Autor und Journalist Lukas Heinser spricht mit mir über Schreiben seit den 90ern, Blogs, Medienwandel, den Eurovision Song Contest, Arbeitsroutinen, Aufmerksamkeit, Social Media und warum Abstand oft hilft, Dinge besser einzuordnen.
Lukas ist Autor, Blogger, Journalist und nicht nur seit Ende der 1990er Jahre im Internet unterwegs, sondern war Leiter des Bildblogs und ist darüberhinaus freier Mitarbeiter des ARD Morgen Magazins und Assistent des deutschen Kommentators beim Eurovision Song Contest.
Aber was heißt das eigentlich, wenn man so lange schreibt, veröffentlicht, beobachtet und kommentiert? Und wie verändert sich der Blick auf Medien, Arbeit und Öffentlichkeit, wenn man all diese Phasen selbst miterlebt hat? In dieser Folge spreche ich mit Lukas über seinen Weg vom frühen Bloggen bis zur heutigen Arbeit zwischen Journalismus, Buchprojekten, Podcasts und dem Eurovision Song Contest.
Wir reden darüber, wie sich Schreiben über die Jahre verändert hat, warum Blogs einmal ein eigener Mikrokosmos waren – und was davon heute noch übrig geblieben ist. Ein großes Thema ist der Alltag kreativer Arbeit: Wie entstehen Texte? Wie geht man mit Deadlines, Feedback und dem eigenen Anspruch um?
Lukas erzählt, warum er selten vor einem „leeren Blatt“ sitzt, wie Gedanken oft lange vor dem eigentlichen Schreiben reifen – und weshalb Umgebung, Tools und Routinen einen größeren Einfluss haben, als man denkt. Außerdem sprechen wir über Aufmerksamkeit, Social Media und Arbeitskultur.
Über den bewussten Rückzug von den Social Media Plattformen, über Überforderung durch Dauermeinung und darüber, warum zeitlicher Abstand oft hilft, Dinge klarer einzuordnen. Es geht um Privilegien, um Medienlogiken, um Quellenkompetenz – und um die Frage, wie man sich in all dem nicht verliert.
Ein ausführlicher Talk über Schreiben, Medien und Arbeit – und darüber, warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
BILD LUKAS: Dominik Führ
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