Belastende Ereignisse begleiten den Arbeitsalltag vieler Medizinerinnen und Mediziner. Das Gute: Es gibt Optionen, diese zu minimieren. Welche ersten Ansätze erprobt wurden und welche in Zukunft ausgebaut werden sollen, erfahren Sie in diesem DGN-Talk, Version Deep-Dive.
Der Impuls für dieses Gespräch war eine Umfrage zu belastenden Ereignissen in der Neurologie, die Dr. Johannes Piel (Kiel), Sprecher der Jungen Neurologie, im Jahr 2024 durchgeführt hatte und im Herbst dieses Jahres in der NRP veröffentlichte. Die Umfrage zeigte auf, dass neben direkten Ereignissen (hohes Patientenaufkommen, Patientenschicksale) vor allem die Aufarbeitung im Nachgang als schwierig empfunden wird. Debriefings fehlen, das Second-Victim-Phänomen ist ausgeprägt, Verarbeitung belastender Ereignisse erfolgt kaum in einem beruflich-professionellen Rahmen.
Johannes Piel stellt wesentliche Erkenntnisse aus seiner Umfrage vor. Er diskutiert mit Prof. Dr. Friederike Schmidt-Graf, Sprecherin der DGN-Kommission Lehre, und Prof. Dr. Patrick Schramm, Oberarzt am Universitätsklinikum Dresden, über Lösungsansätze und Projekte, die real in der Planung. Ebenso wird thematisiert, wie die DGN diese Prozesse unterstützend begleiten kann.
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