• Special – Das Mittelmanagement – eine leidvolle Position (8)
    Jan 17 2024

    Seit einigen Jahren kommt das Thema Mittelmanagement immer mal wieder in die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse. So auch wieder über den gerade vergangenen Jahreswechsel.

    Auffallend sind die Attribute dieser Führungsposition in den Schlagzeilen.

    Von "verhasst" bis "Hölle" wird die Arbeit und das Ansehen der Manager in den eher unteren Führungsetagen von WirtschaftsWoche bis Handelsblatt betitelt.

    Die Folge ist, dass immer weniger Menschen in Unternehmen wie Organisationen diesen Einstieg in die Manageretagen wollen. Immer häufiger werden Angebote zum vermeintlichen Aufstieg ins Management abgelehnt. Geld alleine lockt gerade die jüngeren Generation bis Mitte 30 nicht mehr in diesen drückenden Schraubstock der Hierarchie.

    Woran liegt das? Kann man Abhilfe schaffen?

    Ja, man kann! Aber, wollen die oberen Etagen das auch?

    Meine Erkenntnis ist: eher (noch) nicht – oder besser, nicht zu dem Preis, den sie dafür "bezahlen" müssten – nämlich die eigene, wirklich authentische Verhaltensveränderung.

    Wann sich wirklich etwas ändert, und welche Hierarchieebene dazu wirklich wirksam in der Lage ist – dazu mehr in diesem Podcast 😊

    Ihr

    Thomas Fengler

    http://thomasfengler.de

    Zur Video-Playlist

    https://youtube.com/playlist?list=PLQ8okb48o1PZ7sbl7Sw2ZySmG1DfNERjl

    Folge direkt herunterladen
    Show More Show Less
    11 mins
  • Special – Automatisierung – Die größten Herausforderungen 2024 – Analyse – Tipps (7)
    Dec 21 2023

    Zu Weihnachten ziehe ich Bilanz, wie in jedem Jahr.

    Schon zu Beginn des Jahres 2023 zeichneten sich in meinen Mandats-Themen andere Trends ab, als in den Jahren zuvor. Im Laufe des Jahres nahmen diese neuen Themen immer mehr Fahrt auf und dominieren im letzten Quartal 2023 ganz klar meine Aufgaben.

    Das bedeutet für unser Unternehmen wieder eine größere Veränderung. Auf den Fokus meiner Tätigkeit im Jahr 2024 gehe ich in einem gesonderten Video zum Jahreswechsel noch einmal genauer ein.

    Auch unser Engagement in den sozialen Medien wird sich 2024 gravierend verändern.

    Wir werten unsere Daten nach klar definierten Erfolgskriterien ständig aus – und auch hier zeichnet sich seit über 12 Monaten ein Trend ab, der für uns die Kommunikation in den elektronischen Medien in Richtung Akquise und Kundenbindung so klar beschreibt wie seit über 20 Jahren nicht mehr..

    Kurz könnte ich es auch so benennen:

    "back to the roots" – Erfahrungen, die ich zu Beginn des Webzeitalters um das Jahr 2000 schon einmal gemacht habe, und die uns einen sehr erfolgreichen Weg in das Web 2.0 nach dem ersten Internet-Boom im Jahr 2000 gewiesen haben.

    Geschichte wiederholt sich eben doch, auch in der virtuellen Welt.

    Dabei wurde mir jetzt wieder bewußt, dass wir seit Mitte der 1990er-Jahre wirklich von Anfang an dabei und mittendrin waren.

    Unser erstes Medienportal mit eigenem Video-Content ging kommerziell online, als YouTube noch 7 Jahre bis zur Gründung (2005) hatte. Wir starteten 1998 sozusagen zusammen mit Google 😅

    Auch dazu mehr in Kürze.

    Ihnen und Ihren Lieben ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest 2023🎄

    Ihr

    Thomas Fengler

    http://thomasfengler.de

    Zur Video-Playlist

    https://youtube.com/playlist?list=PLQ8okb48o1PZ7sbl7Sw2ZySmG1DfNERjl

    Folge direkt herunterladen
    Show More Show Less
    16 mins
  • Venture Capital – Richtiges Controlling von Anfang an vermeidet Kapitalverlust (6)
    Dec 11 2023

    In der Luftfahrt passen wir unsere Pläne ständig den aktuellen Bedingungen an. Sicherheit steht dabei an erster Stelle.

    Dafür gibt es Instrumente, Sensoren, Informationen von außen und vieles mehr. Und es gibt eine Crew, die damit sehr gut umgehen kann. Das ganze Arbeitsmodell Luftfahrt ist daher auf eine exzellente Kommunikation und ein beispielloses Fehlermanagement ausgerichtet.

    In Unternehmen fehlt beides in der Regel. Besonders gefährlich wirkt sich das auf Startups und deren Investoren aus. So schlittern junge Unternehmen vorhersehbar in den Abgrund, und das Geld der Investoren ist meistens komplett weg.

    Das muss nicht sein. Ein intelligentes und nach vorne gerichtetes Controlling verbunden mit klaren Entscheidungsstrukturen und Kompetenzen verhindert in den allermeisten Fällen den Totalverlust. Besser noch, es ermöglicht frühzeitig Korrekturen, da Fehlentwicklungen rechtzeitig sichtbar werden.

    Ihr

    Thomas Fengler

    http://thomasfengler.de

    Folge direkt herunterladen
    Show More Show Less
    4 mins
  • Venture Capital – Lohnt ein Investment in KI-Software-Startups? (5)
    Nov 28 2023

    Diese Frage stelle ich mir häufiger – und widerstehe meistens.

    In den letzten 5 Jahren haben wir ein Invest in ein KI/Datenbank Softwareunternehmen in Deutschland getätigt. Das war bisher eine gute Entscheidung. Jetzt vermuten wir eine baldige Übernahme durch einen Global Player und einen entsprechenden Gewinn.

    Vorher habe ich mit den Startup-Unternehmern selbst gesprochen, die auch das eigene Geld im Unternehmen haben. Alle Parameter stimmten, der B2B-Markt war reif dafür und das Team inkl. professionellem Sales stimmte.

    Das sind jedoch sehr seltene Ausnahmen in diesem Segment.

    KI und Software selbst ist keine Geschäftsmodell. Sie müssen in einem Produkt münden, das eine breite Zielgruppe ohne große Erklärung erreicht.

    Darin liegt auch die Marketing-Herausforderung in der Startup-Phase. Den Markt so gut zu erforschen und zu analysieren, dass man die Zielgruppe mit möglichst wenig Streuverlust zielsicher erreicht. Dazu muss ich laufend messen. Das geht heute hinein eine große Aussagetiefe.

    Oder - wie sagt Google immer: "Marketing beginnt mit messen und endet mit messen."

    Zum Thema Marketing wird es eine eigene Folge geben.

    Ihr

    Thomas Fengler

    http://thomasfengler.de

    Folge direkt herunterladen
    Show More Show Less
    10 mins
  • Venture Capital – wie ermittle ich die Nachfrage für das Geschäftsmodell? (4)
    Nov 21 2023

    Zu den Top 3 für das Scheitern von Startup-Unternehmen gehört die fehlende Nachfrage des Produktes oder der Dienstleistung.

    Sind Hype-Themen, wie KI-Entwicklungen weniger gefährdet?

    Nein, eher mehr! Jeder Trend erzeugt nach einer kurzen Anlaufphase (früher, ohne soziale Medien war sie deutlich länger) einen Verdrängungswettbewerb, der einen ertragreichen Vertrieb in der Regel schwieriger macht.

    Lediglich sehr investitionsintensive Geschäftsmodelle werden nicht so schnell nachgeahmt, sind dafür aber an ein sehr gutes Controlling und meist hohe Kapitaldecken gebunden um nicht auf der Strecke zu bleiben.
    Ein Beispiel ist die Entwicklung von UAV für den Personen- und Warentransport im öffentlichen Luftraum.

    Es ist mir selbst mehr als einmal passiert, dass wirklich neue, ertragreiche Geschäftsmodelle nach wenigen Jahren unter Druck gerieten. Dann brauchen Sie neue USPs, wenn sie ihr Modell retten wollen. Am besten, man plant die Gateways zum Bedienen der Marktdynamik gleich mit ein.

    Ein gutes Beispiel ist Apple mit seinem iPhone. Steve Jobs sagte (und das ist wirklich ein echtes Zitat 😊), als er 2008 vom einsetzenden Hype des iPhones auf das Smartphone angesprochen wurde: "We are a software company – ok, we put it in a beautiful box". Das zahlt sich heute aus, denn die Hardware allein macht bei Apple kein USP mehr aus.

    Ich werde Ihnen in einer der nächsten Folgen vier Beispiele aus meinen eigenen Produkt- und Dienstleistungsentwicklungen berichten, bei denen ich rechtzeitig und konsequent auf den Markt reagieren musste. Ansonsten wären die einst guten Erträge in herbe Verluste verwandelt worden.

    Dazu braucht es eine Marketing-Komponente, die bei mir als Unternehmer immer im Mittelpunkt steht, die ich jedoch in Startups auch in fortgeschrittenen Phasen fast nie finde.

    Auch dazu mehr in der Folge über Sinn und Unsinn von Marketing. Sie folgt in Kürze.

    In diesem Clip nenne ich Ihnen u.a. drei Punkte, die Sie vor allem als Investor bei der Bewertung und im Controlling der Geschäftsidee immer im Blick haben sollten. Das hat mir in den letzten Jahrzehnten schon viel Verluste erspart.

    Ihr

    Thomas Fengler

    http://thomasfengler.de

    Folge direkt herunterladen
    Show More Show Less
    10 mins
  • Venture Capital - Das falsche Team (3)
    Nov 13 2023

    Ein Gründer ist noch kein Unternehmer, eine gute Produkt- oder Dienstleistungsidee noch kein Geschäftserfolg.

    Ein wachsendes, gewinnorientiertes Unternehmen – und das ist letztlich das Kern-Motiv eines Startup-Investors – braucht von Anfang an Kompetenzen und Organisationsstrukturen, die eine Gewinnabsicht auch abbilden.

    Warum?

    Schon ab 5 Menschen im Team wird es für den Teamleiter schwierig, das Team ohne Hierarchie zu führen. Er verliert die Übersicht und kann sich dem einzelnen Teammitglied in seiner Aufmerksamkeit nicht mehr so widmen, wie er es sollte. Ab 8 Teammitgliedern wird es nahezu unmöglich gute Führung zu leben. Eine hierarchielose Unternehmung funktioniert in der Praxis nicht.

    Alle mir bekannten Versuche endeten mit großen Enttäuschungen und Verlusten für alle Beteiligten.

    Schon zu Beginn braucht das Unternehmen klare Kompetenzen, die meist mit der eigentlichen Geschäftsidee des oder der Gründer nicht unmittelbar etwas zu tun haben.

    Dazu gehören u.a. das Rechnungswesen/Controlling, Vertrieb und Marketing. Das sind meist nicht die Gründerkompetenzen, ganz besonders nicht in der Softwareentwicklung bzw. KI oder Ingenieurwesen.

    Es ist ein Irrglaube, dass Teams sich von allein finden und führen. Das mag vereinzelt im privaten Bereich gelingen, funktioniert jedoch nicht in wachstumsorientierten Unternehmen, die zwingend Ertrag, also Gewinn erwirtschaften müssen.

    Ein Investor erwartet immer eine Gewinnerzielung, über die der Unternehmenswert steigt. Ein klassisches Unternehmen, egal ob Körperschaft oder Personengesellschaft ohne Gewinnerzielung ist auch de jure nicht existenzberechtigt. Alles andere, also NGO's, gemeinnützige Gesellschaften etc. haben keine Venture Capital Geber oder Investoren, sondern Sponsoren oder Spender.

    Ein ungeeignetes Team ist eine der Hauptursachen für gescheiterte Startups – und es scheitern 80-90% aller Gründer, allermeist mit totalem Kapitalverlust auch für die Investoren.

    Ihr

    Thomas Fengler

    http://thomasfengler.de

    Folge direkt herunterladen
    Show More Show Less
    9 mins
  • Venture Capital - Investoren - Due-Diligence – Vertrieb und Nachfrage (2)
    Nov 7 2023

    In der Folge 2 beschreibe ich zwei Aspekte, die ich mir als Investor oder/und Entrepreneur in Residence in der Due-Diligence des vorgestellten Geschäftsmodells und der dahinterstehenden Menschen genau anschaue.

    Gerade die Schwäche oder fehlenden Voraussetzungen für einen von Anfang an leistungsfähigen Vertrieb in Einheit mit dem Marketing lassen Startups scheitern. Dieser Punkt steht in den TOP 5 der Gründe für das Scheitern von Gründern und Investoren.

    Ihr

    Thomas Fengler

    http://thomasfengler.de

    Folge direkt herunterladen
    Show More Show Less
    9 mins
  • Investoren und Venture-Capital – Risiken minimieren – Verluste vermeiden (1)
    Oct 30 2023

    Über 80 % aller Startups scheitern innerhalb von 3 Jahren, innerhalb von 5 Jahren sogar noch etwas mehr. Und das, obwohl wir eine umfassende, auch staatlich subventionierte, Gründungsberatung für Startup-Unternehmer haben.

    Auch M&A für fortgeschrittene Startups, also die Übernahme/Verkauf an Investoren ist in Deutschland ein verlustreiches Geschäft. Auch hier wird im Vorfeld viel Aufwand getrieben, in Form von Due-Dilligence unter Beteiligung von Legal and Tax Kanzleien.

    Diese Zahlen und eine sich immer mehr verändernde Mentalität der jüngeren Generation haben aus Deutschland eine Startup-Wüste gemacht.

    In den USA wir dreimal, in den Niederlanden z.B. doppelt so erfolgreich gegründet, gemessen am Anteil von Gründungsunternehmern an der nationalen volkswirtschaftlichen Leistung.

    Warum ist das Geschäft, vor allem in Deutschland, so verlustreich? Kann man das vermeiden?

    Aus meiner Sicht ja. In 30 Jahren habe ich viele Unternehmen, auch international, gegründet, gekauft und verkauft. Die ersten Erfahrungen machte ich als beratender Unternehmer im Auftrag einer Landesbank in den frühen 1990er-Jahren mit den Treuhand-Verkäufen in Ostdeutschland. Es handelte sich um ehemalige DDR-Betriebe, die von westdeutschen Unternehmen gierig gekauft und später sehr oft bitter und verlustreich in die Knie gingen. Das schärfte meinen Fokus sehr und ich lernte schnell, die Zahlen und Fakten anzuschauen, die in keiner (aufgehübschten) Bilanz stehen.

    So vermied ich persönliche Verluste als Unternehmer und konnte so manchem Investor und Geschäftsführer helfen, den auch persönlichen Ruin abzuwenden. Die Investments in Startups sind faktisch oft ein Lotteriespiel, in dem meist schon vor Gründung oder Übernahme vermeidbar hohe Risiken zu schnell ausgeblendet werden.

    Wir brauchen nach der Gründungsphase, und in der Due-Dilligence bei Käufen fortgeschrittener Startups einen viel stärkeren Fokus auf den Einsatz von Entrepreneurship in Residence, ähnlich wie in den USA.

    Dort ist der Kapitalverlust von Investoren deutlich geringer, weil viel schneller und umfassender auf falsche Entwicklungen im jungen Unternehmen reagiert wird. Diese Aufgaben können weder Uni-Praktikanten, noch Anwälte oder Wirtschaftsprüfer alleine leisten. Hier braucht es erfahrene Unternehmer, die auch die Dinge sehen, die nicht in Excel zusammengebastelt wurden.

    Erst ein stets aktuelles, auch nach der Gründung ständig zu pflegendes Gesamtbild der jungen Unternehmertätigkeiten vermeidet unnötige Verluste auf der Investoren-Seite.

    Was man aus meiner Erfahrung genau anschauen sollte, bevor und während man Geld in Gründungen oder Käufe junger Unternehmen investiert, darum geht es in diesen Folgen.

    Ihr Thomas Fengler
    http://thomasfengler.de

    Hier das Original-Video: https://youtu.be/YrlnIIgdU-4

    Folge direkt herunterladen
    Show More Show Less
    20 mins