Letzte Woche gab’s keine neue Folge.
Warum? Ich war auf mehreren Veranstaltungen unterwegs – und hab nebenbei auch noch mal eben mein Buch fertiggeschrieben.
Eines dieser Events hat mich allerdings komplett aus dem Verkehr gezogen:
Biyon Kattilathu – „Eine Reise zum Glück“.
Ich dachte eigentlich, ich geh da hin, begleite zwei liebe Menschen… und gut is.
Naja. Falsch gedacht. Ich hab mich selbst dabei erwischt, wie mir dieser Abend länger nachhing als die meisten Serienenden auf Netflix.
Im Saal saßen hunderte Menschen – jeder mit eigener Geschichte, Drama, Hoffnung, Baustelle. Und dann passiert es: ein bisschen Licht, ein bisschen Musik, ein bisschen Stille… und zack, die ganze Halle schmilzt.
Und während ich da so sitze wie Sherlock auf Glücksmission, knallt’s in meinem Kopf auf einmal bei zwei Sätzen:
„Der Weg ist das Ziel.“
„Alles hat ein Ende.“
Jaja… kennen wir. Wandtattoo-Stufe 1. Aber diesmal haben diese Sätze nicht nur geklingelt. Sie haben die Tür eingetreten.
In den Tagen danach bin ich in eine Mischung aus Glücks-Philosophie und Dankbarkeits-Detox gefallen. Mir wurde klar, wie viel ich eigentlich habe – und wie viele Menschen da draußen alles haben und trotzdem jammern, als würde ihnen das Leben täglich die Parkkrallen anlegen.
(Spoiler: Ich rede nicht von Leuten in echten Krisen, sondern von denen, die jammern, weil ihr Cappuccino heute nur lauwarm war.)
Und während ich mich sowieso gerade mit dem Thema Kinderschutz beschäftige, wurde mir noch klarer:
Wir checken oft gar nicht, wie gut wir es haben.
Glück ist kein Sechser im Lotto. Glück ist ne Haltung. Glück ist ’ne Entscheidung.
Und ja: Glück hat mehr mit Dankbarkeit zu tun, als Instagram-Quotes jemals ausdrücken könnten.
Außerdem erzähle ich dir, wie meine alte Liebe zum Schreiben wieder aufgeflammt ist – von meinen Kindergarten-Wortpuzzles über peinliche Fanfiction bis hin zum Moment, an dem mein Buch endlich fertig war.
Fun Fact: Wer denkt, man schreibt ein Buch einfach von vorne nach hinten, ist entweder ein Alien oder lebt in einer Netflix-Weihnachtsromanze.
Also… was soll diese ganze Story überhaupt?
Ganz einfach:
Wir rasen durch die digitale Welt, als hätte unser Leben keinen Bremsweg.
Dabei sind es die Mini-Momente, die Dankbarkeit, die Pausen, die uns eigentlich stabil machen. Glücklich. Widerstandsfähig.
Und jetzt bist du dran:
Was macht dich glücklich? Wofür bist du dankbar?
Schreib’s mir in die Kommentare – oder auf Instagram.
Bleib neugierig. Sei dankbar. Und hol dir deine glücklichen Gedanken zurück.