fälle unerlässlich.

    Literatur

    Wolf S, Mielke D, Barner C, Malinova V, Kerz T, Wostrack M, Czorlich P, Salih F, Engel DC, Ehlert A, Staykov D, Alturki AY, Sure U, Bardutzky J, Schroeder HWS, Schürer L, Beck J, Juratli TA, Fritsch M, Lemcke J, Pohrt A, Meyer B, Schwab S, Rohde V, Vajkoczy P; EARLYDRAIN Study Group. Effectiveness of Lumbar Cerebrospinal Fluid Drain Among Patients With Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage: A Randomized Clinical Trial. JAMA Neurol. 2023 Aug 1;80(8):833-842. doi: 10.1001/jamaneurol.2023.1792. PMID: 37330974; PMCID: PMC10277935.

    Vatter H, Güresir E, König R, Durner G, Kalff R, Schuss P, Mayer TE, Konczalla J, Hattingen E, Seifert V, Berkefeld J. Invasive Diagnostic and Therapeutic Management of Cerebral VasoSpasm after Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage (IMCVS)-A Phase 2 Randomized Controlled Trial. J Clin Med. 2022 Oct 20;11(20):6197. doi: 10.3390/jcm11206197. PMID: 36294516; PMCID: PMC9605620.

    Vossen LV, Weiss M, Albanna W, Conzen-Dilger C, Schulze-Steinen H, Rossmann T, Schmidt TP, Höllig A, Wiesmann M, Clusmann H, Schubert GA, Veldeman M. Intra-arterial nimodipine for the treatment of refractory delayed cerebral ischemia after aneurysmal subarachnoid hemorrhage. J Neurointerv Surg. 2024 Dec 26;17(e1):e31-e40. doi: 10.1136/jnis-2023-021151. PMID: 38124223.

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    44 mins